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	<title>Appendix-Blog &#187; litcologne</title>
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		<title>Appendix-Blog</title>
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		<title>Kölner Doppelpack: lit.COLOGNE und Didacta</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[didacta]]></category>
		<category><![CDATA[litcologne]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schnell war sie in diesem Jahr vorbei die<a href="http://litcolony.de/festival" target="_blank"> lit.COLOGNE</a>. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass sich mit der Bildungsmesse <a href="http://www.didacta-koeln.de/" target="_blank">didacta</a> überschnitten hat. Die war dankenswerterweise in Köln, so das ein Besuch beider Veranstaltungen problemlos möglich war. Der Rückblick erfolgt daher auch auf beide Events gemeinsam.</p>
<p><strong>Zunächst die Literatur</strong></p>
<p>Mit fünf Veranstaltungen war ich diesmal dabei. Zwei Erkenntnisse:</p>
<p>1. Die Bedeutung der Moderation</p>
<p>Den Anfang machte Martin Suter in den 	Rheinterassen. Der Saal ist mit immer wieder zu groß und zu 	hallenartig für eine Lesung, aber wenn ich eben doch dem 	Massengeschmack folge, dann muss ich eben damit Leben, dass viele 	Leute neben mir sitzen. Martin Suter hatte es nicht leicht. Er 	musste sich mit einer Moderation herumschlagen, die wissen wollte, 	ob er in der edlen Küche seinem edlen Haus denn überhaupt 	Plastikutensilien habe. Sie wollte mit ihm diskutieren, ob „der 	Schweizer“ seine Identität denn nun eher aus dem Bankgeheimnis 	oder aus der Neutralität heraus definiere. Und sie musste vom 	Publikum deutlich zur Ordnung gerufen werden, als sie nachfasste 	(„Doch doch, unser Publikum interessiert sich für den ganzen 	Martin Suter!“), wie es ihm denn nach dem Tod seines Sohnes 	ergangen sei. Obwohl der Autor klar und deutlich geäußert hatte, 	dass er dieses Thema für einen unterhaltsamen Abend für ungeeignet 	hielt.</p>
<p>Das geht so gar nicht.</p>
<p>Nach Suter kam McCarten. Hier zeigte die Moderation wie man es machen kann. Sie bot dem Autor eine Bühne und war sachkundige Stichwortgeberin. Ihre Ankündigung nach Lesung und Gespräch über Autor, Buch und Beruf natürlich auch alle wichtigen Fragen zu Leben, Hobby und Marotten zu stellen, war offensichtlich ironisch gemeint. War sie zuvor auch bei Suter gewesen?  Der Autor selbst war erstaunlich zurückhaltend und doch unterhaltsam.</p>
<p>Und die dritte Lesung mit Moderation: Nick Hornby. Knauzig saß der Autor auf der Bühne, kratzte immer wieder seinen kahlen Schädel und hatte Spaß. Spaß am Lesen, am Erzählen, am Wechselspiel mit dem Moderator, der seine Rolle wunderbar ausfüllte. Da saßen zwei auf der Bühne, die vor allem ein Ziel hatten: Gute Unterhaltung abzuliefern. Und das gelang! Unterstützt wurden sie dabei von Hornbys deutscher Stimme. Das wurde in aller bester Hörbuchqualität vorgelesen. Und die hört man ja in manchem Hörbuch noch nicht.</p>
<p>2. Autoren dürfen auch Alleine auf die Bühne</p>
<p>Gleich zwei Veranstaltungen kamen ganz ohne Moderation aus und es ist schön zu sehen, dass es Autoren gibt, die nicht nur Bücher sondern auch Bühnen ausfüllen. Zuerst die Kinderabteilung: KNISTER liest nicht, er erzählt, fabuliert, malt, tanzt, singt, rockt und beantwortet Fragen. Und er lässt es sich nicht anmerken, dass er ein Autor von Weltruhm ist. Vielmehr bringt er seine Freude und fast schon Verwunderung zum Ausdruck, dass er all diese schönen Bücher schreiben, Filme machen und vor allem Kinder immer wieder treffen darf. So sieht aktive Leseförderung aus!</p>
<p>In der Erwachsenenabteilung Wolf Haas. Eine Ein-Mann-Show mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Bisher habe ich noch keinen Autor erlebt, der auf der Bühne Leserpost (aus Internetforen) vorliest, die bescheinigen, dass er nur des Geldes wegen schreibt und obendrein noch schlechte Bücher. Die LitCologne-Macher hätten ihn nicht aufs Boot setzen müssen. Da wäre auch so keiner gegangen.</p>
