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		<item>
		<title>Kölner Doppelpack: lit.COLOGNE und Didacta</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/03/21/kolner-doppelpack-lit-cologne-und-didacta/</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2010/03/21/kolner-doppelpack-lit-cologne-und-didacta/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[didacta]]></category>
		<category><![CDATA[litcologne]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schnell war sie in diesem Jahr vorbei die<a href="http://litcolony.de/festival" target="_blank"> lit.COLOGNE</a>. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass sich mit der Bildungsmesse <a href="http://www.didacta-koeln.de/" target="_blank">didacta</a> überschnitten hat. Die war dankenswerterweise in Köln, so das ein Besuch beider Veranstaltungen problemlos möglich war. Der Rückblick erfolgt daher auch auf beide Events gemeinsam.</p>
<p><strong>Zunächst die Literatur</strong></p>
<p>Mit fünf Veranstaltungen war ich diesmal dabei. Zwei Erkenntnisse:</p>
<p>1. Die Bedeutung der Moderation</p>
<p>Den Anfang machte Martin Suter in den 	Rheinterassen. Der Saal ist mit immer wieder zu groß und zu 	hallenartig für eine Lesung, aber wenn ich eben doch dem 	Massengeschmack folge, dann muss ich eben damit Leben, dass viele 	Leute neben mir sitzen. Martin Suter hatte es nicht leicht. Er 	musste sich mit einer Moderation herumschlagen, die wissen wollte, 	ob er in der edlen Küche seinem edlen Haus denn überhaupt 	Plastikutensilien habe. Sie wollte mit ihm diskutieren, ob „der 	Schweizer“ seine Identität denn nun eher aus dem Bankgeheimnis 	oder aus der Neutralität heraus definiere. Und sie musste vom 	Publikum deutlich zur Ordnung gerufen werden, als sie nachfasste 	(„Doch doch, unser Publikum interessiert sich für den ganzen 	Martin Suter!“), wie es ihm denn nach dem Tod seines Sohnes 	ergangen sei. Obwohl der Autor klar und deutlich geäußert hatte, 	dass er dieses Thema für einen unterhaltsamen Abend für ungeeignet 	hielt.</p>
<p>Das geht so gar nicht.</p>
<p>Nach Suter kam McCarten. Hier zeigte die Moderation wie man es machen kann. Sie bot dem Autor eine Bühne und war sachkundige Stichwortgeberin. Ihre Ankündigung nach Lesung und Gespräch über Autor, Buch und Beruf natürlich auch alle wichtigen Fragen zu Leben, Hobby und Marotten zu stellen, war offensichtlich ironisch gemeint. War sie zuvor auch bei Suter gewesen?  Der Autor selbst war erstaunlich zurückhaltend und doch unterhaltsam.</p>
<p>Und die dritte Lesung mit Moderation: Nick Hornby. Knauzig saß der Autor auf der Bühne, kratzte immer wieder seinen kahlen Schädel und hatte Spaß. Spaß am Lesen, am Erzählen, am Wechselspiel mit dem Moderator, der seine Rolle wunderbar ausfüllte. Da saßen zwei auf der Bühne, die vor allem ein Ziel hatten: Gute Unterhaltung abzuliefern. Und das gelang! Unterstützt wurden sie dabei von Hornbys deutscher Stimme. Das wurde in aller bester Hörbuchqualität vorgelesen. Und die hört man ja in manchem Hörbuch noch nicht.</p>
<p>2. Autoren dürfen auch Alleine auf die Bühne</p>
<p>Gleich zwei Veranstaltungen kamen ganz ohne Moderation aus und es ist schön zu sehen, dass es Autoren gibt, die nicht nur Bücher sondern auch Bühnen ausfüllen. Zuerst die Kinderabteilung: KNISTER liest nicht, er erzählt, fabuliert, malt, tanzt, singt, rockt und beantwortet Fragen. Und er lässt es sich nicht anmerken, dass er ein Autor von Weltruhm ist. Vielmehr bringt er seine Freude und fast schon Verwunderung zum Ausdruck, dass er all diese schönen Bücher schreiben, Filme machen und vor allem Kinder immer wieder treffen darf. So sieht aktive Leseförderung aus!</p>
<p>In der Erwachsenenabteilung Wolf Haas. Eine Ein-Mann-Show mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Bisher habe ich noch keinen Autor erlebt, der auf der Bühne Leserpost (aus Internetforen) vorliest, die bescheinigen, dass er nur des Geldes wegen schreibt und obendrein noch schlechte Bücher. Die LitCologne-Macher hätten ihn nicht aufs Boot setzen müssen. Da wäre auch so keiner gegangen.</p>
<p>In zehn Jahren ist sie groß geworden die Lit. Sie gehört in den kölschen Jahreszyklus irgendwo zwischen Karneval und Spargelzeit&#8230; Ostern nicht vergessen, Herr Kardinal. Sie ist beständiger als der FC und (meist) pünktlicher als die KVB. Und bei all der Atmosphäre vergibt man ihr auch Thalia. Wer nachhören will: <a href="http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne">http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne</a></p>
<p><strong>Und nun noch die Bildungsmesse</strong></p>
<p>Die größte war es wohl, mit über 100.000 Besuchern. Beeindruckend. Schwimmnudeln gab es dieses Jahr keine. Jedenfalls nicht kostenlos. Dafür Fähnchen. Weiß der Henker, was man damit macht. Aber ich habe Leute gesehen, die stolz dicke Bündel davon nach Hause schleppten. Beeindruckend. E-Learning, digitale Medien im Unterricht. Entweder waren sie kein Thema oder das ganz große Thema. Wie man das sehen will. Interaktive Whiteboards waren der Renner, wie schon im letzten Jahr. „Prima, da hab ich wieder alles im Griff und bin trotzdem modern!“, sagt der eine, der andere: „Teuer sind sie ja schon, aber so kann ich die Schüler nochmal so richtig beeindrucken.“ Das sind Anfänge, aber keine Ziel. Würde ich mal sagen.</p>
<p>Der <a href="http://www.mediendidaktik.de" target="_blank">Lehrstuhl</a> war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Der lag zwar ein wenig in der Ecke, aber gleich am Forum E-Learning, war klar und übersichtlich gestaltet und wurde – und das kann sicher nicht jeder Stand von sich behaupten – immer wieder gezielt angesteuert. So macht Standdienst Spass, wenn nicht einfach nur Gummibärchen, Fähnchen (!) und Messerabatte abgegriffen werden, sondern wenn Leute kommen und sagen: Gut, dass ich Sie gefunden haben, ich interessiere mich für Ihren Studiengang und habe da mal ein paar Fragen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnell war sie in diesem Jahr vorbei die<a href="http://litcolony.de/festival" target="_blank"> lit.COLOGNE</a>. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass sich mit der Bildungsmesse <a href="http://www.didacta-koeln.de/" target="_blank">didacta</a> überschnitten hat. Die war dankenswerterweise in Köln, so das ein Besuch beider Veranstaltungen problemlos möglich war. Der Rückblick erfolgt daher auch auf beide Events gemeinsam.</p>
<p><strong>Zunächst die Literatur</strong></p>
<p>Mit fünf Veranstaltungen war ich diesmal dabei. Zwei Erkenntnisse:</p>
<p>1. Die Bedeutung der Moderation</p>
