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	<title>Appendix-Blog &#187; bloggen</title>
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		<title>Appendix-Blog &#187; bloggen</title>
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		<title>Listen, die die Welt erklären</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/05/11/listen-die-die-welt-erklaren/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 21:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es mindestens 10 Jahre her, da veröffentlichte eine deutsche Wochenzeitung die &#8220;Listen, die die Welt erklären&#8221;.  (Gefunden habe ich sie heute noch <a href="http://members.fortunecity.com/bookdepository/german/kohlmeise/kohlmeisetext.html" target="_blank">hier</a>.) In all diesen Listen war mein absoluter Lieblingssatz dieser:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich klau mir was vom Aufschnitt, Reiner.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und was hat das mit der deutschen Bloggerszene 2009 zu tun? Ganz einfach: Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/129/467700/text/" target="_blank">Süddeutsche</a> erklärt uns mit einer Liste, warum wir nicht bloggen!<br />
<span id="more-472"></span><a href="http://blog.kerres.name/2009/05/zehn-thesen-warum-deutsche-blogs-nicht.html" target="_blank">Michael Kerres</a> hat auf die Liste aufmerksam gemacht und dazu aufgerufen, sie zu kommentieren. <a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1003" target="_blank">Gabi Reinmann</a> hat das ausführlich getan und dort, in einem Kommentar findet sich ein Hinweis, der die Liste erklärt. Plötzlich geht es nicht mehr darum, dass &#8220;wir Deutschen&#8221; nicht bloggen, sondern darum, dass wir keine Zeitung mehr lesen und ein übereifriger Journalist ein paar Details vergessen hat. Denn dem Amerikaner, der die Liste aufstellte, ging es gar nicht um &#8220;den deutschen&#8221; Blooger, sondern um den deutschen &#8220;Wirtschaftsblogger&#8221;. Und der Süddeutschen versucht wohl in einem verzweifelten Kampf um die Gunst der Leser das Web 2.0 &#8220;wegzuschreiben&#8221;. Das ist eigentlich sehr schade &#8211; und wahrschenlich der falsche Weg. Aber geschenkt.</p>
<p>Die Liste der Thesen ist gut und die Beiträge, die sich nun in diversen Blogs sammeln, zeigen, wie sie geeignet ist, sich über sein eigenes Bloggen zu vergewissern. Das ist gut, findet aber wieder im Kreise der &#8220;usual suspects&#8221; statt. Was mir noch an der Liste aufgefallen ist: Der Autor hat ganz offensichtlich ein bestimmtes Deutschlandbild. Ein Deutschlandbild, das ich an vielen Stellen nicht teile. Umgekehrt hätte ich Eigenschaften, die er uns zuweist, eher den Amerikanern zugewiesen. Der Aspekt des Interkulturellen an dieser Liste, wäre einen eigenen Beitrag wert.</p>
<p>Soweit war ich mit meinen Erkenntnissen bis heute morgen. Und hatte beschlossen, dass ich zu dem Thema hier nichts sage. Bis mich im Laufe des Tages mehrer Mails dazu bewegten, meine Meinung zu ändern. Mein eigenes Bloggen wird ja nun von verschiedenen Seiten auch kritisch beäugt. Und aus diesen Richtungen erschallten heute die Unkenrufe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Hast du es gelesen, bloggen funktioniert in Deutschland nämlich nicht. Ätsch Bätsch. Kannst du nämlich lesen, bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,623407,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte die Süddeutsche nicht gehen die Blogger wettern, sondern sich mit ihnen gegen die nicht bloggenden Spiegel-Online-Leser verbünden. Nur so als Idee&#8230;</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es mindestens 10 Jahre her, da veröffentlichte eine deutsche Wochenzeitung die &#8220;Listen, die die Welt erklären&#8221;.  (Gefunden habe ich sie heute noch <a href="http://members.fortunecity.com/bookdepository/german/kohlmeise/kohlmeisetext.html" target="_blank">hier</a>.) In all diesen Listen war mein absoluter Lieblingssatz dieser:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich klau mir was vom Aufschnitt, Reiner.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und was hat das mit der deutschen Bloggerszene 2009 zu tun? Ganz einfach: Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/129/467700/text/" target="_blank">Süddeutsche</a> erklärt uns mit einer Liste, warum wir nicht bloggen!<br />