<p>In zehn Jahren ist sie groß geworden die Lit. Sie gehört in den kölschen Jahreszyklus irgendwo zwischen Karneval und Spargelzeit&#8230; Ostern nicht vergessen, Herr Kardinal. Sie ist beständiger als der FC und (meist) pünktlicher als die KVB. Und bei all der Atmosphäre vergibt man ihr auch Thalia. Wer nachhören will: <a href="http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne">http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne</a></p>
<p><strong>Und nun noch die Bildungsmesse</strong></p>
<p>Die größte war es wohl, mit über 100.000 Besuchern. Beeindruckend. Schwimmnudeln gab es dieses Jahr keine. Jedenfalls nicht kostenlos. Dafür Fähnchen. Weiß der Henker, was man damit macht. Aber ich habe Leute gesehen, die stolz dicke Bündel davon nach Hause schleppten. Beeindruckend. E-Learning, digitale Medien im Unterricht. Entweder waren sie kein Thema oder das ganz große Thema. Wie man das sehen will. Interaktive Whiteboards waren der Renner, wie schon im letzten Jahr. „Prima, da hab ich wieder alles im Griff und bin trotzdem modern!“, sagt der eine, der andere: „Teuer sind sie ja schon, aber so kann ich die Schüler nochmal so richtig beeindrucken.“ Das sind Anfänge, aber keine Ziel. Würde ich mal sagen.</p>
<p>Der <a href="http://www.mediendidaktik.de" target="_blank">Lehrstuhl</a> war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Der lag zwar ein wenig in der Ecke, aber gleich am Forum E-Learning, war klar und übersichtlich gestaltet und wurde – und das kann sicher nicht jeder Stand von sich behaupten – immer wieder gezielt angesteuert. So macht Standdienst Spass, wenn nicht einfach nur Gummibärchen, Fähnchen (!) und Messerabatte abgegriffen werden, sondern wenn Leute kommen und sagen: Gut, dass ich Sie gefunden haben, ich interessiere mich für Ihren Studiengang und habe da mal ein paar Fragen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnell war sie in diesem Jahr vorbei die<a href="http://litcolony.de/festival" target="_blank"> lit.COLOGNE</a>. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass sich mit der Bildungsmesse <a href="http://www.didacta-koeln.de/" target="_blank">didacta</a> überschnitten hat. Die war dankenswerterweise in Köln, so das ein Besuch beider Veranstaltungen problemlos möglich war. Der Rückblick erfolgt daher auch auf beide Events gemeinsam.</p>
<p><strong>Zunächst die Literatur</strong></p>
<p>Mit fünf Veranstaltungen war ich diesmal dabei. Zwei Erkenntnisse:</p>
<p>1. Die Bedeutung der Moderation</p>
<p>Den Anfang machte Martin Suter in den 	Rheinterassen. Der Saal ist mit immer wieder zu groß und zu 	hallenartig für eine Lesung, aber wenn ich eben doch dem 	Massengeschmack folge, dann muss ich eben damit Leben, dass viele 	Leute neben mir sitzen. Martin Suter hatte es nicht leicht. Er 	musste sich mit einer Moderation herumschlagen, die wissen wollte, 	ob er in der edlen Küche seinem edlen Haus denn überhaupt 	Plastikutensilien habe. Sie wollte mit ihm diskutieren, ob „der 	Schweizer“ seine Identität denn nun eher aus dem Bankgeheimnis 	oder aus der Neutralität heraus definiere. Und sie musste vom 	Publikum deutlich zur Ordnung gerufen werden, als sie nachfasste 	(„Doch doch, unser Publikum interessiert sich für den ganzen 	Martin Suter!“), wie es ihm denn nach dem Tod seines Sohnes 	ergangen sei. Obwohl der Autor klar und deutlich geäußert hatte, 	dass er dieses Thema für einen unterhaltsamen Abend für ungeeignet 	hielt.</p>
<p>Das geht so gar nicht.</p>
<p>Nach Suter kam McCarten. Hier zeigte die Moderation wie man es machen kann. Sie bot dem Autor eine Bühne und war sachkundige Stichwortgeberin. Ihre Ankündigung nach Lesung und Gespräch über Autor, Buch und Beruf natürlich auch alle wichtigen Fragen zu Leben, Hobby und Marotten zu stellen, war offensichtlich ironisch gemeint. War sie zuvor auch bei Suter gewesen?  Der Autor selbst war erstaunlich zurückhaltend und doch unterhaltsam.</p>
<p>Und die dritte Lesung mit Moderation: Nick Hornby. Knauzig saß der Autor auf der Bühne, kratzte immer wieder seinen kahlen Schädel und hatte Spaß. Spaß am Lesen, am Erzählen, am Wechselspiel mit dem Moderator, der seine Rolle wunderbar ausfüllte. Da saßen zwei auf der Bühne, die vor allem ein Ziel hatten: Gute Unterhaltung abzuliefern. Und das gelang! Unterstützt wurden sie dabei von Hornbys deutscher Stimme. Das wurde in aller bester Hörbuchqualität vorgelesen. Und die hört man ja in manchem Hörbuch noch nicht.</p>