<p>Den Anfang machte Martin Suter in den 	Rheinterassen. Der Saal ist mit immer wieder zu groß und zu 	hallenartig für eine Lesung, aber wenn ich eben doch dem 	Massengeschmack folge, dann muss ich eben damit Leben, dass viele 	Leute neben mir sitzen. Martin Suter hatte es nicht leicht. Er 	musste sich mit einer Moderation herumschlagen, die wissen wollte, 	ob er in der edlen Küche seinem edlen Haus denn überhaupt 	Plastikutensilien habe. Sie wollte mit ihm diskutieren, ob „der 	Schweizer“ seine Identität denn nun eher aus dem Bankgeheimnis 	oder aus der Neutralität heraus definiere. Und sie musste vom 	Publikum deutlich zur Ordnung gerufen werden, als sie nachfasste 	(„Doch doch, unser Publikum interessiert sich für den ganzen 	Martin Suter!“), wie es ihm denn nach dem Tod seines Sohnes 	ergangen sei. Obwohl der Autor klar und deutlich geäußert hatte, 	dass er dieses Thema für einen unterhaltsamen Abend für ungeeignet 	hielt.</p>
<p>Das geht so gar nicht.</p>
<p>Nach Suter kam McCarten. Hier zeigte die Moderation wie man es machen kann. Sie bot dem Autor eine Bühne und war sachkundige Stichwortgeberin. Ihre Ankündigung nach Lesung und Gespräch über Autor, Buch und Beruf natürlich auch alle wichtigen Fragen zu Leben, Hobby und Marotten zu stellen, war offensichtlich ironisch gemeint. War sie zuvor auch bei Suter gewesen?  Der Autor selbst war erstaunlich zurückhaltend und doch unterhaltsam.</p>
<p>Und die dritte Lesung mit Moderation: Nick Hornby. Knauzig saß der Autor auf der Bühne, kratzte immer wieder seinen kahlen Schädel und hatte Spaß. Spaß am Lesen, am Erzählen, am Wechselspiel mit dem Moderator, der seine Rolle wunderbar ausfüllte. Da saßen zwei auf der Bühne, die vor allem ein Ziel hatten: Gute Unterhaltung abzuliefern. Und das gelang! Unterstützt wurden sie dabei von Hornbys deutscher Stimme. Das wurde in aller bester Hörbuchqualität vorgelesen. Und die hört man ja in manchem Hörbuch noch nicht.</p>
<p>2. Autoren dürfen auch Alleine auf die Bühne</p>
<p>Gleich zwei Veranstaltungen kamen ganz ohne Moderation aus und es ist schön zu sehen, dass es Autoren gibt, die nicht nur Bücher sondern auch Bühnen ausfüllen. Zuerst die Kinderabteilung: KNISTER liest nicht, er erzählt, fabuliert, malt, tanzt, singt, rockt und beantwortet Fragen. Und er lässt es sich nicht anmerken, dass er ein Autor von Weltruhm ist. Vielmehr bringt er seine Freude und fast schon Verwunderung zum Ausdruck, dass er all diese schönen Bücher schreiben, Filme machen und vor allem Kinder immer wieder treffen darf. So sieht aktive Leseförderung aus!</p>
<p>In der Erwachsenenabteilung Wolf Haas. Eine Ein-Mann-Show mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Bisher habe ich noch keinen Autor erlebt, der auf der Bühne Leserpost (aus Internetforen) vorliest, die bescheinigen, dass er nur des Geldes wegen schreibt und obendrein noch schlechte Bücher. Die LitCologne-Macher hätten ihn nicht aufs Boot setzen müssen. Da wäre auch so keiner gegangen.</p>
<p>In zehn Jahren ist sie groß geworden die Lit. Sie gehört in den kölschen Jahreszyklus irgendwo zwischen Karneval und Spargelzeit&#8230; Ostern nicht vergessen, Herr Kardinal. Sie ist beständiger als der FC und (meist) pünktlicher als die KVB. Und bei all der Atmosphäre vergibt man ihr auch Thalia. Wer nachhören will: <a href="http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne">http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=litcologne</a></p>
<p><strong>Und nun noch die Bildungsmesse</strong></p>
<p>Die größte war es wohl, mit über 100.000 Besuchern. Beeindruckend. Schwimmnudeln gab es dieses Jahr keine. Jedenfalls nicht kostenlos. Dafür Fähnchen. Weiß der Henker, was man damit macht. Aber ich habe Leute gesehen, die stolz dicke Bündel davon nach Hause schleppten. Beeindruckend. E-Learning, digitale Medien im Unterricht. Entweder waren sie kein Thema oder das ganz große Thema. Wie man das sehen will. Interaktive Whiteboards waren der Renner, wie schon im letzten Jahr. „Prima, da hab ich wieder alles im Griff und bin trotzdem modern!“, sagt der eine, der andere: „Teuer sind sie ja schon, aber so kann ich die Schüler nochmal so richtig beeindrucken.“ Das sind Anfänge, aber keine Ziel. Würde ich mal sagen.</p>
<p>Der <a href="http://www.mediendidaktik.de" target="_blank">Lehrstuhl</a> war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Der lag zwar ein wenig in der Ecke, aber gleich am Forum E-Learning, war klar und übersichtlich gestaltet und wurde – und das kann sicher nicht jeder Stand von sich behaupten – immer wieder gezielt angesteuert. So macht Standdienst Spass, wenn nicht einfach nur Gummibärchen, Fähnchen (!) und Messerabatte abgegriffen werden, sondern wenn Leute kommen und sagen: Gut, dass ich Sie gefunden haben, ich interessiere mich für Ihren Studiengang und habe da mal ein paar Fragen.</p>
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		<title>Wo man so überall rein gerät!</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/02/17/wo-man-so-uberall-rein-gerat/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 23:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmeister]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->So, der Nubbel ist verbrannt, wenden wir uns wieder den wesentlichen Dingen des Lebens zu! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun gehöre ich also auch zu den Beforschten. Rolf Schulmeister hat mich ausgehend von Gabi Reinmanns Blogroll als Edublogger identifiziert, in ein paar Grafiken eingebaut und dann als irrelevant (zu wenige Beiträge, zu wenige Kommentare) wieder aussortiert. So kann es gehen.</p>
<p>Wie reagiert man denn nun darauf? Fühle ich mich geehrt, weil beforscht? Bin ich beleidigt, weil aussortiert? Einsam, weil natürlich auch nicht zum Kreise der Nicht-Beforschten gehörig?</p>
<p>Ich habe mich erstmal gefragt, ob ich den zum Untersuchungszeitraum überhaupt Edu-Blogger war.  Da sich fünf der zehn Artikel im Untersuchungszeitraum mit „Edu-Themen“ beschäftigen, ist die Zuordnung wohl berechtigt. Auffällig aber, dass vier dieser fünf Artikel bereits im April erscheinen, einer dann im Juli. Dazwischen nicht nur zu Edu-Themen überwiegend Schweigen. Wie das? Ich habe meinen Blog auch als Teil meiner beruflichen Aufgaben bei meinem damaligen Arbeitgeber gesehen, über meine Projekte auf unterschiedlichen Kanälen zu berichten. Das ich dies nicht in einem „Projektblog“ sondern einem „privaten“ Blog tat, war eine bewusste Entscheidung, die so auch Konsens war. Personelle Veränderungen führten dazu das dieser Konsens nicht mehr vorhanden war und „dienstliches“ bloggen im „privaten“ Blog nicht mehr gewünscht war. Verklausuliert habe ich das auch ein paarmal in Blogbeiträgen thematisiert. Da die Sache aber eskalierte und ich dann doch eher auf Burgfrieden aus war, habe ich dann eben weniger bis gar nicht  mehr gebloggt. Beruflichen Rahmenbedingungen ist es also geschuldet, dass ich von Rolf Schulmeister „aussortiert“ wurde. Also, kein Grund beleidigt zu sein und da alle am damaligen „Redeverbot“ beteiligten heute beruflich andere Wege gehen, gibt es auch hier keinen Grund für nachtragenden Groll. Andersherum war aber der Aufsatz Anstoß, noch einmal über die damalige Situation nachzudenken und auch darüber zu schreiben, denn sie ist auch ein Teil der Geschichte der Kommentarkultur.</p>
