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	<title>Appendix-Blog &#187; Wortschätze</title>
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		<title>Appendix-Blog</title>
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		<item>
		<title>Die 5 Prozent</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 18:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
		<category><![CDATA[BA]]></category>
		<category><![CDATA[Modul]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gestern hatte ich meine erste Lehrveranstaltung mit BA-Studierenden in Deutschland. Kontakt zu einer neuen Spezies? Am Ende des Semester werde ich es wissen. Eines aber ist mir gestern aufgefallen und wiederholt sich nun im Online-Forum, etwas das ich bereits vor 15 Jahren in Irland erlebt habe.</p>
<p>Damals stand ein Student vor mir und hielt mir ein aus einem Kollegblock gerissenes Stück Papier in, das in einer kaum lesbaren Handschrift beschrieben war. Die Tinte war zum Teil von Teeflecken verschmiert. Er hielt das Papier mit spitzen Finger zwischen uns. Ich schaute es mir an, war mir aber noch nicht sicher, ob es gesundheitlich unbedenklich wäre, es anzufassen.</p>
<blockquote><p>What is this?</p></blockquote>
<p>, fragte ich.</p>
<blockquote><p>The 5 percent.</p></blockquote>
<p>, war die Antwort.</p>
<p>Die Studienleistungen, die für jedes Modul zu erbringen waren, waren im Modulhandbuch in den irischen BA-Studiengängen schon damals genau geregelt. Und ein schriftlich einzureichende Essay schlug mit 5 Prozent der Gesamtnote zu Buche. Der Student damals tat gut daran, nicht zu behaupten, das auf dem Papier, sei ein Essay. Das Stück Papier schlug mit 5 Prozent zu Buche. Aber das trug wenig zur Gesamtnote bei.</p>
<p>Wo ist die Parallele zur Einführungsveranstaltung heute? Die Studierenden berichteten über die bisher gemachten Erfahrungen mit digitalen Medien in Schule und Hochschule.</p>
<blockquote><p>In 6.3 haben wir mit einer Lernplattform gearbeitet.</p></blockquote>
<blockquote><p>In 3.4, nee,  4.3 gab es Tests, mit denen man für die Prüfung lernen konnte.</p></blockquote>
<blockquote><p>In 7.5 haben wir drüber geredet, wie Jugendliche sich heute im Internet beegen.</p></blockquote>
<p>So in der Art hörten sich die Sätze an.</p>
<p>Ich weiß mittlerweile auch, dass ich in den Augen der Studierenden 10.2 „bin“, obwohl ich eigentlich dachte, ich biete das Seminar „Konzeption mediengestützter Lernangebote“ an. Und ich bin der Meinung, dass das ein Unterschied sein könnte.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich meine erste Lehrveranstaltung mit BA-Studierenden in Deutschland. Kontakt zu einer neuen Spezies? Am Ende des Semester werde ich es wissen. Eines aber ist mir gestern aufgefallen und wiederholt sich nun im Online-Forum, etwas das ich bereits vor 15 Jahren in Irland erlebt habe.</p>
<p>Damals stand ein Student vor mir und hielt mir ein aus einem Kollegblock gerissenes Stück Papier in, das in einer kaum lesbaren Handschrift beschrieben war. Die Tinte war zum Teil von Teeflecken verschmiert. Er hielt das Papier mit spitzen Finger zwischen uns. Ich schaute es mir an, war mir aber noch nicht sicher, ob es gesundheitlich unbedenklich wäre, es anzufassen.</p>
<blockquote><p>What is this?</p></blockquote>
<p>, fragte ich.</p>
<blockquote><p>The 5 percent.</p></blockquote>
<p>, war die Antwort.</p>
<p>Die Studienleistungen, die für jedes Modul zu erbringen waren, waren im Modulhandbuch in den irischen BA-Studiengängen schon damals genau geregelt. Und ein schriftlich einzureichende Essay schlug mit 5 Prozent der Gesamtnote zu Buche. Der Student damals tat gut daran, nicht zu behaupten, das auf dem Papier, sei ein Essay. Das Stück Papier schlug mit 5 Prozent zu Buche. Aber das trug wenig zur Gesamtnote bei.</p>
<p>Wo ist die Parallele zur Einführungsveranstaltung heute? Die Studierenden berichteten über die bisher gemachten Erfahrungen mit digitalen Medien in Schule und Hochschule.</p>
<blockquote><p>In 6.3 haben wir mit einer Lernplattform gearbeitet.</p></blockquote>