<p>2. Autoren dürfen auch Alleine auf die Bühne</p>
<p>Gleich zwei Veranstaltungen kamen ganz ohne Moderation aus und es ist schön zu sehen, dass es Autoren gibt, die nicht nur Bücher sondern auch Bühnen ausfüllen. Zuerst die Kinderabteilung: KNISTER liest nicht, er erzählt, fabuliert, malt, tanzt, singt, rockt und beantwortet Fragen. Und er lässt es sich nicht anmerken, dass er ein Autor von Weltruhm ist. Vielmehr bringt er seine Freude und fast schon Verwunderung zum Ausdruck, dass er all diese schönen Bücher schreiben, Filme machen und vor allem Kinder immer wieder treffen darf. So sieht aktive Leseförderung aus!</p>
<p>In der Erwachsenenabteilung Wolf Haas. Eine Ein-Mann-Show mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Bisher habe ich noch keinen Autor erlebt, der auf der Bühne Leserpost (aus Internetforen) vorliest, die bescheinigen, dass er nur des Geldes wegen schreibt und obendrein noch schlechte Bücher. Die LitCologne-Macher hätten ihn nicht aufs Boot setzen müssen. Da wäre auch so keiner gegangen.</p>
<p>In zehn Jahren ist sie groß geworden die Lit. Sie gehört in den kölschen Jahreszyklus irgendwo zwischen Karneval und Spargelzeit&#8230; Ostern nicht vergessen, Herr Kardinal. Sie ist beständiger als der FC und (meist) pünktlicher als die KVB. Und bei all der Atmosphäre vergibt man ihr auch Thalia. Wer nachhören will: <a href="http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne">http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne</a></p>
<p><strong>Und nun noch die Bildungsmesse</strong></p>
<p>Die größte war es wohl, mit über 100.000 Besuchern. Beeindruckend. Schwimmnudeln gab es dieses Jahr keine. Jedenfalls nicht kostenlos. Dafür Fähnchen. Weiß der Henker, was man damit macht. Aber ich habe Leute gesehen, die stolz dicke Bündel davon nach Hause schleppten. Beeindruckend. E-Learning, digitale Medien im Unterricht. Entweder waren sie kein Thema oder das ganz große Thema. Wie man das sehen will. Interaktive Whiteboards waren der Renner, wie schon im letzten Jahr. „Prima, da hab ich wieder alles im Griff und bin trotzdem modern!“, sagt der eine, der andere: „Teuer sind sie ja schon, aber so kann ich die Schüler nochmal so richtig beeindrucken.“ Das sind Anfänge, aber keine Ziel. Würde ich mal sagen.</p>
<p>Der <a href="http://www.mediendidaktik.de" target="_blank">Lehrstuhl</a> war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Der lag zwar ein wenig in der Ecke, aber gleich am Forum E-Learning, war klar und übersichtlich gestaltet und wurde – und das kann sicher nicht jeder Stand von sich behaupten – immer wieder gezielt angesteuert. So macht Standdienst Spass, wenn nicht einfach nur Gummibärchen, Fähnchen (!) und Messerabatte abgegriffen werden, sondern wenn Leute kommen und sagen: Gut, dass ich Sie gefunden haben, ich interessiere mich für Ihren Studiengang und habe da mal ein paar Fragen.</p>
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		<title>Google Maps und die Literatur</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/12/08/google-maps-und-die-literatur/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=google-maps-und-die-literatur</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 23:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[litcologne]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.com/richard51067/Appendix#5412636954044000722"><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://lh4.ggpht.com/_oeSj4qTCVOQ/Sx2Mod_x6dI/AAAAAAAACXU/RbFbg2XIcbg/s128/litcologne.jpg" alt="" width="79" height="128" /></a></p>
<p><strong>Das achte Türchen</strong></p>
<p>Heute gibt es was ganz Dolles: Der Vorverkauf für die LitCologne 2010 hat begonnen. Mit dabei sind Nick Hornby, Wiglaf Droste, Henning Mankell, Fritz Eckenga, Isabell Abedi, Siegfried Lenz, der unver<span style="text-decoration: line-through">meid</span>gleichliche Roger Willemsen, Katrin Bauerfeind und und und. Meiner Meinung nach eines der besten Programm der letzten Jahr. Und die vorherigen waren schon gut!</p>