<span id="more-472"></span><a href="http://blog.kerres.name/2009/05/zehn-thesen-warum-deutsche-blogs-nicht.html" target="_blank">Michael Kerres</a> hat auf die Liste aufmerksam gemacht und dazu aufgerufen, sie zu kommentieren. <a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1003" target="_blank">Gabi Reinmann</a> hat das ausführlich getan und dort, in einem Kommentar findet sich ein Hinweis, der die Liste erklärt. Plötzlich geht es nicht mehr darum, dass &#8220;wir Deutschen&#8221; nicht bloggen, sondern darum, dass wir keine Zeitung mehr lesen und ein übereifriger Journalist ein paar Details vergessen hat. Denn dem Amerikaner, der die Liste aufstellte, ging es gar nicht um &#8220;den deutschen&#8221; Blooger, sondern um den deutschen &#8220;Wirtschaftsblogger&#8221;. Und der Süddeutschen versucht wohl in einem verzweifelten Kampf um die Gunst der Leser das Web 2.0 &#8220;wegzuschreiben&#8221;. Das ist eigentlich sehr schade &#8211; und wahrschenlich der falsche Weg. Aber geschenkt.</p>
<p>Die Liste der Thesen ist gut und die Beiträge, die sich nun in diversen Blogs sammeln, zeigen, wie sie geeignet ist, sich über sein eigenes Bloggen zu vergewissern. Das ist gut, findet aber wieder im Kreise der &#8220;usual suspects&#8221; statt. Was mir noch an der Liste aufgefallen ist: Der Autor hat ganz offensichtlich ein bestimmtes Deutschlandbild. Ein Deutschlandbild, das ich an vielen Stellen nicht teile. Umgekehrt hätte ich Eigenschaften, die er uns zuweist, eher den Amerikanern zugewiesen. Der Aspekt des Interkulturellen an dieser Liste, wäre einen eigenen Beitrag wert.</p>
<p>Soweit war ich mit meinen Erkenntnissen bis heute morgen. Und hatte beschlossen, dass ich zu dem Thema hier nichts sage. Bis mich im Laufe des Tages mehrer Mails dazu bewegten, meine Meinung zu ändern. Mein eigenes Bloggen wird ja nun von verschiedenen Seiten auch kritisch beäugt. Und aus diesen Richtungen erschallten heute die Unkenrufe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Hast du es gelesen, bloggen funktioniert in Deutschland nämlich nicht. Ätsch Bätsch. Kannst du nämlich lesen, bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,623407,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte die Süddeutsche nicht gehen die Blogger wettern, sondern sich mit ihnen gegen die nicht bloggenden Spiegel-Online-Leser verbünden. Nur so als Idee&#8230;</p>
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		<title>Bloggen – oder auch nicht</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/01/20/bloggen-%e2%80%93-oder-auch-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 21:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>“Ich weiß noch nicht, ob ich dazu komme, das Blogging [...] weiter zu führen, außerdem haben wir dafür strenge Richtlinien, gegen die ich nicht verstoßen möchte.” (Quelle: <a href="http://heimvorteil.tagesspiegel.de/?p=687" target="_blank">Heimvorteil . Tagesspiegel</a>)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-341"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Unter der Überschrift &#8220;<a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=452" target="_blank">Blogforschung und die Hoffnung auf freie Meinungsäußerung</a>&#8221; hat Gabi Reinman  bereits vor längerer Zeit auf drei BA und MA-Arbeiten aufmerksam gemacht, die bloggende Lehrer und „Wissensarbeiter“ unter die Lupe nehmen. Mit vielen der dort festgestellten Motivationen einen Blog zu führen kann ich mich identifizieren: Der Blog ist mir Anlass das eine oder andere noch einmal zu überdenken. Er ist mir ein lieb gewordenes Werkzeug, um mit anderen Bloggern in Kontakt zu bleiben – das zeigt sich nicht nur in meinem Blog selbst, sondern auch in den Kommentaren, die ich hier oder da hinterlasse und (unsichtbar) in den Mails, Telefonaten und Gesprächen, die durch eigene Blogbeiträge oder gelesene Beiträge angeregt werden. Schließlich ist es natürlich auch schön, eine kleine eigene ganz private Seite zu pflegen und sich einbilden zu können, dass die rund 3.000 Besucher meines Blogs 2008 dort etwas wissenswertes, interessantes, unterhaltsames oder einfach nur neues gelesen haben. Immerhin 3.000 im Jahr. Dafür brauchen andere Sites oft mehr als eine Stunde. </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Was in den Arbeiten aber nicht vorkommt und was wahrscheinlich auch schwer zu erheben ist, sind die Gründe, warum Leute nicht bloggen. Damit meine ich nicht jene, die einfach keine Lust haben, keinen Sinn darin sehen, keine Zeit dazu haben, sich nicht der passenden Generation zugehörig fühlen oder oder oder, sondern die, wie die zitierte Sportlerin daran gehindert werden. Dies geschieht beileibe nicht nur in China oder im Sport, wie Michael Kerres <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/4788" target="_blank">hier</a> berichtet. Wenn nun im Bildungsbereich, dort wo Menschen sich intensiv mit Medien, dem Internet, dem Web 2.0 und seinen Potentialen für das Lehren und Lernen beschäftigen, solche Verbote ausgesprochen werden. Welche Gründe kann das haben? Und wie könnte man das untersuchen?