<blockquote><p>In 3.4, nee,  4.3 gab es Tests, mit denen man für die Prüfung lernen konnte.</p></blockquote>
<blockquote><p>In 7.5 haben wir drüber geredet, wie Jugendliche sich heute im Internet beegen.</p></blockquote>
<p>So in der Art hörten sich die Sätze an.</p>
<p>Ich weiß mittlerweile auch, dass ich in den Augen der Studierenden 10.2 „bin“, obwohl ich eigentlich dachte, ich biete das Seminar „Konzeption mediengestützter Lernangebote“ an. Und ich bin der Meinung, dass das ein Unterschied sein könnte.</p>
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		<title>Das Ende der Kreidezeit</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/04/07/das-ende-der-kreidezeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-ende-der-kreidezeit</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2009/04/07/das-ende-der-kreidezeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 04:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
		<category><![CDATA[Kreidezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tafel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Kreidezeit endet vor ca. 65 Millionen Jahren. Ihr Ende markiert auch gleichzeitig das Ende der Herrschaft der Dinosaurier. Ob das plötzliche Aussterben dieser Tier durch den Einschlag eines Meteoriten ausgelöst wurde oder durch einen Klimawandel ist nicht unumstritten. Aber erst das Aussterben der Riesenechsen machte den Siegeszug der Säugetiere, die bis dahin ein Schattendasein als kleine Nesträuber geführt hatten, und damit auch die Entwicklung des Menschen möglich</p>
<p>Wie ich darauf komme? Bei meiner privaten, sonntäglichen Zeitungslektüre fiel mir auf, dass das Bild vom Ende der Kreidezeit immer häufiger im Bezug auf die Schule verwendet wird. (z.B. <a href="http://www.stern.de/computer-technik/technik/:Schultafel-Das-Ende-Kreidezeit/642483.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Das-Ende-der-Kreidezeit-in-Bayern-_arid,1469905_regid,2_puid,2_pageid,4289.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/01/22/das-ende-der-kreidezeit/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2008/10/7/news-81656345/detail.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://christine-brueckner-schule.de/pr_presse" target="_blank">hier</a>  und <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/01/22/das-ende-der-kreidezeit/" target="_blank">hier</a>.) Und derartige Massenphänomene machen mich ja stutzig.<span id="more-453"></span></p>
<p>Als ich noch regelmäßig unterrichtete, tat ich dies an verschiedenen Institutionen, an vielen waren damals (nicht interaktive) Whiteboards Standard, Tafeln auf denen man mit Farbstiften schreiben konnte. Das war sehr anschaulich, wenn man sich die Mühe machte, Farben auch als Bedeutungstragende Elemente zu verwenden. In anderen Klassen hatte ich nur einen OHP. Das empfand ich immer als mühselig, Ständig kurbelte man vor und zurück, war von der Lampe geblendet und bekam die richtigen Proportionen nicht hin. Im Einzelunterricht arbeiteten wir häufig mit FlipCharts. Und an der Uni mit Kreidetafeln. Die Hände waren nachher immer staubig trocken und ich habe mir irgendwann angewöhnt, zum Unterricht an der Uni keine schwarzen Klamotten mehr anzuziehen. Ich würde aber behaupten, dass die unterschiedlichen Präsentationsmedien damals wenig Einfluss auf meinen Unterricht hatten. Anders war dies nur, wenn ich parallel zum Klassenzimmer auf Computerräume, Bibliotheken, Mediatheken oder Selbstlernzentren zugreifen konnte. Beamer oder gar interaktive Whiteboards waren damals weit entfernt.</p>
<p>Doch zurück zum Bild vom Ende der Kreidezeit. Wenn ich das viel bemühte Bild ernst nehme und zu Ende denke, dann muss ich fragen:</p>
<ul>
<li>
<div>Wer sind heute die Dinosaurier?</div>
</li>
<li>
<div>Und wie sähe eine intelligente Weiterentwicklung aus?</div>
</li>
</ul>
<p>Die nächste Frage wäre:</p>
<ul>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Was führt zum Aussterben heutiger Dinosaurier? </span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wo ist der Meteorit? </span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wo der Klimawandel?</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Und schließlich: </span></p>