<p>Also: <a href="http://litcolony.de/festival/list" target="_blank">Programm durchstöbern</a> und reservieren, denn viele Veranstaltungen sind schnell ausverkauft. Und die LitCologne ist einfach ein sehr sehr nettes Literaturfestival.</p>
<p>Ganz im Gegensatz zur Webseite. Die kommt zwar modern und elegant daher, ist aber in diesem Jahr mein absoluter Favorit in der Kathegorie &#8220;Webseite, auf der man sich beim besten Willen nicht zurecht finden kann&#8221;. Es gibt keine Feeds, die mich auf dem Laufenden halten. Das Programm ist nicht ohne Weiteres auffindbar. Und wenn ich es gefunden und einen Tag ausgewählt habe, dann sehe ich nicht eindeutig, welcher Tag gerade angezeigt wird. Sorry, dass muss einfach mal gesagt werden &#8211; bei allem Lob, das das Team um Werner Köhler und Rainer Osnowski ansonsten verdient hat.</p>
<p>Der Knaller aber ist die neue Einbindung von Google Maps. Nur ein Beispiel: Nick Hornby liest in der Aula der Uni. Die Kölner Uni befindet sich am Albertus-Magnus-Platz  und der befindet sich <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Albertus-Magnus-Platz,+K%C3%B6ln&amp;sll=51.041947,6.535394&amp;sspn=0.780579,2.581787&amp;ie=UTF8&amp;hq=Albertus&amp;hnear=Magnusstra%C3%9Fe,+K%C3%B6ln&amp;t=h&amp;ll=50.92802,6.92836&amp;spn=0.004057,0.006437&amp;z=16" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Die Webseite der LitCologne zeigt aber (jetzt, am 8.12.09 um 0:10) diesen <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;q=Albertus-Magnus-Platz&amp;sll=46.4548,11.2603&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Albertus-Magnus-Platz,+39057+Appiano+sulla+Strada+del+Vino+Bolzano,+Trentino-Alto+Adige,+Italy&amp;t=h&amp;ll=46.454756,11.260278&amp;spn=0.004435,0.006437&amp;z=16&amp;iwloc=A&amp;source=embed" target="_blank">Kartenausschnitt</a>. Es reicht offensichtlich nicht aus, bei Google Maps den Straßennamen anzugeben und das erstbeste Ergebnis zu verlinken, man sollte auch z.B. den Namen der Stadt hinzufügen.</p>
<p>Ich hoffe sehr, es verirren sich nicht zu viele Nick Hornby-Fans nach Bozen. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.com/richard51067/Appendix#5412636954044000722"><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://lh4.ggpht.com/_oeSj4qTCVOQ/Sx2Mod_x6dI/AAAAAAAACXU/RbFbg2XIcbg/s128/litcologne.jpg" alt="" width="79" height="128" /></a></p>
<p><strong>Das achte Türchen</strong></p>
<p>Heute gibt es was ganz Dolles: Der Vorverkauf für die LitCologne 2010 hat begonnen. Mit dabei sind Nick Hornby, Wiglaf Droste, Henning Mankell, Fritz Eckenga, Isabell Abedi, Siegfried Lenz, der unver<span style="text-decoration: line-through">meid</span>gleichliche Roger Willemsen, Katrin Bauerfeind und und und. Meiner Meinung nach eines der besten Programm der letzten Jahr. Und die vorherigen waren schon gut!</p>
<p>Also: <a href="http://litcolony.de/festival/list" target="_blank">Programm durchstöbern</a> und reservieren, denn viele Veranstaltungen sind schnell ausverkauft. Und die LitCologne ist einfach ein sehr sehr nettes Literaturfestival.</p>
<p>Ganz im Gegensatz zur Webseite. Die kommt zwar modern und elegant daher, ist aber in diesem Jahr mein absoluter Favorit in der Kathegorie &#8220;Webseite, auf der man sich beim besten Willen nicht zurecht finden kann&#8221;. Es gibt keine Feeds, die mich auf dem Laufenden halten. Das Programm ist nicht ohne Weiteres auffindbar. Und wenn ich es gefunden und einen Tag ausgewählt habe, dann sehe ich nicht eindeutig, welcher Tag gerade angezeigt wird. Sorry, dass muss einfach mal gesagt werden &#8211; bei allem Lob, das das Team um Werner Köhler und Rainer Osnowski ansonsten verdient hat.</p>
