Vom SchülerVZ zur Forschungsfrage

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Gestern fand der Auftakt zum Schülerkolleg Pädagogik statt, das wir seit einigen Wochen vorbereitet haben. Über 60 Schülerinnen und Schüler bevölkerten einen Hörsaal, labten sich in der Mensa wuselten durch das LC-Gebäude und diskutierten im Learning Lab. Ein paar O-Töne der Jugendlichen und der begleitenden Lehrer haben wir hier eingefangen und Judith, die die meiste Arbeit in der Vorbereitung geleistet hat, hat ihre Erfahrung schon hier aufgeschrieben.

Die Selbstverständlichkeit der Jugendlichen im Umgang mit SchülerVZ, mit dem Internet zur Unterhaltung, Kommunikation und auch zum Lernen hat mich wenig überrascht. Begeistert war ich aber von der Ernsthaftigkeit mit der sie bei der Sache waren und der klare und kritische Blick auf Möglichkeiten und Grenzen des Internets. Schwer getan haben sich die 7. und 8.-Klässler, die ich betreut habe, zunächst, sich in Arbeitsgruppen mit Schülern anderer Schulen zusammen zu tun. Am Ende des Tages haben sie sich dann aber gewünscht, dass dies auch an den kommenden Kollegtagen möglich sein soll. Nicht nur weil es ihnen Spaß gemacht hat, sondern auch weil im Austausch mit anderen, die Diskussionen ergiebiger waren. Und das haben die Schüler so gesehen und selbst geäußert.

Herzlich willkommen in der vernetzten Forscher-Community. 😉

Denkwerk

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Unser noch junges Team vom „Schülerkolleg Pädagogik“ macht sich am vergangenen Freitag auf den Weg nach Stuttgart. Dort fand das 4- Denkwerksymposium statt, auf dem sich die verschiedenen Projekte des Denkwerks präsentierten. Wir stellten im Rahmen einer Posterausstellung unsere Idee und Konzept vor. Schüler, die an Projekten teilnahmen, die bereits fortgeschrittener sind, stellten in Vorträgen ihre Ergebnisse vor. Und das war schon beeindruckend! Die Schüler haben ein enormes Fachwissen erworben, haben Einblicke in das Uni-Leben bekommen und waren in der Lage, ihr Wissen souverän vor einem großen Auditorium zu präsentieren.

Noch spannender aber waren die zahlreichen Gespräche mit den Schülern am Rande. Hier wurde schnell deutlich, dass sie ein großes Interesse an der Zusammenarbeit hatten, bereit waren, sich engagiert in die Arbeit einzubringen, aber auch klare Forderungen nach Unterstützung stellten – sowohl an die Materialien, die Studenten, die in einigen Projekten als Bindeglied aktiv sind, aber auch an die Wissenschaftler und Professoren.

Ein Schüler brachte es auf den Punkt: Das Programm soll ja den Sprung von der Schule an die Uni erleichtern. Wenn das aber ein Sprung ins kalte Wasser ist, dann hilft das wenig, wenn er einfach ein paar Jahre früher passiert. Es wäre schon nett, wenn Sie uns auf dem Weg in die Uni ein wenig begleiten würden.

Wir werden es beherzigen! 😉