<ul>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wenn das Aussterben der Dinos letztlich auch deren intelligente Weiterentwicklung verhindert, wo sind dann die kleinen Säuger, die zurzeit noch ein Schattendasein als Nesträuber fristen, langfristig aber die Herrschaft übernehmen?</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Fragen über Fragen, über die die geneigte Leserin, der geneigte Leser beim Osterspaziergang nachdenken mag.</span></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreidezeit endet vor ca. 65 Millionen Jahren. Ihr Ende markiert auch gleichzeitig das Ende der Herrschaft der Dinosaurier. Ob das plötzliche Aussterben dieser Tier durch den Einschlag eines Meteoriten ausgelöst wurde oder durch einen Klimawandel ist nicht unumstritten. Aber erst das Aussterben der Riesenechsen machte den Siegeszug der Säugetiere, die bis dahin ein Schattendasein als kleine Nesträuber geführt hatten, und damit auch die Entwicklung des Menschen möglich</p>
<p>Wie ich darauf komme? Bei meiner privaten, sonntäglichen Zeitungslektüre fiel mir auf, dass das Bild vom Ende der Kreidezeit immer häufiger im Bezug auf die Schule verwendet wird. (z.B. <a href="http://www.stern.de/computer-technik/technik/:Schultafel-Das-Ende-Kreidezeit/642483.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Das-Ende-der-Kreidezeit-in-Bayern-_arid,1469905_regid,2_puid,2_pageid,4289.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/01/22/das-ende-der-kreidezeit/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2008/10/7/news-81656345/detail.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://christine-brueckner-schule.de/pr_presse" target="_blank">hier</a>  und <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/01/22/das-ende-der-kreidezeit/" target="_blank">hier</a>.) Und derartige Massenphänomene machen mich ja stutzig.<span id="more-453"></span></p>
<p>Als ich noch regelmäßig unterrichtete, tat ich dies an verschiedenen Institutionen, an vielen waren damals (nicht interaktive) Whiteboards Standard, Tafeln auf denen man mit Farbstiften schreiben konnte. Das war sehr anschaulich, wenn man sich die Mühe machte, Farben auch als Bedeutungstragende Elemente zu verwenden. In anderen Klassen hatte ich nur einen OHP. Das empfand ich immer als mühselig, Ständig kurbelte man vor und zurück, war von der Lampe geblendet und bekam die richtigen Proportionen nicht hin. Im Einzelunterricht arbeiteten wir häufig mit FlipCharts. Und an der Uni mit Kreidetafeln. Die Hände waren nachher immer staubig trocken und ich habe mir irgendwann angewöhnt, zum Unterricht an der Uni keine schwarzen Klamotten mehr anzuziehen. Ich würde aber behaupten, dass die unterschiedlichen Präsentationsmedien damals wenig Einfluss auf meinen Unterricht hatten. Anders war dies nur, wenn ich parallel zum Klassenzimmer auf Computerräume, Bibliotheken, Mediatheken oder Selbstlernzentren zugreifen konnte. Beamer oder gar interaktive Whiteboards waren damals weit entfernt.</p>
<p>Doch zurück zum Bild vom Ende der Kreidezeit. Wenn ich das viel bemühte Bild ernst nehme und zu Ende denke, dann muss ich fragen:</p>
<ul>
<li>
<div>Wer sind heute die Dinosaurier?</div>
</li>
<li>
<div>Und wie sähe eine intelligente Weiterentwicklung aus?</div>
</li>
</ul>
<p>Die nächste Frage wäre:</p>
<ul>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Was führt zum Aussterben heutiger Dinosaurier? </span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wo ist der Meteorit? </span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wo der Klimawandel?</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Und schließlich: </span></p>
<ul>