<p>Der Knaller aber ist die neue Einbindung von Google Maps. Nur ein Beispiel: Nick Hornby liest in der Aula der Uni. Die Kölner Uni befindet sich am Albertus-Magnus-Platz  und der befindet sich <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Albertus-Magnus-Platz,+K%C3%B6ln&amp;sll=51.041947,6.535394&amp;sspn=0.780579,2.581787&amp;ie=UTF8&amp;hq=Albertus&amp;hnear=Magnusstra%C3%9Fe,+K%C3%B6ln&amp;t=h&amp;ll=50.92802,6.92836&amp;spn=0.004057,0.006437&amp;z=16" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Die Webseite der LitCologne zeigt aber (jetzt, am 8.12.09 um 0:10) diesen <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;q=Albertus-Magnus-Platz&amp;sll=46.4548,11.2603&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Albertus-Magnus-Platz,+39057+Appiano+sulla+Strada+del+Vino+Bolzano,+Trentino-Alto+Adige,+Italy&amp;t=h&amp;ll=46.454756,11.260278&amp;spn=0.004435,0.006437&amp;z=16&amp;iwloc=A&amp;source=embed" target="_blank">Kartenausschnitt</a>. Es reicht offensichtlich nicht aus, bei Google Maps den Straßennamen anzugeben und das erstbeste Ergebnis zu verlinken, man sollte auch z.B. den Namen der Stadt hinzufügen.</p>
<p>Ich hoffe sehr, es verirren sich nicht zu viele Nick Hornby-Fans nach Bozen. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn es doch so simpel wäre</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/03/26/wenn-es-doch-so-simpel-ware/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wenn-es-doch-so-simpel-ware</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2009/03/26/wenn-es-doch-so-simpel-ware/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf den Stunden, die ich tätglich auf der Autobahn verbinge, höre ich zur Zeit noch die Lesungen, die WDR5 auf der LitCologne mitgeschnitten hat. Dass es da eine Lesung mit Werken von  Jaroslav Hašek gab, hatte ich &#8220;aus dem Augenwinkel gesehen. Dass das Buch, aus dem gelesen wurde, von Viktor Böll zusammengestellt wurde, wusste ich nicht. Und so traf mich die Nachricht am Beginn der Lesung völlig unvorbereitet auf der A59 kurz vor Spich.</p>
<p>Viktor Böll ist tot. Und das schon seit dem 31.1.</p>
<p><span id="more-440"></span>1995/96 habe ich einige Monate als studentische Hilfskraft bei Viktor Böll im Stadtarchiv gearbeitet. Dort erlangte er für mein Leben eine Bedeutung, die uns beiden wohl damals nicht im mindesten bewusst war. Am Ende meines Studiums war für mich klar: Ich möchte für eine Weile ins Ausland. Polen und Tschechien standen oben auf der Liste, was die Angebote anging. Mein Wunschziel war aber Irland. Doch dort waren keine passenden Stellen erkennbar. Bis er eines Tages auf eine Frau deutet, die für ihre Promotion recherchierte und mir sagte: Red mal mit der, die geht nach Irland.</p>
<p>Das Gespräch hatte (to make a lang story short) zur Folge, dass ich wenige Monate später in einem LKW neben eben dieser Frau saß und wir unsere Habseligkeiten nach Irland brachten.</p>
<p>Zwei &#8220;Ergebnisse&#8221; dieses Irlandaufenthaltes: In einem Raum, den wir damals CALL-Lab (Camputer assisted language learning)  nannten, begann meine Auseinandersetzung mit dem Internet als Lernwerkzeug. Mit dem Besuch einer alten Freundin in Limerick begann die bis heute glücklichste Zeit meines Lebens.</p>
<p>Im Archiv stand eine Bank aus dem Nachlass Heinrich Bölls, auf der Viktor Böll oft in der Kaffeepause saß und Geschichten von seinem Onkel erzählte. Besucher, die ebenfalls auf der Bank Platz nahmen, irritierte er oft, wenn er ihnen sagte, sie säßen auf dem Platz von Solschenizyn gesessen und Tee getrunken habe.</p>
<p>Während der Jahre in Irland besuchte ich das Archiv immer wenn ich in Köln zu Besuch war. Danach schlief der Kontakt langsam ein. Viktor Bölls Ruhe, Gelassenheit, Freundlichkeit und Zuversicht mit der er sich durch das Archiv bewegte, hat mir in der damaligen Umbruch und Orientierungsphase nach meinem Studium viel Zuverischt gegeben.</p>
<p>Das Nachwort zu Sammlung der Hašek-Texte ist Viktor Bölls letzter Text. Konrad Beikircher hat ihn auf der LitCologne <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_36.mp3" target="_blank">gelesen</a>.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Stunden, die ich tätglich auf der Autobahn verbinge, höre ich zur Zeit noch die Lesungen, die WDR5 auf der LitCologne mitgeschnitten hat. Dass es da eine Lesung mit Werken von  Jaroslav Hašek gab, hatte ich &#8220;aus dem Augenwinkel gesehen. Dass das Buch, aus dem gelesen wurde, von Viktor Böll zusammengestellt wurde, wusste ich nicht. Und so traf mich die Nachricht am Beginn der Lesung völlig unvorbereitet auf der A59 kurz vor Spich.</p>