<p>Aber zurück zum Beforscht-werden. Über den Artikel selbst ist schon viel geschrieben worden. Von den Beforschten und den Beleidigten. Was mir in der ganzen &#8212; tja ist das nun eine Diskussion &#8212; in den ganzen Kommentaren auffällt: Die Blogosphere verteidigt sich. Sie tut dies sachlich argumentieren, aber auch unsachlich und polemisch. Beides erscheint mir gerechtfertigt, denn auch der Stein des Anstoßes ist meist sachlich, aber eben auch manchmal polemisch. Das polemische betrübt mich ein wenig, denn es dient auf beiden Seiten nicht der Sache. Würde ich als außenstehender Journalist  über die Diskussion der letzten Tage schreiben müssen, die Überschrift</p>
<blockquote><p>Neue Flügelkämpfe zwischen Realos und Fundis der deutschen Bildungswissenschaften</p></blockquote>
<p>würde sich geradezu aufdrängen. Aber auch die „Verteidigungslinie“ mutet bizarr an. Ich versuche das mal Ganz einfach:</p>
<ul>
<li>Es wird behauptet, Blogs seien 	toll, weil jeder einfach veröffentlichen können und 	Veröffentlichungen einfach (!) kommentieren können.</li>
<li>Eine Untersuchung zeigt, dass es 	mit der Kommentarkultur nicht weit her ist.</li>
<li>Und plötzlich geht es nicht mehr 	darum, dass Kommentieren einfach (!) ist, sondern dass das Ganze 	eine hoch komplexe Angelegenheit ist, die sich nicht nur über 	verschiedenste Online-Dienste erstreckt, sondern auch noch im realen 	Leben ihre Fortführung findet.</li>
<li>Und auch diese Erklärung 	zerfasert über eben diese zahlreichen Online-Dienste. Tenor aber 	bleibt: Das Ganze ist toll und bringt uns nach vorne.</li>
</ul>
<p>Einerseits stimme ich der Gegenargumentation ja in vielen Punkten zu und kann sie aus eigenem Erleben (!) bestätigen. Aber vermisst habe ich ihn schon, den kleinen Moment des Innehaltens bevor der Sturm losbrach. Denn das scheint mir dieser Tanz im Web während der tollen Tage doch – leider – auch zu zeigen: Anschlussfähig ist das für viele im Bildungsbereich, die wir doch von den Ideen und Möglichkeiten des Web 2.0 begeistern wollen nicht mehr. Oder?</p>
<p>Und wer ist jetzt Schuld?</p>
<p>Der Nubbel!</p>
<p>Daher wurde er auch soeben den Flammen übergeben.</p>
<p>PS: Ich verzichte hier einmal bewusst auf Links. Die würden an dieser Stelle nur verwirren, könnten lange nicht mehr vollständig sein. Aber wir sind ja in kleinen Kreisen unterwegs und wissen wovon wir sprechen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->So, der Nubbel ist verbrannt, wenden wir uns wieder den wesentlichen Dingen des Lebens zu! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun gehöre ich also auch zu den Beforschten. Rolf Schulmeister hat mich ausgehend von Gabi Reinmanns Blogroll als Edublogger identifiziert, in ein paar Grafiken eingebaut und dann als irrelevant (zu wenige Beiträge, zu wenige Kommentare) wieder aussortiert. So kann es gehen.</p>
<p>Wie reagiert man denn nun darauf? Fühle ich mich geehrt, weil beforscht? Bin ich beleidigt, weil aussortiert? Einsam, weil natürlich auch nicht zum Kreise der Nicht-Beforschten gehörig?</p>
<p>Ich habe mich erstmal gefragt, ob ich den zum Untersuchungszeitraum überhaupt Edu-Blogger war.  Da sich fünf der zehn Artikel im Untersuchungszeitraum mit „Edu-Themen“ beschäftigen, ist die Zuordnung wohl berechtigt. Auffällig aber, dass vier dieser fünf Artikel bereits im April erscheinen, einer dann im Juli. Dazwischen nicht nur zu Edu-Themen überwiegend Schweigen. Wie das? Ich habe meinen Blog auch als Teil meiner beruflichen Aufgaben bei meinem damaligen Arbeitgeber gesehen, über meine Projekte auf unterschiedlichen Kanälen zu berichten. Das ich dies nicht in einem „Projektblog“ sondern einem „privaten“ Blog tat, war eine bewusste Entscheidung, die so auch Konsens war. Personelle Veränderungen führten dazu das dieser Konsens nicht mehr vorhanden war und „dienstliches“ bloggen im „privaten“ Blog nicht mehr gewünscht war. Verklausuliert habe ich das auch ein paarmal in Blogbeiträgen thematisiert. Da die Sache aber eskalierte und ich dann doch eher auf Burgfrieden aus war, habe ich dann eben weniger bis gar nicht  mehr gebloggt. Beruflichen Rahmenbedingungen ist es also geschuldet, dass ich von Rolf Schulmeister „aussortiert“ wurde. Also, kein Grund beleidigt zu sein und da alle am damaligen „Redeverbot“ beteiligten heute beruflich andere Wege gehen, gibt es auch hier keinen Grund für nachtragenden Groll. Andersherum war aber der Aufsatz Anstoß, noch einmal über die damalige Situation nachzudenken und auch darüber zu schreiben, denn sie ist auch ein Teil der Geschichte der Kommentarkultur.</p>
<p>Aber zurück zum Beforscht-werden. Über den Artikel selbst ist schon viel geschrieben worden. Von den Beforschten und den Beleidigten. Was mir in der ganzen &#8212; tja ist das nun eine Diskussion &#8212; in den ganzen Kommentaren auffällt: Die Blogosphere verteidigt sich. Sie tut dies sachlich argumentieren, aber auch unsachlich und polemisch. Beides erscheint mir gerechtfertigt, denn auch der Stein des Anstoßes ist meist sachlich, aber eben auch manchmal polemisch. Das polemische betrübt mich ein wenig, denn es dient auf beiden Seiten nicht der Sache. Würde ich als außenstehender Journalist  über die Diskussion der letzten Tage schreiben müssen, die Überschrift</p>
<blockquote><p>Neue Flügelkämpfe zwischen Realos und Fundis der deutschen Bildungswissenschaften</p></blockquote>
<p>würde sich geradezu aufdrängen. Aber auch die „Verteidigungslinie“ mutet bizarr an. Ich versuche das mal Ganz einfach:</p>
<ul>
<li>Es wird behauptet, Blogs seien 	toll, weil jeder einfach veröffentlichen können und 	Veröffentlichungen einfach (!) kommentieren können.</li>
<li>Eine Untersuchung zeigt, dass es 	mit der Kommentarkultur nicht weit her ist.</li>
<li>Und plötzlich geht es nicht mehr 	darum, dass Kommentieren einfach (!) ist, sondern dass das Ganze 	eine hoch komplexe Angelegenheit ist, die sich nicht nur über 	verschiedenste Online-Dienste erstreckt, sondern auch noch im realen 	Leben ihre Fortführung findet.</li>
<li>Und auch diese Erklärung 	zerfasert über eben diese zahlreichen Online-Dienste. Tenor aber 	bleibt: Das Ganze ist toll und bringt uns nach vorne.</li>
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<p>Einerseits stimme ich der Gegenargumentation ja in vielen Punkten zu und kann sie aus eigenem Erleben (!) bestätigen. Aber vermisst habe ich ihn schon, den kleinen Moment des Innehaltens bevor der Sturm losbrach. Denn das scheint mir dieser Tanz im Web während der tollen Tage doch – leider – auch zu zeigen: Anschlussfähig ist das für viele im Bildungsbereich, die wir doch von den Ideen und Möglichkeiten des Web 2.0 begeistern wollen nicht mehr. Oder?</p>