<li>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Wenn das Aussterben der Dinos letztlich auch deren intelligente Weiterentwicklung verhindert, wo sind dann die kleinen Säuger, die zurzeit noch ein Schattendasein als Nesträuber fristen, langfristig aber die Herrschaft übernehmen?</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">Fragen über Fragen, über die die geneigte Leserin, der geneigte Leser beim Osterspaziergang nachdenken mag.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn es doch so simpel wäre</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/03/26/wenn-es-doch-so-simpel-ware/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wenn-es-doch-so-simpel-ware</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2009/03/26/wenn-es-doch-so-simpel-ware/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
		<category><![CDATA[Böll]]></category>
		<category><![CDATA[litcologne]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf den Stunden, die ich tätglich auf der Autobahn verbinge, höre ich zur Zeit noch die Lesungen, die WDR5 auf der LitCologne mitgeschnitten hat. Dass es da eine Lesung mit Werken von  Jaroslav Hašek gab, hatte ich &#8220;aus dem Augenwinkel gesehen. Dass das Buch, aus dem gelesen wurde, von Viktor Böll zusammengestellt wurde, wusste ich nicht. Und so traf mich die Nachricht am Beginn der Lesung völlig unvorbereitet auf der A59 kurz vor Spich.</p>
<p>Viktor Böll ist tot. Und das schon seit dem 31.1.</p>
<p><span id="more-440"></span>1995/96 habe ich einige Monate als studentische Hilfskraft bei Viktor Böll im Stadtarchiv gearbeitet. Dort erlangte er für mein Leben eine Bedeutung, die uns beiden wohl damals nicht im mindesten bewusst war. Am Ende meines Studiums war für mich klar: Ich möchte für eine Weile ins Ausland. Polen und Tschechien standen oben auf der Liste, was die Angebote anging. Mein Wunschziel war aber Irland. Doch dort waren keine passenden Stellen erkennbar. Bis er eines Tages auf eine Frau deutet, die für ihre Promotion recherchierte und mir sagte: Red mal mit der, die geht nach Irland.</p>
<p>Das Gespräch hatte (to make a lang story short) zur Folge, dass ich wenige Monate später in einem LKW neben eben dieser Frau saß und wir unsere Habseligkeiten nach Irland brachten.</p>
<p>Zwei &#8220;Ergebnisse&#8221; dieses Irlandaufenthaltes: In einem Raum, den wir damals CALL-Lab (Camputer assisted language learning)  nannten, begann meine Auseinandersetzung mit dem Internet als Lernwerkzeug. Mit dem Besuch einer alten Freundin in Limerick begann die bis heute glücklichste Zeit meines Lebens.</p>
<p>Im Archiv stand eine Bank aus dem Nachlass Heinrich Bölls, auf der Viktor Böll oft in der Kaffeepause saß und Geschichten von seinem Onkel erzählte. Besucher, die ebenfalls auf der Bank Platz nahmen, irritierte er oft, wenn er ihnen sagte, sie säßen auf dem Platz von Solschenizyn gesessen und Tee getrunken habe.</p>
<p>Während der Jahre in Irland besuchte ich das Archiv immer wenn ich in Köln zu Besuch war. Danach schlief der Kontakt langsam ein. Viktor Bölls Ruhe, Gelassenheit, Freundlichkeit und Zuversicht mit der er sich durch das Archiv bewegte, hat mir in der damaligen Umbruch und Orientierungsphase nach meinem Studium viel Zuverischt gegeben.</p>
<p>Das Nachwort zu Sammlung der Hašek-Texte ist Viktor Bölls letzter Text. Konrad Beikircher hat ihn auf der LitCologne <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_36.mp3" target="_blank">gelesen</a>.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Stunden, die ich tätglich auf der Autobahn verbinge, höre ich zur Zeit noch die Lesungen, die WDR5 auf der LitCologne mitgeschnitten hat. Dass es da eine Lesung mit Werken von  Jaroslav Hašek gab, hatte ich &#8220;aus dem Augenwinkel gesehen. Dass das Buch, aus dem gelesen wurde, von Viktor Böll zusammengestellt wurde, wusste ich nicht. Und so traf mich die Nachricht am Beginn der Lesung völlig unvorbereitet auf der A59 kurz vor Spich.</p>
<p>Viktor Böll ist tot. Und das schon seit dem 31.1.</p>
<p><span id="more-440"></span>1995/96 habe ich einige Monate als studentische Hilfskraft bei Viktor Böll im Stadtarchiv gearbeitet. Dort erlangte er für mein Leben eine Bedeutung, die uns beiden wohl damals nicht im mindesten bewusst war. Am Ende meines Studiums war für mich klar: Ich möchte für eine Weile ins Ausland. Polen und Tschechien standen oben auf der Liste, was die Angebote anging. Mein Wunschziel war aber Irland. Doch dort waren keine passenden Stellen erkennbar. Bis er eines Tages auf eine Frau deutet, die für ihre Promotion recherchierte und mir sagte: Red mal mit der, die geht nach Irland.</p>