<p>Viktor Böll ist tot. Und das schon seit dem 31.1.</p>
<p><span id="more-440"></span>1995/96 habe ich einige Monate als studentische Hilfskraft bei Viktor Böll im Stadtarchiv gearbeitet. Dort erlangte er für mein Leben eine Bedeutung, die uns beiden wohl damals nicht im mindesten bewusst war. Am Ende meines Studiums war für mich klar: Ich möchte für eine Weile ins Ausland. Polen und Tschechien standen oben auf der Liste, was die Angebote anging. Mein Wunschziel war aber Irland. Doch dort waren keine passenden Stellen erkennbar. Bis er eines Tages auf eine Frau deutet, die für ihre Promotion recherchierte und mir sagte: Red mal mit der, die geht nach Irland.</p>
<p>Das Gespräch hatte (to make a lang story short) zur Folge, dass ich wenige Monate später in einem LKW neben eben dieser Frau saß und wir unsere Habseligkeiten nach Irland brachten.</p>
<p>Zwei &#8220;Ergebnisse&#8221; dieses Irlandaufenthaltes: In einem Raum, den wir damals CALL-Lab (Camputer assisted language learning)  nannten, begann meine Auseinandersetzung mit dem Internet als Lernwerkzeug. Mit dem Besuch einer alten Freundin in Limerick begann die bis heute glücklichste Zeit meines Lebens.</p>
<p>Im Archiv stand eine Bank aus dem Nachlass Heinrich Bölls, auf der Viktor Böll oft in der Kaffeepause saß und Geschichten von seinem Onkel erzählte. Besucher, die ebenfalls auf der Bank Platz nahmen, irritierte er oft, wenn er ihnen sagte, sie säßen auf dem Platz von Solschenizyn gesessen und Tee getrunken habe.</p>
<p>Während der Jahre in Irland besuchte ich das Archiv immer wenn ich in Köln zu Besuch war. Danach schlief der Kontakt langsam ein. Viktor Bölls Ruhe, Gelassenheit, Freundlichkeit und Zuversicht mit der er sich durch das Archiv bewegte, hat mir in der damaligen Umbruch und Orientierungsphase nach meinem Studium viel Zuverischt gegeben.</p>
<p>Das Nachwort zu Sammlung der Hašek-Texte ist Viktor Bölls letzter Text. Konrad Beikircher hat ihn auf der LitCologne <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_36.mp3" target="_blank">gelesen</a>.</p>
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		<title>Extase</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 20:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
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		<category><![CDATA[litcologne]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-434" style="margin: 4px" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2009/03/tc.jpg" alt="T.C. Boyle, Susanne Weingarten und Gerd Köster" width="200" height="93" />Vor Jahren war ich auf der LitCologne beim <a href="http://www.appendix-blog.de/2007/03/12/litcologne-gebadet-wird-samstags/" target="_blank">kulinarischen Quartett</a>. Es gab Kuttelsuppe, die mir tagelang aufstieß und bis heute bedauere ich, dass Vincent Klink damals krank war.</p>
<p>Gerettet haben seinerzeit Denis Scheck und Frank Schätzing den Abend. Gestern, auf der letzten Veranstaltung der letzten einstelligen LitCologne tat es ein Amerikaner dem Kölner gleich. <span id="more-431"></span></p>
<p><a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/21/live-tc-boyle-2116-uhr/" target="_blank">T.C. Boyle</a> war zu Gast. Das der Amerikaner gute Bücher schreibt, ist bekannt. Er hat aber nicht nur einen Abend voll guter Unterhaltung geboten. Er hat auch immer wieder klar gemacht, dass ihm eben diese Aufgabe sehr bewusst war. Er war nicht eingeladen, um über die Höhen und Tiefen der Literatur zu sprechen, um bedeutungsvoll zu sein, um sich in der Landschaft der amerikanischen Literatur des 20. und 21. Jh. zu verorten. Er war da, um gute Unterhaltung abzuliefern. Das tat er. Und eben das gab im die Gelegenheit, über die Höhen und Tiefen der Literatur zu sprechen, bedeutungsvoll zu sein und vieles mehr. Auch um immer wieder über Frau Boyle zu sprechen und klarzusrtellen, dass Literatur nur dann ernsthaft sein kann, wenn sie auch zum Lachen ist, unernsthaft ist.</p>