<p>Und wer ist jetzt Schuld?</p>
<p>Der Nubbel!</p>
<p>Daher wurde er auch soeben den Flammen übergeben.</p>
<p>PS: Ich verzichte hier einmal bewusst auf Links. Die würden an dieser Stelle nur verwirren, könnten lange nicht mehr vollständig sein. Aber wir sind ja in kleinen Kreisen unterwegs und wissen wovon wir sprechen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Keep calm and carry on!</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/02/06/keep-calm-and-carry-on/</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2010/02/06/keep-calm-and-carry-on/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>Ein wenig hat es mich dann doch beruhigt, dass ich mindestens eine <a href="http://www.finews.ch/news/finanzplatz/2629-ipad-was-taugt-das-neue-teil-fuer-banker" target="_blank">zweite Berufsgruppe</a> gefunden habe, die sich netzöffentlich Gedanken macht, ob das ipad denn nun etwas für ihren Berufsstand ist. Das es ausgerechnet die in den letzten Jahren und Monaten nicht unbedingt im Ansehen gestiegenen Banker waren, schmälert die Freude unwesentlich. Aber natürlich kam, kaum hatte Steve Jobs die Bühne im Buena Vista Center of the Arts verlassen, die Frage auf,<a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/apple-ipad-unterricht-schule/3662/" target="_blank"> ob das ipad in die Schule gehört </a>und ob es das Gerät ist, auf das die Schulwelt gewartet hat, damit Medieneinsatz an der Schule nunmehr zur Selbstverständlichkeit wird. Ebenso schnell waren dann auch die Skeptiker zu Stelle, die anmerkten, dass das Tippen auf bunte Icons nichts mit Lernen und das Kaufen (wohlgemerkt kaufen noch nicht lesen) von eBooks im AppStore noch nichts mit Medienkompetenz zu tun hat.</div>
<div></div>
<div>Wahrscheinlich haben jene Recht, die mit dem ipad -mal wieder – eine Zeitenwende kommen sehen. Aber ob das ipad deshalb in jede Schultasche gehört, ist dann doch die Frage. Lange war es ja unter dem Decknamen iSlate unterwegs und dass eine Schiefertafel in die Schule gehört liegt nahe. Falsch ist es aber hier zunächst wieder auf die Ausstattung zu schauen, das iPad macht genauso wenig, vielleicht noch weniger (da möchte ich den Skeptikern beipflichten) guten Unterricht, wie irgendeine andere technische Errungenschaft das aus sich heraus tut.</div>
<div>Steve Jobs hat zwischen dem iPhone und dem Notebook eine Lücke entdeckt, die uns bisher gar nicht so sehr aufgefallen war, die Apple aber nun mit einem edlen Gerät schließt. Und andere Anbieter werden mit ähnlichen Geräten folgen oder haben diese (vom Käufer unbemerkt) schon längst auf den Markt gebracht. Diese neuen Schiefertafeln sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „Allways-On“, zum Immer-und-Überallnetz und sicher auch zu noch mehr Audio- und Video und weniger Print zu noch mehr Medienkonvergenz. Darüber nun sollte sich Schule Gedanken machen und sich fragen, wie sie diese Lebensrealität aufgreift, abbildet und Kinder und Jugendliche darauf vorbereitet. Das geht sicher nicht nur mit der alten Kreidetafel, muss aber auch nicht unbedingt mit der neuen digitalen Schiefertafel gesehen. Manche Schule ist auf dem richtigen Weg. Sei es mit Medienecken, Selbstlernzentren, Notebook-Wagen und 1:1-Ausstattungen mit Note- und Netbooks. All diesen Schulen muss man sagen:</div>
<div></div>
<blockquote>
<div><strong>Keep calm and carry on!</strong></div>
</blockquote>
<div><strong><br />
</strong></div>
<div>Weitermachen auf dem Weg zur Schule für die Wissensgesellschaft. Nicht von den Skeptikern bremsen lassen und nicht von jeder neuen Entwicklung aus der Bahn werfen lassen. Die Richtung ist klar, der Weg lang, aber ans Ziel kommt man nur Schritt für Schritt.</div>
<div></div>
<div>Sehr gefreut hat mich dann auch noch die Frage auf &#8220;<a href="http://wordpress.blokey.de/2010/02/01/titel-unnoetig/" target="_blank">Kreide fressen</a>&#8220;: <span style="font-family: verdana, tahoma, arial, sans-serif;font-size: 12px;color: #333333"> Gibt’s eigentlich schon erste didaktische (sic!) Überlegungen zum iPad?</span></div>
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			<content:encoded><![CDATA[<div>Ein wenig hat es mich dann doch beruhigt, dass ich mindestens eine <a href="http://www.finews.ch/news/finanzplatz/2629-ipad-was-taugt-das-neue-teil-fuer-banker" target="_blank">zweite Berufsgruppe</a> gefunden habe, die sich netzöffentlich Gedanken macht, ob das ipad denn nun etwas für ihren Berufsstand ist. Das es ausgerechnet die in den letzten Jahren und Monaten nicht unbedingt im Ansehen gestiegenen Banker waren, schmälert die Freude unwesentlich. Aber natürlich kam, kaum hatte Steve Jobs die Bühne im Buena Vista Center of the Arts verlassen, die Frage auf,<a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/apple-ipad-unterricht-schule/3662/" target="_blank"> ob das ipad in die Schule gehört </a>und ob es das Gerät ist, auf das die Schulwelt gewartet hat, damit Medieneinsatz an der Schule nunmehr zur Selbstverständlichkeit wird. Ebenso schnell waren dann auch die Skeptiker zu Stelle, die anmerkten, dass das Tippen auf bunte Icons nichts mit Lernen und das Kaufen (wohlgemerkt kaufen noch nicht lesen) von eBooks im AppStore noch nichts mit Medienkompetenz zu tun hat.</div>
<div></div>
<div>Wahrscheinlich haben jene Recht, die mit dem ipad -mal wieder – eine Zeitenwende kommen sehen. Aber ob das ipad deshalb in jede Schultasche gehört, ist dann doch die Frage. Lange war es ja unter dem Decknamen iSlate unterwegs und dass eine Schiefertafel in die Schule gehört liegt nahe. Falsch ist es aber hier zunächst wieder auf die Ausstattung zu schauen, das iPad macht genauso wenig, vielleicht noch weniger (da möchte ich den Skeptikern beipflichten) guten Unterricht, wie irgendeine andere technische Errungenschaft das aus sich heraus tut.</div>
<div>Steve Jobs hat zwischen dem iPhone und dem Notebook eine Lücke entdeckt, die uns bisher gar nicht so sehr aufgefallen war, die Apple aber nun mit einem edlen Gerät schließt. Und andere Anbieter werden mit ähnlichen Geräten folgen oder haben diese (vom Käufer unbemerkt) schon längst auf den Markt gebracht. Diese neuen Schiefertafeln sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „Allways-On“, zum Immer-und-Überallnetz und sicher auch zu noch mehr Audio- und Video und weniger Print zu noch mehr Medienkonvergenz. Darüber nun sollte sich Schule Gedanken machen und sich fragen, wie sie diese Lebensrealität aufgreift, abbildet und Kinder und Jugendliche darauf vorbereitet. Das geht sicher nicht nur mit der alten Kreidetafel, muss aber auch nicht unbedingt mit der neuen digitalen Schiefertafel gesehen. Manche Schule ist auf dem richtigen Weg. Sei es mit Medienecken, Selbstlernzentren, Notebook-Wagen und 1:1-Ausstattungen mit Note- und Netbooks. All diesen Schulen muss man sagen:</div>