<p>Das Gespräch hatte (to make a lang story short) zur Folge, dass ich wenige Monate später in einem LKW neben eben dieser Frau saß und wir unsere Habseligkeiten nach Irland brachten.</p>
<p>Zwei &#8220;Ergebnisse&#8221; dieses Irlandaufenthaltes: In einem Raum, den wir damals CALL-Lab (Camputer assisted language learning)  nannten, begann meine Auseinandersetzung mit dem Internet als Lernwerkzeug. Mit dem Besuch einer alten Freundin in Limerick begann die bis heute glücklichste Zeit meines Lebens.</p>
<p>Im Archiv stand eine Bank aus dem Nachlass Heinrich Bölls, auf der Viktor Böll oft in der Kaffeepause saß und Geschichten von seinem Onkel erzählte. Besucher, die ebenfalls auf der Bank Platz nahmen, irritierte er oft, wenn er ihnen sagte, sie säßen auf dem Platz von Solschenizyn gesessen und Tee getrunken habe.</p>
<p>Während der Jahre in Irland besuchte ich das Archiv immer wenn ich in Köln zu Besuch war. Danach schlief der Kontakt langsam ein. Viktor Bölls Ruhe, Gelassenheit, Freundlichkeit und Zuversicht mit der er sich durch das Archiv bewegte, hat mir in der damaligen Umbruch und Orientierungsphase nach meinem Studium viel Zuverischt gegeben.</p>
<p>Das Nachwort zu Sammlung der Hašek-Texte ist Viktor Bölls letzter Text. Konrad Beikircher hat ihn auf der LitCologne <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_36.mp3" target="_blank">gelesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>In dem Alter sind wir raus!</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/03/18/in-dem-alter-sind-wir-raus/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=in-dem-alter-sind-wir-raus</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2009/03/18/in-dem-alter-sind-wir-raus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 23:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
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		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[litcologne]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein lokaler <a href="http://www.rheinenergie.com" target="_blank">Energielieferant</a> tapeziert meine Stadt (also die, in der ich wohne) gerade mal wieder mit Plakaten, auf denen Bücher zu Domen getürmt werden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wieder litcologne (diesmal sogar mit <a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/15/tagesplan-sonntag/" target="_blank">Blog</a>) ist.<span id="more-420"></span></p>
<p>Ich mag ja sehr die Atmosphäre,  die sich in diesen Tagen über die Stadt legt &#8211; und auch die interkulturellen Erfahrungen, die man machen kann. Z.B. bei der Veranstaltung &#8220;Kulturwunder Ruhrgebiet&#8221;. Ob es nun wirklich nötig ist, Krimis über Tote auf dem Klo vorzulesen, weiß ich nicht, aber was<a href="http://www.sebastian23.com/" target="_blank"> Selbastian 23</a>, Fritz Eckenga, Eva Kurowski und schließlich Helge Schneider boten, waren drei Stunden feinster Unterhaltung, die einem zuerst richtig auf die Lachmuskeln ging und einen dann ratlos mit der Frage alleine ließ, was das da für ein Volk ist, das sich da irgendwo hinter Düsseldorf versteckt.</p>
<p>Naja, ganz alleine gelassen war man ja nicht, zeigten doch fast alle Vortragenden bei aller Heimatverliebtheit oder Heimatliebe einen gehörige Portion Distanz zu der überwiegenden Masse der Einwohner ihrer Heimt.</p>
<p>Eingerahmt wurde der Abend durch die Moderation von Jochen Malmsheimer und die Musik des <a href="http://www.spardosen-terzett.de/" target="_blank">Spardosenterzetts</a>.</p>
