Das Ende der Kreidezeit

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Das 21. Türchen

Dieser kleine Adventskalender ist ja auch ein kleiner persönlicher Jahresrückblick, das Wühlen im Zettelkasten des Jahres. Viele „Zettelchen“ (heute eher: tags, booksmarks, tweets…) habe ich bei der Suche nach 24. Überraschungen für die Weihnachtszeit kurz verwundert angesehen und dann weggeschmissen.

Zwei Titel haben sich aber für mich durch das ganze Jahr gezogen:

  • Das Ende der Kreidezeit
  • Der Computer enthält in sich ein Versprechen auf die Zukunft

Mit dem Ende der Kreidezeit habe ich so meine Probleme. Die Euphorie die der Whiteboard-Boom (angeheizt durch das Konjunkturpaket) mancherorts ausgelöst hat, will ich nicht teilen.  In diesem Zweifel bestärkt mich die Mahnung von Rolf Schulmeister (S.317).

Beide Titel begegnen sich in einem Vortrag von Beat Döbli Honegger (bes. Folie 4) auf den ich bei Michael Kerres aufmerksam geworden bin.

Das Ende der Kreidezeit

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Die Kreidezeit endet vor ca. 65 Millionen Jahren. Ihr Ende markiert auch gleichzeitig das Ende der Herrschaft der Dinosaurier. Ob das plötzliche Aussterben dieser Tier durch den Einschlag eines Meteoriten ausgelöst wurde oder durch einen Klimawandel ist nicht unumstritten. Aber erst das Aussterben der Riesenechsen machte den Siegeszug der Säugetiere, die bis dahin ein Schattendasein als kleine Nesträuber geführt hatten, und damit auch die Entwicklung des Menschen möglich

Wie ich darauf komme? Bei meiner privaten, sonntäglichen Zeitungslektüre fiel mir auf, dass das Bild vom Ende der Kreidezeit immer häufiger im Bezug auf die Schule verwendet wird. (z.B. hier, hier, hier, hier, hier  und hier.) Und derartige Massenphänomene machen mich ja stutzig. (mehr …)