<p>Am Gelingen des Abends hatten aberauch noch andere ihren Anteil. <a href="www.gerd-koester,de" target="_blank">Gerd Köster</a> lieh dem Meister aus Amerika seine deutsche Stimme. Schade, dass dieser Auftritt nur kurz war. Eine grandiose Leistung brachte aber <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/389/Susanne_Weingarten.html" target="_blank">Susanne Weingarten</a>, die für Herrn Boyle eine brilliante Stichwortgeber und perfekte Übersetzerin war. (Auch wenn man sich die Zeit hätte sparen können &#8211; die Lacher an den richtigen Stellen zeigten deutlich: Das Publikum verstand auch den englischen Dialog.</p>
<p>Und wieder ist sie zu schnell vorbei, die LitCologne. Den Machern sei für eine schönes Festival gedankt. Dem <a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/22/ende/" target="_blank">Blog</a> sei mehr Leben gewünscht. Und &#8211; jaja, die Sponsoren sind wichtig und wer mehr zahlt ist dabei, aber die Mayersche hat einfach mehr Atmosphäre mitgebracht als Thalia.</p>
<p>Wer nachhören will, was in Köln los war: Eine Reihe Veranstaltungen der <a href="http://podcast.wdr.de/radio/litcologne.xml" target="_blank">lit.Cologne</a> und der <a href="http://podcast.wdr.de/radio/litkid.xml" target="_blank">lit.Kid</a> sind als Podcast verfügbar.</p>
<p>Erklärungsbedürftig ist noch der Titel des Beitrages, der wieder nur darauf abzielte, Leute auf diese Seite zu locken. Auf die letzte Frage von Frau Weingarten, wie er jemanden der weder ihn noch seine Bücher kenne, davon überzeugen wolle, das aktuelle Buch (The Women) zu lesen, antwortete T.C.: Well, everybody should enjoy extasy atleast once in his live.  &#8230;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-434" style="margin: 4px" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2009/03/tc.jpg" alt="T.C. Boyle, Susanne Weingarten und Gerd Köster" width="200" height="93" />Vor Jahren war ich auf der LitCologne beim <a href="http://www.appendix-blog.de/2007/03/12/litcologne-gebadet-wird-samstags/" target="_blank">kulinarischen Quartett</a>. Es gab Kuttelsuppe, die mir tagelang aufstieß und bis heute bedauere ich, dass Vincent Klink damals krank war.</p>
<p>Gerettet haben seinerzeit Denis Scheck und Frank Schätzing den Abend. Gestern, auf der letzten Veranstaltung der letzten einstelligen LitCologne tat es ein Amerikaner dem Kölner gleich. <span id="more-431"></span></p>
<p><a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/21/live-tc-boyle-2116-uhr/" target="_blank">T.C. Boyle</a> war zu Gast. Das der Amerikaner gute Bücher schreibt, ist bekannt. Er hat aber nicht nur einen Abend voll guter Unterhaltung geboten. Er hat auch immer wieder klar gemacht, dass ihm eben diese Aufgabe sehr bewusst war. Er war nicht eingeladen, um über die Höhen und Tiefen der Literatur zu sprechen, um bedeutungsvoll zu sein, um sich in der Landschaft der amerikanischen Literatur des 20. und 21. Jh. zu verorten. Er war da, um gute Unterhaltung abzuliefern. Das tat er. Und eben das gab im die Gelegenheit, über die Höhen und Tiefen der Literatur zu sprechen, bedeutungsvoll zu sein und vieles mehr. Auch um immer wieder über Frau Boyle zu sprechen und klarzusrtellen, dass Literatur nur dann ernsthaft sein kann, wenn sie auch zum Lachen ist, unernsthaft ist.</p>
<p>Am Gelingen des Abends hatten aberauch noch andere ihren Anteil. <a href="www.gerd-koester,de" target="_blank">Gerd Köster</a> lieh dem Meister aus Amerika seine deutsche Stimme. Schade, dass dieser Auftritt nur kurz war. Eine grandiose Leistung brachte aber <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/389/Susanne_Weingarten.html" target="_blank">Susanne Weingarten</a>, die für Herrn Boyle eine brilliante Stichwortgeber und perfekte Übersetzerin war. (Auch wenn man sich die Zeit hätte sparen können &#8211; die Lacher an den richtigen Stellen zeigten deutlich: Das Publikum verstand auch den englischen Dialog.</p>
<p>Und wieder ist sie zu schnell vorbei, die LitCologne. Den Machern sei für eine schönes Festival gedankt. Dem <a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/22/ende/" target="_blank">Blog</a> sei mehr Leben gewünscht. Und &#8211; jaja, die Sponsoren sind wichtig und wer mehr zahlt ist dabei, aber die Mayersche hat einfach mehr Atmosphäre mitgebracht als Thalia.</p>