<div></div>
<blockquote>
<div><strong>Keep calm and carry on!</strong></div>
</blockquote>
<div><strong><br />
</strong></div>
<div>Weitermachen auf dem Weg zur Schule für die Wissensgesellschaft. Nicht von den Skeptikern bremsen lassen und nicht von jeder neuen Entwicklung aus der Bahn werfen lassen. Die Richtung ist klar, der Weg lang, aber ans Ziel kommt man nur Schritt für Schritt.</div>
<div></div>
<div>Sehr gefreut hat mich dann auch noch die Frage auf &#8220;<a href="http://wordpress.blokey.de/2010/02/01/titel-unnoetig/" target="_blank">Kreide fressen</a>&#8220;: <span style="font-family: verdana, tahoma, arial, sans-serif;font-size: 12px;color: #333333"> Gibt’s eigentlich schon erste didaktische (sic!) Überlegungen zum iPad?</span></div>
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		<title>Volker Rüddigkeit</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/02/03/volker-ruddigkeit/</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2010/02/03/volker-ruddigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Rüddigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Digitale Medien in der Schule, das ist &#8211; und das wissen wir alle, die ihn gehen &#8211; ein langer steiniger Weg. Ein Weg, auf dem es wichtig ist, Mitstreiter zu haben, besonders solche, die die Ideen und Anliegen, die uns umtreiben, auch anderen nahe bringen können und dabei die Sorgen, Zweifel und Vorbehalte hören.</p>
<p>Volker Rüddigkeit hat es nicht nur verstanden, andere für einen medialen Unterricht zu gewinnen, er hat auch immer wieder vorausgedacht und neue Entwicklungen an Schule herangetragen. Wenn er z.B. den Begriff des Web 2.0 für die Schule entschlüsselt hat, dann nicht, um sie vor neue Herausforderungen zu stellen, sondern um Möglichkeiten, Chancen und Machbarkeiten zu zeigen. Er war unermüdlich in seinem Engagement für und seiner Geduld mit Schule. Getrieben hat in die Aufgabe, Lernen zu ermöglichen, nicht die Faszination an der Technik, der er für Schule nutzbar gemacht hat.</p>
<p>Den Kampf gegen eine lange Krankheit hat er verloren. Volker Rüddigkeit starb gestern.</p>
<p>Ich nehme Abschied von einem Weggefährten und Wegweiser.</p>
<ul>
<li><a href="http://alp.dillingen.de/service/it/lean-lan.pdf">Das Lean-LAN – zeitgemäße Netzwerke in Schulen!</a></li>
<li><a href="http://download.bildung.hessen.de/medien/service_medien/web20/web20-voru.pdf">Web 2.0 &#8211; das &#8220;neue&#8221; Internet macht Schule</a></li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Medien in der Schule, das ist &#8211; und das wissen wir alle, die ihn gehen &#8211; ein langer steiniger Weg. Ein Weg, auf dem es wichtig ist, Mitstreiter zu haben, besonders solche, die die Ideen und Anliegen, die uns umtreiben, auch anderen nahe bringen können und dabei die Sorgen, Zweifel und Vorbehalte hören.</p>
<p>Volker Rüddigkeit hat es nicht nur verstanden, andere für einen medialen Unterricht zu gewinnen, er hat auch immer wieder vorausgedacht und neue Entwicklungen an Schule herangetragen. Wenn er z.B. den Begriff des Web 2.0 für die Schule entschlüsselt hat, dann nicht, um sie vor neue Herausforderungen zu stellen, sondern um Möglichkeiten, Chancen und Machbarkeiten zu zeigen. Er war unermüdlich in seinem Engagement für und seiner Geduld mit Schule. Getrieben hat in die Aufgabe, Lernen zu ermöglichen, nicht die Faszination an der Technik, der er für Schule nutzbar gemacht hat.</p>
<p>Den Kampf gegen eine lange Krankheit hat er verloren. Volker Rüddigkeit starb gestern.</p>
<p>Ich nehme Abschied von einem Weggefährten und Wegweiser.</p>
<ul>
<li><a href="http://alp.dillingen.de/service/it/lean-lan.pdf">Das Lean-LAN – zeitgemäße Netzwerke in Schulen!</a></li>
<li><a href="http://download.bildung.hessen.de/medien/service_medien/web20/web20-voru.pdf">Web 2.0 &#8211; das &#8220;neue&#8221; Internet macht Schule</a></li>
</ul>
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		<title>Schlagabtausch</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/01/19/schlagabtausch/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlusslicht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Sache ist so einfach wie banal: Die Initiative D21 setzt das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschland“ fort. Das alleine ist löblich. Denn viele kleine Tropfen bilden irgendwann einen großen Strom. Weil aber hinter der Initiative D21 viel Industrie steht, wird das Ganze mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne flankiert. Auch das ist noch nicht verwerflich. D21 gibt<a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank"> eine  Studie</a> in Auftrag, die belegt, dass Deutschland Schlusslicht bei der Medienausstattung und -nutzung in Schulen ist. Die Studie wird exklusiv an „Die Welt“, Rene Scheppler nutzt den <a href="http://blog.initiatived21.de/2010/01/deutsche-schulen-bei-pc-nutzung-schlusslicht/" target="_blank">Projektblog</a> um das Thema in die Lehrer-Blogosphäre bringen. Und da fährt die Kampagne vor die Wand.</p>
<p>Worum geht es: Die Studie zählt Computer und ihre Nutzung und verortet Deutschland ganz am Ende einer langen Liste. Das deutsche Schulsystem wird als zu starr bezeichnet, mehr Autonomie für Schulen gefordert. Bis hierher ist das ja noch OK. Dann aber bekommen die Lehrer ihr Fett weg: Die Schüler bezeichnen deren Medienkompetenz als unzureichend. Und das kann man natürlich nicht machen ohne sich den berechtigten Unmut der Lehrerschaft zuzuziehen.</p>
<p><a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/01/deutschland-als-schlusslicht-am-computer.htm" target="_blank">Herr Rau</a> setzt sich dann auch kritisch mit der Studie auseinander. Als Bayer mahnt er natürlich den differenzierten Blick in die Länder an und rechnet schnell vor, dass in Bayern alles besser ist. (Nagut, wussten wir eigentlich auch schon. Wenn zieht es bei den Verhältnissen dort nicht in die weiß-blaue Welt?) Es folgt der Hieb gegen die sehr gut ausgestatteten amerikanischen Schulen, die diese Ausstattung nicht nutzen und die Selbstkritik, an einer gut ausgestatteten Schule zu sein, die die Potentiale auch nicht hinreichend nutzt, gefolgt von einer gute Begründung, warum auch ihm Medieneinsatz oft zu aufwendig ist. Ein „interessantes“ Selbstverständnis wird allerdings sichtbar, wenn er sich beschwert, dass die Kinder die nötige Medienkompetenz nicht von Zuhause mitbringen. Da wären wir ja nicht weit davon weg, dass die Eltern ihren Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen und und und beibringen und die Schule nur noch prüft und attestiert. Doch zurück zum Thema: Schließlich verweist er auf einen Beitrag von <a href="http://www.kvfg.net/beehive/?p=2056" target="_blank">BeeHive</a>. Dort wird der Industrie vorgehalten, sie würde mit der Studie nur ihre eignen Interessen verfolgen (Hardware und Software verkaufen – Jugendliche auf Produkte einschwören).</p>
