Ende einer Dienstzeit

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mag, diese Anleihen bei Romantiteln – besonders dann nicht, wenn der Artikel, der dann folgt so ganz und gar nicht mit dem Roman zu tun hat. Stimmt eigentlich der Eindruck, dass Heinrich Böll recht häufig herhalten muss, wenn mal wieder kein Titel zum Artikel gefunden werden will.

In diesem Fall geht es in der Zeit um den Tod einer Lehrerin, die -so sieht es aus- an ihrem Beruf, nein, am Wandel ihres Berufes, nein, auch so stimmt das nicht, zerbrochen ist.  In der Zeit wird es dann Zweidimensiona: Da sind die Bösen und die Guten. Die Vorschrittlichen und die Konservativen. Die Reformer und die Bremser. Aber ganz so einfach ist das wohl alles nicht. Sehr empfehlenswert ist daher der Kommentar von .shift, in dem die Vielschichtigkeit der Problematik deutlich wird.

NRW bloggt!

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Also, die deutsche Seite zur EU-Präsidentschaft heißt EU2007.de, die Seite des Landes Nordrhein-Westfalen kommt ohne .de aus und ist unter nrw2007.eu zu finden. NRW behauptet (ich habe das nicht nachgeprüft, aber es wird wohl stimmen) von sich, das einzige Bundesland zu sein, das eine Seite zur Präsidentschaft des Staates zu haben, dessen Domain in der URL verschwiegen wird. Das ist irgendwie nett.

EU - olle reiseDann harmoniert die Seite nicht so ganz mit meinem Browser und oben rechts steht sowas wie EU – olle reise! Das ist vielleicht zum Schmunzeln.

Und auf dieser Seite gibt es einen Blog und dort bloggt der Minister Breuer persönlich. Das ist erfreulich.

Noch sind es nicht ganz so viele Beiträge und auch nicht soviele Kommentare, aber das kann im Laufe der Präsidentschaft ja noch anders werden. (Den Podcast von Herrn Breuer höre ich mir morgen im Auto an.)
Herr Breuer war am EU-Projekttag in Beuel. Ich bin sicher, die Beueler haben ihm einen würdigen Empfang bereitet und dafür gesorgt, dass EU-Begeisterung sicherbar wird. Das hat Herr Minister dann auch so erlebt und geschrieben.

Jedoch: Die Bilder von Herrn Rau und von Herrn Breuer sind sehr unterschiedlich – sie leben ja auch in verschiedenen (Bundes-)Ländern und haben den Tag an verschiedenen Schulen erlebt. Schade ist es aber, dass sie wahrscheinlich nicht von einander wissen. Denn wenn sie voneinander wüssten, könnten sie miteinander reden. Und die beiden Blickwinkel würden wahrscheinlich ein Gesamtbild ergeben, das zeigt, dass beide wissen, wie wichtig die EU ist und wie wichtig es ist, diese Bedeutung in der Schule zu vermitteln.

Aber sie wissen ja nicht voneinander. Schade, eigentlich!

Projekttag EU

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Hallo Herr Rau,

es freut mich, dass Sie unseren Themenschwerpunkt zu Europa gefunden haben. Der soll aber weit über den heutigen Tag hinausreichen. Aber das ist wohl auch nicht das Ziel des Tages. Auch wenn Frau Merkel und Herr Müntefering, die eben in der Tagesschau so schön in Klassenzimmern zu sehen waren, dort so schnell nicht wieder auftauchen werden. Aber die Idee wird wohl gewesen sein, einen ersten Anstoß zu geben, das Thema Europa  in die Klassen zu tragen.

Ich habe das im letzten Jahr in Österreich mitgekommen, wo in vielen Klassen die eigene Ratspräsidentschaft sehr präsent war. Und Europa ist ja mehr als die hohe Politik, Brüssel  und das „Bruttosozialprodukts von Portugal und Rumänien“. Europa sind ja auch viele viele Schüler, die übers Internet auf einmal auch erreichbar werden. Gerade die Sachen zu den Europäischen Schulpartnerschaften sollen dazu anregen, nicht die Fakten über die Länder, sondern die Leute in den Ländern kennen zu lernen. Und wenn ich dann vielleicht erfahre, wie sich das Leben sagen wir in der Slowakei in nur wenigen Jahren geändert hat, dann werden Begriffen wie Wachstum und Arbeitslosigkeit auch wieder anschaulich… jenseits aller Reden.

Ich kann verstehen, wenn Sie keine Lust auf Stellwände, Eintagsfliegen und Projekttage, die nur von Lehrern getragen werden, haben. Aber ich erinnere mich immer noch gerne an E-Mail-Projekte zurück, in denen wir von unserer Partnerklasse gelernt haben, wo die Krawatte entstand oder in denen einer meiner irischen Schüler nach zwei Wochen keine Lust mehr am Austausch hatte, weil keiner der deutschen Schüler Hurling spielte. Das ganze war zwar meist viel Arbeit, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht und war vor allem für alle sehr lehrreich… auch für uns Lehrende. 😉

Also: Vielleicht machen Sie sich doch über den Tag hinaus an das Thema Europa. Dieses Halbjahr lädt dazu ein.