<p>Und das bestem zum Schluss: Wer nicht da wahr, kriegt den Abend dennoch auf die Ohren -als <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_30.mp3" target="_blank">Podcast</a>. Nach einer Stunde und 3 Minuten klärt sich da dann auch der Titel dieses Beitrags.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lokaler <a href="http://www.rheinenergie.com" target="_blank">Energielieferant</a> tapeziert meine Stadt (also die, in der ich wohne) gerade mal wieder mit Plakaten, auf denen Bücher zu Domen getürmt werden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wieder litcologne (diesmal sogar mit <a href="http://litcologne.wordpress.com/2009/03/15/tagesplan-sonntag/" target="_blank">Blog</a>) ist.<span id="more-420"></span></p>
<p>Ich mag ja sehr die Atmosphäre,  die sich in diesen Tagen über die Stadt legt &#8211; und auch die interkulturellen Erfahrungen, die man machen kann. Z.B. bei der Veranstaltung &#8220;Kulturwunder Ruhrgebiet&#8221;. Ob es nun wirklich nötig ist, Krimis über Tote auf dem Klo vorzulesen, weiß ich nicht, aber was<a href="http://www.sebastian23.com/" target="_blank"> Selbastian 23</a>, Fritz Eckenga, Eva Kurowski und schließlich Helge Schneider boten, waren drei Stunden feinster Unterhaltung, die einem zuerst richtig auf die Lachmuskeln ging und einen dann ratlos mit der Frage alleine ließ, was das da für ein Volk ist, das sich da irgendwo hinter Düsseldorf versteckt.</p>
<p>Naja, ganz alleine gelassen war man ja nicht, zeigten doch fast alle Vortragenden bei aller Heimatverliebtheit oder Heimatliebe einen gehörige Portion Distanz zu der überwiegenden Masse der Einwohner ihrer Heimt.</p>
<p>Eingerahmt wurde der Abend durch die Moderation von Jochen Malmsheimer und die Musik des <a href="http://www.spardosen-terzett.de/" target="_blank">Spardosenterzetts</a>.</p>
<p>Und das bestem zum Schluss: Wer nicht da wahr, kriegt den Abend dennoch auf die Ohren -als <a href="http://medien.wdr.de/radio/litcologne/wdr_podcast_lit_cologne_30.mp3" target="_blank">Podcast</a>. Nach einer Stunde und 3 Minuten klärt sich da dann auch der Titel dieses Beitrags.</p>
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		<item>
		<title>Unser Fastelovend &#8211; Himmlisch jeck!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörbar]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Motto]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 8pt;font-family: Arial">Wer im <a href="http://www.koelnerkarneval.de/" target="_blank">Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.</a> ist eigentlich auf das diesjährige Motto verfallen? Da kann das Wetter ja nur verrückst spielen. Hät&#8217; man drüber nachdenken können. Oder? Dennoch: Alaaf!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 8pt;font-family: Arial">Ob man das nun so sieht:</span></p>
<p>oder so:</p>
<p>sei jedem selbst überlassen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 8pt;font-family: Arial">Wer im <a href="http://www.koelnerkarneval.de/" target="_blank">Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.</a> ist eigentlich auf das diesjährige Motto verfallen? Da kann das Wetter ja nur verrückst spielen. Hät&#8217; man drüber nachdenken können. Oder? Dennoch: Alaaf!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 8pt;font-family: Arial">Ob man das nun so sieht:</span></p>
<p>oder so:</p>
<p>sei jedem selbst überlassen.</p>
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		<title>Schaut auf dieses Land</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2008/11/08/schaut-auf-dieses-land/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schaut-auf-dieses-land</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 16:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So schnell wendet sich das Blatt. Mit mal schaut das „alte Europa“ auf Amerika, auf Obama. Die Intellektuellen bekommen feuchte Augen und träumen vom Wandel, „the change“.<span id="more-172"></span></p>
<p>Und das ist ja auch faszinierend und begeisternd und voll Neid schaut man hin und wäre gerne dabei. Oder noch besser wäre es, würde auch hier bei uns ein Ruck durch die Nation gehen und eine neue Aufbruchstimmung aufkommen. Doch woher? Wo die Lichtgestalt, die aufruft, die Richtung zu wechseln.</p>