<p>Damit haben wir den klassischen und hinlänglich bekannten Schlagabtausch und es stehen sich plötzlich wieder zwei als Gegner gegenüber, die eigentlich an einem Strang ziehen sollten. Die Lehrer verteufeln die Industrie, die nur Geld verdienen will. Und die Industrie schimpft auf die „schlechten“ Lehrer. Besonders ärgerlich: Die Lehrer die sich – zu recht – wehren, sind die, die sich durch ihr Handeln durchaus aus kritisch medienkompetent erweisen. Was geht da nun also schief?</p>
<p>Vielleicht zielen beide aufs falsche Ziel. Die Lösung findet sich – wie so oft – im Kleingedruckten. Diesmal in einem <a href="http://blog.initiatived21.de/2010/01/deutsche-schulen-bei-pc-nutzung-schlusslicht/comment-page-1/#comment-977" target="_blank">Kommentar</a> der &#8211; wie immer  &#8211; weisen Lisa Rosa auf Renés Beitrag. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sache ist so einfach wie banal: Die Initiative D21 setzt das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschland“ fort. Das alleine ist löblich. Denn viele kleine Tropfen bilden irgendwann einen großen Strom. Weil aber hinter der Initiative D21 viel Industrie steht, wird das Ganze mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne flankiert. Auch das ist noch nicht verwerflich. D21 gibt<a href="http://www.welt.de/politik/bildung/article5882848/Deutsche-Schulen-bei-PC-Nutzung-Schlusslicht.html" target="_blank"> eine  Studie</a> in Auftrag, die belegt, dass Deutschland Schlusslicht bei der Medienausstattung und -nutzung in Schulen ist. Die Studie wird exklusiv an „Die Welt“, Rene Scheppler nutzt den <a href="http://blog.initiatived21.de/2010/01/deutsche-schulen-bei-pc-nutzung-schlusslicht/" target="_blank">Projektblog</a> um das Thema in die Lehrer-Blogosphäre bringen. Und da fährt die Kampagne vor die Wand.</p>
<p>Worum geht es: Die Studie zählt Computer und ihre Nutzung und verortet Deutschland ganz am Ende einer langen Liste. Das deutsche Schulsystem wird als zu starr bezeichnet, mehr Autonomie für Schulen gefordert. Bis hierher ist das ja noch OK. Dann aber bekommen die Lehrer ihr Fett weg: Die Schüler bezeichnen deren Medienkompetenz als unzureichend. Und das kann man natürlich nicht machen ohne sich den berechtigten Unmut der Lehrerschaft zuzuziehen.</p>
<p><a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/01/deutschland-als-schlusslicht-am-computer.htm" target="_blank">Herr Rau</a> setzt sich dann auch kritisch mit der Studie auseinander. Als Bayer mahnt er natürlich den differenzierten Blick in die Länder an und rechnet schnell vor, dass in Bayern alles besser ist. (Nagut, wussten wir eigentlich auch schon. Wenn zieht es bei den Verhältnissen dort nicht in die weiß-blaue Welt?) Es folgt der Hieb gegen die sehr gut ausgestatteten amerikanischen Schulen, die diese Ausstattung nicht nutzen und die Selbstkritik, an einer gut ausgestatteten Schule zu sein, die die Potentiale auch nicht hinreichend nutzt, gefolgt von einer gute Begründung, warum auch ihm Medieneinsatz oft zu aufwendig ist. Ein „interessantes“ Selbstverständnis wird allerdings sichtbar, wenn er sich beschwert, dass die Kinder die nötige Medienkompetenz nicht von Zuhause mitbringen. Da wären wir ja nicht weit davon weg, dass die Eltern ihren Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen und und und beibringen und die Schule nur noch prüft und attestiert. Doch zurück zum Thema: Schließlich verweist er auf einen Beitrag von <a href="http://www.kvfg.net/beehive/?p=2056" target="_blank">BeeHive</a>. Dort wird der Industrie vorgehalten, sie würde mit der Studie nur ihre eignen Interessen verfolgen (Hardware und Software verkaufen – Jugendliche auf Produkte einschwören).</p>
<p>Damit haben wir den klassischen und hinlänglich bekannten Schlagabtausch und es stehen sich plötzlich wieder zwei als Gegner gegenüber, die eigentlich an einem Strang ziehen sollten. Die Lehrer verteufeln die Industrie, die nur Geld verdienen will. Und die Industrie schimpft auf die „schlechten“ Lehrer. Besonders ärgerlich: Die Lehrer die sich – zu recht – wehren, sind die, die sich durch ihr Handeln durchaus aus kritisch medienkompetent erweisen. Was geht da nun also schief?</p>
<p>Vielleicht zielen beide aufs falsche Ziel. Die Lösung findet sich – wie so oft – im Kleingedruckten. Diesmal in einem <a href="http://blog.initiatived21.de/2010/01/deutsche-schulen-bei-pc-nutzung-schlusslicht/comment-page-1/#comment-977" target="_blank">Kommentar</a> der &#8211; wie immer  &#8211; weisen Lisa Rosa auf Renés Beitrag. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Vom SchülerVZ zur Forschungsfrage</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/01/14/vom-schulervz-zur-forschungsfrage/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerkolleg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://lh5.ggpht.com/_oeSj4qTCVOQ/S0-NxFRx6eI/AAAAAAAACbY/Uk2-ZixwUeQ/sk.JPG" alt="" width="200" height="133" />Gestern fand der Auftakt zum Schülerkolleg Pädagogik statt, das wir seit einigen Wochen vorbereitet haben. Über 60 Schülerinnen und Schüler bevölkerten einen Hörsaal, labten sich in der Mensa wuselten durch das LC-Gebäude und diskutierten im Learning Lab. Ein paar O-Töne der Jugendlichen und der begleitenden Lehrer haben wir <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/news/2010/01/14/vom-sch-lervz-zur-forschungsfrage" target="_blank">hier </a>eingefangen und Judith, die die meiste Arbeit in der Vorbereitung geleistet hat, hat ihre Erfahrung schon <a href="http://judithbuendgenskosten.blogspot.com/2010/01/schulerkolleg-padagogik.html" target="_blank">hier </a>aufgeschrieben.</p>
<p>Die Selbstverständlichkeit der Jugendlichen im Umgang mit SchülerVZ, mit dem Internet zur Unterhaltung, Kommunikation und auch zum Lernen hat mich wenig überrascht. Begeistert war ich aber von der Ernsthaftigkeit mit der sie bei der Sache waren und der klare und kritische Blick auf Möglichkeiten und Grenzen des Internets. Schwer getan haben sich die 7. und 8.-Klässler, die ich betreut habe, zunächst, sich in Arbeitsgruppen mit Schülern anderer Schulen zusammen zu tun. Am Ende des Tages haben sie sich dann aber gewünscht, dass dies auch an den kommenden Kollegtagen möglich sein soll. Nicht nur weil es ihnen Spaß gemacht hat, sondern auch weil im Austausch mit anderen, die Diskussionen ergiebiger waren. Und das haben die Schüler so gesehen und selbst geäußert.</p>