Viele Grüße aus Köln

Richard

Hören Sie zu, Frau Sommer!

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Der WDR hat eine ganze Woche zum Thema Schule gemacht. Selten war ich dem Sender so dankbar, dass er viele Sendungen als Podcast anbietet. Denn die zweimal 30 Minuten täglich im Auto reichten bei weitem nicht, um alle Sendungen zu hören. In dieser Woche ist auch ein Schulportal an den Start gegangen. Unter schule.wdr.de bündelt der Sender nun online seine Schulinfos.

Zum Abschluss war heute die nordrhein-westfälische Schulministerin, Barbara Sommer im Westblick zu Gast. Im Gespräch sollte sie das nun ein Jahr alte Schulgesetz bewerten und das war zum Teil schon komisch. Sie gab im grundsätzlich die Note „2-„. Anschließend wurde Sie mit einigen Kritikpunkten von Lehrerinnen und Lehrern konfrontiert.

Eine Lehrerin einer zweiten Klasse kritisiert, dass sie zwar zur individuellen Förderung angehalten ist, was sie auch gerne tut, aber dennoch am Ende der zweiten Klasse Noten verteilen muss, die manchen individuellen Fortschritt nicht abbilden können.

Frau Sommer: Die Eltern fordern Noten, um abschätzen zu können, wo ihre Kinder stehen.

Ein Vater kritisiert, dass nun die Grundschullehrer bestimmen, auf welche weiterführende Schule ein Kind gehen dar. Die Entscheidungsfreiheit ist den Eltern abgenommen.
Frau Sommer: Man muss nicht jedesmal tun, was die Eltern wollen.

Ein Schulleiter rechnet vor, dass ein Kind an einer weiterführenden Schule mit Unterricht, Hausaufgaben und Förderstunden leicht auf eine 45 Stundenwoche kommt. Man stelle sich vor, es gäb eine Schülergewerkschaft.

Frau Sommer: Nun, wenn die Vormittagsstunden der Halbtagsschule nicht ausreichen, dann müssen wir eben die Ganztagsschule weiterausbauen. ?!?

So ging das noch eine Weile weiter.

Nunja, manches im Gesetz ist nicht falsch, manches nicht ganz durchdacht. Wohltuend aber ist es, immer wieder Lehrerinnen und Lehrer  zu erleben, die versuchen, es mit Distanz und Erfahrung und einem fürsorglichen Blick auf unsere Kinder zu interpretieren und umzusetzen.

Brauchen wir eine radikal geänderte Lehrerrolle?

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Im Konzeptblog habe ich den Hinweis auf einen Artikel von Peter Baumgartner gelesen, der beim Lesen an mancher Stelle meinen Widerspruch hervorrief.

Zunächst scheint mir die Einschränkung sozialer Software auf nur sehr sehr wenige Programme zu eng. Podcast, Wikis und Weblog werden ausgeschlossen, während Bildarchiven und Bookmarksystemen eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird. Meine eigenen Erfahrungen sind da andere, durch das lesen, schreiben und kommentieren von Weblog habe ich alleine in den letzten Woche mehr Kontakte knüpfen können, als ich vermutet hätte. Hingegen konnte ich durch die gelegentliche und noch nicht sehr systematische Durchforstung und Nutzung von del.icio.us zwar eine Reihe interessanter Webseiten entdecken, aber bin auf diesem Weg in keinen Kontakt zu anderen getreten.

Die Gleichsetzung von Wiki und Forum halte ich ebenfalls für gewagt, da ich in der Arbeit mit Wikis eine deutlich stärkere Ergebnis- und Produktorientierung sehe, verbunden mit dem Wunsch der einzelnen Beteiligten diese Produkt gemeinsam zu schaffen.

Besonders auffällig sind aber die Probleme die Baumgartner bei der Nutzung sozialer Software im Unterricht sind. Zentraler Punkt ist für ihn dabei der Kontrollverlust nicht nur über Inhalte, die das Internet schon vor dem Web 2.0 mit sich gebracht haben soll, sondern auch über die Kontakte die Lernende nutzen.

Ich habe den „Verlust“ über die Kontrolle der Inhalte im Unterricht immer als Herausforderung empfunden und für die Lernenden als Bereicherung gesehen. Eine Kontrolle habe ich nur in den Fällen versucht auszuüben, wenn ich eine didaktische Reduzierung der Stoffmenge für angezeigt hielt.

Ein LMS würde ich kaum als abgeschotteten Raum mit ausgewählten Inhalten sehen, sondern als vorbereitetes Basislager für die Expedition ins Internet, denn wenn ich aus den engen Räumen nicht in die weiten des Internets losziehen kann, muss ich doch fragen, warum ich überhaupt eine Software im Internet nutze.