<p>Wer nachhören will, was in Köln los war: Eine Reihe Veranstaltungen der <a href="http://podcast.wdr.de/radio/litcologne.xml" target="_blank">lit.Cologne</a> und der <a href="http://podcast.wdr.de/radio/litkid.xml" target="_blank">lit.Kid</a> sind als Podcast verfügbar.</p>
<p>Erklärungsbedürftig ist noch der Titel des Beitrages, der wieder nur darauf abzielte, Leute auf diese Seite zu locken. Auf die letzte Frage von Frau Weingarten, wie er jemanden der weder ihn noch seine Bücher kenne, davon überzeugen wolle, das aktuelle Buch (The Women) zu lesen, antwortete T.C.: Well, everybody should enjoy extasy atleast once in his live.  &#8230;</p>
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		<title>In dem Alter sind wir raus!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 23:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mein lokaler <a href="http://www.rheinenergie.com" target="_blank">Energielieferant</a> tapeziert meine Stadt (also die, in der ich wohne) gerade mal wieder mit Plakaten, auf denen Bücher zu Domen getürmt werden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wieder litcologne (diesmal sogar mit <a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/15/tagesplan-sonntag/" target="_blank">Blog</a>) ist.<span id="more-420"></span></p>
<p>Ich mag ja sehr die Atmosphäre,  die sich in diesen Tagen über die Stadt legt &#8211; und auch die interkulturellen Erfahrungen, die man machen kann. Z.B. bei der Veranstaltung &#8220;Kulturwunder Ruhrgebiet&#8221;. Ob es nun wirklich nötig ist, Krimis über Tote auf dem Klo vorzulesen, weiß ich nicht, aber was<a href="http://www.sebastian23.com/" target="_blank"> Selbastian 23</a>, Fritz Eckenga, Eva Kurowski und schließlich Helge Schneider boten, waren drei Stunden feinster Unterhaltung, die einem zuerst richtig auf die Lachmuskeln ging und einen dann ratlos mit der Frage alleine ließ, was das da für ein Volk ist, das sich da irgendwo hinter Düsseldorf versteckt.</p>
<p>Naja, ganz alleine gelassen war man ja nicht, zeigten doch fast alle Vortragenden bei aller Heimatverliebtheit oder Heimatliebe einen gehörige Portion Distanz zu der überwiegenden Masse der Einwohner ihrer Heimt.</p>
<p>Eingerahmt wurde der Abend durch die Moderation von Jochen Malmsheimer und die Musik des <a href="http://www.spardosen-terzett.de/" target="_blank">Spardosenterzetts</a>.</p>
<p>Und das bestem zum Schluss: Wer nicht da wahr, kriegt den Abend dennoch auf die Ohren -als <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_30.mp3" target="_blank">Podcast</a>. Nach einer Stunde und 3 Minuten klärt sich da dann auch der Titel dieses Beitrags.</p>
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<p>Ich mag ja sehr die Atmosphäre,  die sich in diesen Tagen über die Stadt legt &#8211; und auch die interkulturellen Erfahrungen, die man machen kann. Z.B. bei der Veranstaltung &#8220;Kulturwunder Ruhrgebiet&#8221;. Ob es nun wirklich nötig ist, Krimis über Tote auf dem Klo vorzulesen, weiß ich nicht, aber was<a href="http://www.sebastian23.com/" target="_blank"> Selbastian 23</a>, Fritz Eckenga, Eva Kurowski und schließlich Helge Schneider boten, waren drei Stunden feinster Unterhaltung, die einem zuerst richtig auf die Lachmuskeln ging und einen dann ratlos mit der Frage alleine ließ, was das da für ein Volk ist, das sich da irgendwo hinter Düsseldorf versteckt.</p>
<p>Naja, ganz alleine gelassen war man ja nicht, zeigten doch fast alle Vortragenden bei aller Heimatverliebtheit oder Heimatliebe einen gehörige Portion Distanz zu der überwiegenden Masse der Einwohner ihrer Heimt.</p>
<p>Eingerahmt wurde der Abend durch die Moderation von Jochen Malmsheimer und die Musik des <a href="http://www.spardosen-terzett.de/" target="_blank">Spardosenterzetts</a>.</p>
<p>Und das bestem zum Schluss: Wer nicht da wahr, kriegt den Abend dennoch auf die Ohren -als <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_30.mp3" target="_blank">Podcast</a>. Nach einer Stunde und 3 Minuten klärt sich da dann auch der Titel dieses Beitrags.</p>
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