<p>Einige erinnern sich fast wehmütig, an die Zeit, als es hieß „Willy wählen“ und Günter Grass sich aufmachte für seine ESPEDE „Reden reden“. Lange vorbei das. Sicherlich fehlt bei uns die Person,die zum Kristallisationspunkt werden kann. Das sicher. Aber es ist sicher auch nicht die Zeit. Bush hat seine Nation gegen sich aufgebracht. Da hat sich Widerstand aufgebaut. Aber bei uns? Frau Merkel regiert brav und solide, oder? Die Politik interessiert kaum. Die Verwaltung hält uns in Schach und eine politische Diskussion jenseits von Talkshow-Geplapper findet nicht statt.</p>
<p>Der Wechsel, der sich in Amerika in dieser Woche vollzogen hat, hat nicht in der Wahlnacht begonnen, sondern vor Jahren, als Menschen begannen zu sagen: So nicht! Und es immer wieder und immer lauter gesagt haben.</p>
<p>Wenn ich nur auf die Schule schaue, dann sehe ich viele, die sagen: So nicht! Aber sie tun dies nicht in der Öffentlichkeit. In der Öffentlichkeit werden gute wie schlechte Ideen zerreden und meist nicht oder nur halbherzig umgesetzt. So wird das nichts werden, mit dem Wechsel.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell wendet sich das Blatt. Mit mal schaut das „alte Europa“ auf Amerika, auf Obama. Die Intellektuellen bekommen feuchte Augen und träumen vom Wandel, „the change“.<span id="more-172"></span></p>
<p>Und das ist ja auch faszinierend und begeisternd und voll Neid schaut man hin und wäre gerne dabei. Oder noch besser wäre es, würde auch hier bei uns ein Ruck durch die Nation gehen und eine neue Aufbruchstimmung aufkommen. Doch woher? Wo die Lichtgestalt, die aufruft, die Richtung zu wechseln.</p>
<p>Einige erinnern sich fast wehmütig, an die Zeit, als es hieß „Willy wählen“ und Günter Grass sich aufmachte für seine ESPEDE „Reden reden“. Lange vorbei das. Sicherlich fehlt bei uns die Person,die zum Kristallisationspunkt werden kann. Das sicher. Aber es ist sicher auch nicht die Zeit. Bush hat seine Nation gegen sich aufgebracht. Da hat sich Widerstand aufgebaut. Aber bei uns? Frau Merkel regiert brav und solide, oder? Die Politik interessiert kaum. Die Verwaltung hält uns in Schach und eine politische Diskussion jenseits von Talkshow-Geplapper findet nicht statt.</p>
<p>Der Wechsel, der sich in Amerika in dieser Woche vollzogen hat, hat nicht in der Wahlnacht begonnen, sondern vor Jahren, als Menschen begannen zu sagen: So nicht! Und es immer wieder und immer lauter gesagt haben.</p>
<p>Wenn ich nur auf die Schule schaue, dann sehe ich viele, die sagen: So nicht! Aber sie tun dies nicht in der Öffentlichkeit. In der Öffentlichkeit werden gute wie schlechte Ideen zerreden und meist nicht oder nur halbherzig umgesetzt. So wird das nichts werden, mit dem Wechsel.</p>
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		<title>In Dillingen in der Kellerbar</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 19:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>saß ich kurz nach der Präsidentenwahl aus der Georg W. Bush als Sieger hervorging zusammen mit einer Handvoll sehr netter amerikanischer Lehrerinnen und Lehrer vorwiegend aus Seattle und Umgebung.</p>
<p><span id="more-168"></span></p>
<p>Wir machten viele Plän, wie man Lehrerfortbildungen mit digitalen Medien machen könnten. Die Ideen, die entstanden waren prima, die Umsetzung nicht immer.</p>
<p>Als wir auf die Auszählung der Stimmen in Florida zu sprechen kamen und auf den Weg, wie Bush damals ins Amt kam, fragte eine Amerikanerin mich: How do you say in German:</p>
<p>&#8220;I am a canadian?&#8221;</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass sie heute wieder gerne sagt, dass Sie Amerikanerin ist. Und ich freu mich für sie.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>saß ich kurz nach der Präsidentenwahl aus der Georg W. Bush als Sieger hervorging zusammen mit einer Handvoll sehr netter amerikanischer Lehrerinnen und Lehrer vorwiegend aus Seattle und Umgebung.</p>
<p><span id="more-168"></span></p>
<p>Wir machten viele Plän, wie man Lehrerfortbildungen mit digitalen Medien machen könnten. Die Ideen, die entstanden waren prima, die Umsetzung nicht immer.</p>