<p>Herzlich willkommen in der vernetzten Forscher-Community. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://lh5.ggpht.com/_oeSj4qTCVOQ/S0-NxFRx6eI/AAAAAAAACbY/Uk2-ZixwUeQ/sk.JPG" alt="" width="200" height="133" />Gestern fand der Auftakt zum Schülerkolleg Pädagogik statt, das wir seit einigen Wochen vorbereitet haben. Über 60 Schülerinnen und Schüler bevölkerten einen Hörsaal, labten sich in der Mensa wuselten durch das LC-Gebäude und diskutierten im Learning Lab. Ein paar O-Töne der Jugendlichen und der begleitenden Lehrer haben wir <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/news/2010/01/14/vom-sch-lervz-zur-forschungsfrage" target="_blank">hier </a>eingefangen und Judith, die die meiste Arbeit in der Vorbereitung geleistet hat, hat ihre Erfahrung schon <a href="http://judithbuendgenskosten.blogspot.com/2010/01/schulerkolleg-padagogik.html" target="_blank">hier </a>aufgeschrieben.</p>
<p>Die Selbstverständlichkeit der Jugendlichen im Umgang mit SchülerVZ, mit dem Internet zur Unterhaltung, Kommunikation und auch zum Lernen hat mich wenig überrascht. Begeistert war ich aber von der Ernsthaftigkeit mit der sie bei der Sache waren und der klare und kritische Blick auf Möglichkeiten und Grenzen des Internets. Schwer getan haben sich die 7. und 8.-Klässler, die ich betreut habe, zunächst, sich in Arbeitsgruppen mit Schülern anderer Schulen zusammen zu tun. Am Ende des Tages haben sie sich dann aber gewünscht, dass dies auch an den kommenden Kollegtagen möglich sein soll. Nicht nur weil es ihnen Spaß gemacht hat, sondern auch weil im Austausch mit anderen, die Diskussionen ergiebiger waren. Und das haben die Schüler so gesehen und selbst geäußert.</p>
<p>Herzlich willkommen in der vernetzten Forscher-Community. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<item>
		<title>Kartenständer</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/01/11/kartenstander/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 07:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.appendix-blog.de/?p=728</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gespräch mit meiner Tochter (5.Klasse):</p>
<p>&#8220;Und Papa, dann kommt der Herr X (Lehrer) immer in die Klasse und hängt erstmal sein Jackett an den Kartenständer.&#8221;</p>
<p>Kartenständer. Sofort habe ich das Bild von großen Landkarten mit Flecken und Löchern wieder vor mir, die unentzifferbar in weiter Ferne, vorne neben dem Lehrer hingen, auch der modrige Geruch des Kartenraumes ist wieder da &#8211; ein Raum voller Wissen auf Rollen und irgendwie unheimlich.</p>
<p>&#8220;Was macht ihr denn sonst mit dem Kartenständer?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nix! Herr X hängt halt immer sein Jackett dran.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und woher weißt du dann, dass das ein Kartenständer und keine Garderobe ist?&#8221;</p>
<p>&#8220;Weil wir in der Grundschule auch schon einen Kartenständer hatten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Echt? Und was habt ihr damit gemacht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Da haben wir immer den Bühnenhintergrund beim Theaterspielen dran aufgehängt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aha!&#8221;</p>
<p>&#8220;Du Papa, warum heißt der dann eigentlich Kartenständer?&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gespräch mit meiner Tochter (5.Klasse):</p>
<p>&#8220;Und Papa, dann kommt der Herr X (Lehrer) immer in die Klasse und hängt erstmal sein Jackett an den Kartenständer.&#8221;</p>
<p>Kartenständer. Sofort habe ich das Bild von großen Landkarten mit Flecken und Löchern wieder vor mir, die unentzifferbar in weiter Ferne, vorne neben dem Lehrer hingen, auch der modrige Geruch des Kartenraumes ist wieder da &#8211; ein Raum voller Wissen auf Rollen und irgendwie unheimlich.</p>
<p>&#8220;Was macht ihr denn sonst mit dem Kartenständer?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nix! Herr X hängt halt immer sein Jackett dran.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und woher weißt du dann, dass das ein Kartenständer und keine Garderobe ist?&#8221;</p>
<p>&#8220;Weil wir in der Grundschule auch schon einen Kartenständer hatten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Echt? Und was habt ihr damit gemacht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Da haben wir immer den Bühnenhintergrund beim Theaterspielen dran aufgehängt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aha!&#8221;</p>
<p>&#8220;Du Papa, warum heißt der dann eigentlich Kartenständer?&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nette Aktion und falsche Frage</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2010/01/06/nette-aktion-und-falsche-frage/</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2010/01/06/nette-aktion-und-falsche-frage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 17:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Blogaktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.appendix-blog.de/?p=725</guid>
		<description><![CDATA[<p>In mehreren Blogs (z.B. <a href="http://riecken.de/index.php/2009/12/mehr-bildung-in-blogs-mitmachen-und-gewinnen/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/5-fragen-ueber-die-schule" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/12/mehr-bildung-in-blogs.htm" target="_blank">hier</a> und <a href="http://ixsi.wordpress.com/2010/01/05/aktion-mehr-bildung-in-blogs-2/" target="_blank">hier</a>) sind mit die Antworten auf die auf die Blogaktion &#8220;<a href="http://www.literatenmelu.de/1154/mehr-bildung-in-blogs-mitmachen-und-gewinnen/" target="_blank">Mehr Bildung in Blogs</a>&#8221; aufgefallen und ich habe die zum Teil umfangreichen Antworten mit Interesse gelesen. Jetzt gegen Ende der Aktion fasse ich mich kurz und antworte im &#8220;Twitter-Style&#8221;, vielleicht erzeugt das ja auch Bilder in den Köpfen der Leser.</p>
<p>Was mich aber ehrlich gewundert hat: Die letzte Frage wurde nur <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2009/12/21/blogaktion-bei-literatenmelu/">einmal</a> (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen.) in Frage gestellt.</p>
<p><strong>1.Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst? </strong></p>
<blockquote><p>An die Pausen mit Freunden (Peers), meinen Chemielehrer in der Mittelstufe (Persönlichkeiten), die Theater-AG (Emotionen). (122)</p></blockquote>
<p><strong>2.Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt? </strong></p>
<blockquote><p>Vor allem Papier: Bedrucktes und zum Beschreiben. VHS-Videos, Kassettenrecorder, das Sprachlabor, den OHP. Computer (Triumph und Olivetti). (139)</p></blockquote>
<p><strong>3.Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern? </strong></p>
<blockquote><p>Da ist (wenn es gut umgesetzt wird) Vieles auf dem richtigen Weg: Uni und Schule zusammenbringen. Früher Praxis, dauerhaft Fortbildung. (135)</p></blockquote>
<p><strong>4.Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen? </strong></p>