</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Und welche Folge würde das haben? Außer, dass wir in zahllosen Blogs anschließend nur noch über das Wetter, Haustiere, das Fernsehprogramm und die Dekoration der Webseite lesen würden.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Werde das Thema sicherlich hier noch einmal aufgreifen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>“Ich weiß noch nicht, ob ich dazu komme, das Blogging [...] weiter zu führen, außerdem haben wir dafür strenge Richtlinien, gegen die ich nicht verstoßen möchte.” (Quelle: <a href="http://heimvorteil.tagesspiegel.de/?p=687" target="_blank">Heimvorteil . Tagesspiegel</a>)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-341"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Unter der Überschrift &#8220;<a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=452" target="_blank">Blogforschung und die Hoffnung auf freie Meinungsäußerung</a>&#8221; hat Gabi Reinman  bereits vor längerer Zeit auf drei BA und MA-Arbeiten aufmerksam gemacht, die bloggende Lehrer und „Wissensarbeiter“ unter die Lupe nehmen. Mit vielen der dort festgestellten Motivationen einen Blog zu führen kann ich mich identifizieren: Der Blog ist mir Anlass das eine oder andere noch einmal zu überdenken. Er ist mir ein lieb gewordenes Werkzeug, um mit anderen Bloggern in Kontakt zu bleiben – das zeigt sich nicht nur in meinem Blog selbst, sondern auch in den Kommentaren, die ich hier oder da hinterlasse und (unsichtbar) in den Mails, Telefonaten und Gesprächen, die durch eigene Blogbeiträge oder gelesene Beiträge angeregt werden. Schließlich ist es natürlich auch schön, eine kleine eigene ganz private Seite zu pflegen und sich einbilden zu können, dass die rund 3.000 Besucher meines Blogs 2008 dort etwas wissenswertes, interessantes, unterhaltsames oder einfach nur neues gelesen haben. Immerhin 3.000 im Jahr. Dafür brauchen andere Sites oft mehr als eine Stunde. </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Was in den Arbeiten aber nicht vorkommt und was wahrscheinlich auch schwer zu erheben ist, sind die Gründe, warum Leute nicht bloggen. Damit meine ich nicht jene, die einfach keine Lust haben, keinen Sinn darin sehen, keine Zeit dazu haben, sich nicht der passenden Generation zugehörig fühlen oder oder oder, sondern die, wie die zitierte Sportlerin daran gehindert werden. Dies geschieht beileibe nicht nur in China oder im Sport, wie Michael Kerres <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/4788" target="_blank">hier</a> berichtet. Wenn nun im Bildungsbereich, dort wo Menschen sich intensiv mit Medien, dem Internet, dem Web 2.0 und seinen Potentialen für das Lehren und Lernen beschäftigen, solche Verbote ausgesprochen werden. Welche Gründe kann das haben? Und wie könnte man das untersuchen?</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Und welche Folge würde das haben? Außer, dass wir in zahllosen Blogs anschließend nur noch über das Wetter, Haustiere, das Fernsehprogramm und die Dekoration der Webseite lesen würden.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Werde das Thema sicherlich hier noch einmal aufgreifen.</p>
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		<title>Wieder bloggen!</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2008/06/01/wieder-bloggen/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Warum schreibt man ein Jahr einen Blog und dann nicht mehr? <span id="more-109"></span>Dafür gibt es viele Gründe. Aber auch Gründe, über die sich öffentlich nicht debattieren lässt. In den vergangenen Monaten habe eine Reihe  von Anlässen verstreichen lassen, wieder mit dem Bloggen zu beginnen Jetzt bot sich eine neuer Anlass. Also:Guter Vorsatz zum neuen Monat: Wieder bloggen!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Warum schreibt man ein Jahr einen Blog und dann nicht mehr? <span id="more-109"></span>Dafür gibt es viele Gründe. Aber auch Gründe, über die sich öffentlich nicht debattieren lässt. In den vergangenen Monaten habe eine Reihe  von Anlässen verstreichen lassen, wieder mit dem Bloggen zu beginnen Jetzt bot sich eine neuer Anlass. Also:Guter Vorsatz zum neuen Monat: Wieder bloggen!</p>
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