<p>Als wir auf die Auszählung der Stimmen in Florida zu sprechen kamen und auf den Weg, wie Bush damals ins Amt kam, fragte eine Amerikanerin mich: How do you say in German:</p>
<p>&#8220;I am a canadian?&#8221;</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass sie heute wieder gerne sagt, dass Sie Amerikanerin ist. Und ich freu mich für sie.</p>
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		<title>Wortm&#252;ll &#8211; Wortsch&#228;tze: digistraction</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2007/04/18/wortmuell-wortschaetze-digistraction/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wortmuell-wortschaetze-digistraction</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 19:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.appendix-blog.de/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mein Nachbar Berny hat mal die Website wortmuell.de gestartet. Die Idee war es Wörter zusammeln, die auf den Müll gehören. Die Sammlung ist klein und das eher destruktive Ziel hat meinen Nachbarn, der sich wie die meisten Kölner Immis zu den rheinischen Forhnaturen zählt, wohl auch davon abgehalten, sie auszubauen.</p>
<p>Ich habe heute aber Anlass, in diesem Blog die Rubrik &#8220;Wortschätze&#8221; zu eröffnen.</p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<p>JochenEnglish hat ein <a href="http://www.jochenenglish.de/?p=595" target="_blank">Wort</a> erfunden und das ist so schön, dass ich ihn sehr gerne unterstütze, es in die Welt zu tragen. Das es digistraction gibt belegt schon dieser Beitrag selbst, den eigentlich wollte ich nur schnell&#8230;</p>
<p>Vielleicht krame ich auch irgendwann mal wieder Teile meiner katholischen Vergangenheit hervor und faste digital oder übe mich in digistinence, um mit Jochen zu sprechen.</p>
<p>Noch ist Google beim null Treffen, aber wenn der eine oder andere Jochen unterstützt und er es bis 18.10. auf die zwanzig Treffer bringt, dann spende ich ne <a href="http://s180237920.online.de/rhcms/blog/2007/01/01/cuvee-vaux-brut/" target="_blank">Flasche Sekt</a>! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und in die Rubrik kommen Hinweise kommen all die schönen Wörter, die uns das digitale Zeitalter (digiage?) bringt, die wahrscheinlich jeden Tag erfunden werden und genauso schnell in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Hilfe beim Sammeln ist sehr willkommen.;-)</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Nachbar Berny hat mal die Website wortmuell.de gestartet. Die Idee war es Wörter zusammeln, die auf den Müll gehören. Die Sammlung ist klein und das eher destruktive Ziel hat meinen Nachbarn, der sich wie die meisten Kölner Immis zu den rheinischen Forhnaturen zählt, wohl auch davon abgehalten, sie auszubauen.</p>
<p>Ich habe heute aber Anlass, in diesem Blog die Rubrik &#8220;Wortschätze&#8221; zu eröffnen.</p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<p>JochenEnglish hat ein <a href="http://www.jochenenglish.de/?p=595" target="_blank">Wort</a> erfunden und das ist so schön, dass ich ihn sehr gerne unterstütze, es in die Welt zu tragen. Das es digistraction gibt belegt schon dieser Beitrag selbst, den eigentlich wollte ich nur schnell&#8230;</p>
<p>Vielleicht krame ich auch irgendwann mal wieder Teile meiner katholischen Vergangenheit hervor und faste digital oder übe mich in digistinence, um mit Jochen zu sprechen.</p>
<p>Noch ist Google beim null Treffen, aber wenn der eine oder andere Jochen unterstützt und er es bis 18.10. auf die zwanzig Treffer bringt, dann spende ich ne <a href="http://s180237920.online.de/rhcms/blog/2007/01/01/cuvee-vaux-brut/" target="_blank">Flasche Sekt</a>! <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und in die Rubrik kommen Hinweise kommen all die schönen Wörter, die uns das digitale Zeitalter (digiage?) bringt, die wahrscheinlich jeden Tag erfunden werden und genauso schnell in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Hilfe beim Sammeln ist sehr willkommen.;-)</p>
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