<blockquote><p>Gehören in den Werkzeugkasten des Lehrers, genauso wie: Plakate, Experimente, Exkursionen, Partnerarbeit, Lehrervortrag. Etc. eben! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (135)</p></blockquote>
<p><strong>5.Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen? </strong></p>
<blockquote><p>Falsche Frage! Eher so: Kann Unterricht durch Online-Angebote so verbessert werden, dass  massenhafte Nachhilfe nicht zum Normalfall wird?  (138)</p></blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In mehreren Blogs (z.B. <a href="http://riecken.de/index.php/2009/12/mehr-bildung-in-blogs-mitmachen-und-gewinnen/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.rete-mirabile.net/lernen/5-fragen-ueber-die-schule" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/12/mehr-bildung-in-blogs.htm" target="_blank">hier</a> und <a href="http://ixsi.wordpress.com/2010/01/05/aktion-mehr-bildung-in-blogs-2/" target="_blank">hier</a>) sind mit die Antworten auf die auf die Blogaktion &#8220;<a href="http://www.literatenmelu.de/1154/mehr-bildung-in-blogs-mitmachen-und-gewinnen/" target="_blank">Mehr Bildung in Blogs</a>&#8221; aufgefallen und ich habe die zum Teil umfangreichen Antworten mit Interesse gelesen. Jetzt gegen Ende der Aktion fasse ich mich kurz und antworte im &#8220;Twitter-Style&#8221;, vielleicht erzeugt das ja auch Bilder in den Köpfen der Leser.</p>
<p>Was mich aber ehrlich gewundert hat: Die letzte Frage wurde nur <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2009/12/21/blogaktion-bei-literatenmelu/">einmal</a> (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen.) in Frage gestellt.</p>
<p><strong>1.Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst? </strong></p>
<blockquote><p>An die Pausen mit Freunden (Peers), meinen Chemielehrer in der Mittelstufe (Persönlichkeiten), die Theater-AG (Emotionen). (122)</p></blockquote>
<p><strong>2.Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt? </strong></p>
<blockquote><p>Vor allem Papier: Bedrucktes und zum Beschreiben. VHS-Videos, Kassettenrecorder, das Sprachlabor, den OHP. Computer (Triumph und Olivetti). (139)</p></blockquote>
<p><strong>3.Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern? </strong></p>
<blockquote><p>Da ist (wenn es gut umgesetzt wird) Vieles auf dem richtigen Weg: Uni und Schule zusammenbringen. Früher Praxis, dauerhaft Fortbildung. (135)</p></blockquote>
<p><strong>4.Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen? </strong></p>
<blockquote><p>Gehören in den Werkzeugkasten des Lehrers, genauso wie: Plakate, Experimente, Exkursionen, Partnerarbeit, Lehrervortrag. Etc. eben! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (135)</p></blockquote>
<p><strong>5.Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen? </strong></p>
<blockquote><p>Falsche Frage! Eher so: Kann Unterricht durch Online-Angebote so verbessert werden, dass  massenhafte Nachhilfe nicht zum Normalfall wird?  (138)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Setzen Sie das Klima aufs Spiel!</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/12/22/setzen-sie-das-klima-aufs-spiel/</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2009/12/22/setzen-sie-das-klima-aufs-spiel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Das 22. Türchen</strong></p>
<p>Kurz vor Schluss noch schnell das Klima retten. Online kein Problem, wenn die Schwellenländer mitziehen und China. Und wenn die USA nicht querschießen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.keep-cool-online.de" target="_blank">Keep Cool Online</a></li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das 22. Türchen</strong></p>
<p>Kurz vor Schluss noch schnell das Klima retten. Online kein Problem, wenn die Schwellenländer mitziehen und China. Und wenn die USA nicht querschießen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.keep-cool-online.de" target="_blank">Keep Cool Online</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Kreidezeit</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/12/21/das-ende-der-kreidezeit-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Kreidezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Whiteboard]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Das 21. Türchen</strong></p>
<p>Dieser kleine Adventskalender ist ja auch ein kleiner persönlicher Jahresrückblick, das Wühlen im Zettelkasten des Jahres. Viele &#8220;Zettelchen&#8221; (heute eher: tags, booksmarks, tweets&#8230;) habe ich bei der Suche nach 24. Überraschungen für die Weihnachtszeit kurz verwundert angesehen und dann weggeschmissen.</p>
<p>Zwei Titel haben sich aber für mich durch das ganze Jahr gezogen:</p>
<ul>
<li>Das Ende der Kreidezeit</li>
<li>Der Computer enthält in sich ein Versprechen auf die Zukunft</li>
</ul>
<p>Mit dem Ende der Kreidezeit habe ich so meine Probleme. Die Euphorie die der Whiteboard-Boom (angeheizt durch das Konjunkturpaket) mancherorts ausgelöst hat, will ich nicht teilen.  In diesem Zweifel bestärkt mich die Mahnung von <a href="http://www.waxmann.com/fileadmin/media/zusatztexte/2172Volltext.pdf" target="_blank">Rolf Schulmeister</a> (S.317).</p>
<p>Beide Titel begegnen sich in einem Vortrag von <a href="http://beat.doebe.li/projects/kreidezeit09/sld004.htm" target="_blank">Beat Döbli Honegger</a> (bes. Folie 4) auf den ich bei <a href="http://blog.kerres.name/2009/04/das-ende-der-kreidezeit.html" target="_blank">Michael Kerres</a> aufmerksam geworden bin.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das 21. Türchen</strong></p>
<p>Dieser kleine Adventskalender ist ja auch ein kleiner persönlicher Jahresrückblick, das Wühlen im Zettelkasten des Jahres. Viele &#8220;Zettelchen&#8221; (heute eher: tags, booksmarks, tweets&#8230;) habe ich bei der Suche nach 24. Überraschungen für die Weihnachtszeit kurz verwundert angesehen und dann weggeschmissen.</p>
<p>Zwei Titel haben sich aber für mich durch das ganze Jahr gezogen:</p>
<ul>
<li>Das Ende der Kreidezeit</li>
<li>Der Computer enthält in sich ein Versprechen auf die Zukunft</li>
</ul>
<p>Mit dem Ende der Kreidezeit habe ich so meine Probleme. Die Euphorie die der Whiteboard-Boom (angeheizt durch das Konjunkturpaket) mancherorts ausgelöst hat, will ich nicht teilen.  In diesem Zweifel bestärkt mich die Mahnung von <a href="http://www.waxmann.com/fileadmin/media/zusatztexte/2172Volltext.pdf" target="_blank">Rolf Schulmeister</a> (S.317).</p>
<p>Beide Titel begegnen sich in einem Vortrag von <a href="http://beat.doebe.li/projects/kreidezeit09/sld004.htm" target="_blank">Beat Döbli Honegger</a> (bes. Folie 4) auf den ich bei <a href="http://blog.kerres.name/2009/04/das-ende-der-kreidezeit.html" target="_blank">Michael Kerres</a> aufmerksam geworden bin.</p>
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