Sich der Herausforderung, ein Seminar nicht nur über sondern auch mit Social Software zu gestalten, zu stellen, sollte  eine Selbstverständlichkeit sein. Damit aus dem „Lernen und Reden über“ ein Erleben wird. Und dann bin ich pädagogischen Ansätzen, die es schon lange vor dem Computer, dem Internet und dem Web 2.0 im Unterricht gab.

Die geforderte Änderung der Lehrerrolle besteht auch ebenso lange. Die Frage ist, ob ich mich der Forderung stelle und ob ich vielleicht neue oder geänderte technische Möglichkeiten zum Anlass nehme meine Lehrerrolle zu ändern.

Eine veränderte Lehrerrolle werden wir auch in 10 Jahren noch brauchen, wenn das Web 2.0 längst Geschichte ist. Und Lehrer mit der geforderten Sichtweise gibt es auch heute schon. Und manche von ihnen haben noch nie einen Computer im Unterricht zum Einsatz gebracht.

Wagenschaden

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Pünktlich um 14:44 verließ ein Zug der Linie 18 den Bahnhof Hansaring.

Außerplanmäßig aber nicht unerwartet hielt der Zug nach wenigen hundert Metern noch vor der Haltestelle Ebertplatz. Nur mit Verzögerungen für er an den folgenden Stationen an und hielt immer wieder unerwartet auf offener Strecke.

Bei näherem Hinsehen fand ich mich umringt von Menschen, die gerade aus der Schule kamen. Lehrern wie Schülern. Stillschweigend schienen schienen sie iene Abmachung getroffen zu haben, sich in unterschiedlichen Bereichen des Wagens aufzuhalten. Die Schüler erkannte ich am Alter und an den Schultaschen. Die Lehrer identifizierten sich sehr unterschiedlich: Durch Ihre Kleidung, durch ihre Gespräche, durch das Korrigieren von Schülerarbeiten oder auch am leeren müden Blick – jeder auf seine Art.

Nachdem wir bereits fünf Minuten an der Haltestelle Wiener Platz gestanden hatten, vermeldete der Zugführer folgendes: “Ich habe einen Fahrzeugschaden und muss den Wagen leer machen. Die anderen Züge stehen aber direkt hinter mir.”

Wörtlich!

Schüler wie Lehrer verstanden ihn und so ergossen wir uns auf den Bahnsteig. Der Zug fuhr an und blieb nach wenigen Meter, die Zugspitze hatte eben der Tunnel erreicht, wieder stehen.

Der Schaffner fluchte und auf dem Bahnsteig war verschiedenes zu beobachten: Technisch interessierte Schüler und Lehrer stürmten regelrecht zur Spitze des Zuges, um die Arbeiten des Schaffners zu beobachten und zu kommentieren. Die eher übergewichtigen Schüler belagern den Bäckereistand auf dem Bahnsteig, die jüngeren unter ihnen halten sich in der zweiten Reihe und zählen erstmal Centstücke zusammen. Drei Jungs hocken sich vor eine Werbetafel und nehmen ihre Hefte aus den Taschen. Die beginnen ihre Hausaufgaben zu machen. Bald entwickelt sich eine intensive Diskussion. Ein Lehrer neben ist eingeschlafen.

Immer wieder wandern die Blicke der Jungs den Bahnsteig entlang, bis sie gefunden haben, was bzw. wen sie suchen. Nun wird offensichtlich ausdiskutiert, wer als Bote entsandt wird. Schließlich erhebt sich einer der Siebtklässler und spricht eine Frau an, die in ein Buch vertieft einige Meter entfernt steht. Die Lehrerin. Sie hockt sich zu ihnen und diskutiert mit.

Unterricht auf dem Bahnsteig.

Die anderen scheinen sie nicht bemerken. Zwei Kollegen diskutieren weiter. Ein Pärchen knutsch an der Bahnsteigkante. Der Zug fährt ab. Unmittelbar fährt die nächste Bahn ein. Die Schülergruppe packt die Hefte ein und bedankt sich. Die Lehrerin sagt: “Nicht dafür!”

Egon hat Schule!

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Gibt es den eigentlich noch, den Aufkleber der deutschen Verkehrswacht (hieß die so?), der am Ende der Sommerferien die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen sollte und der von „uns Schülern“ dann immer zerschnippelt und umsortiert aufgeklebt wurde – damals? Egal!

Schule hat begonnen! Auch 2007! Und wie war der erste Tag? Die Frage stellt die Schwellenpädagigik, beantwortet sie für sich und gibt den Stab, das Stöckchen an zwei Kollegen weiter. JochenEnglisch antwortet, um die Vernetzung der bloggenden Lehrer zu fördern und reicht an Herrn Rau weiter. Der antwortet gleich am ersten und am zweiten Tag. Das ist amüsant zu lesen und zeigt, wie das so ist, nach den Ferien. Die persönliche Seite der Blogs.

Bin gespannt, ob das einer aufnimmt und weiterführt… aber weahrscheinlich sind die Ferien schon zu lange her. 😉

Herrn Wagner interessiert das nicht. Der kümmert sich ums Abitur. Gut so!

Schulblogs – Hochschulblogs

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Wie es scheint, ist das Bloggen unter Hochschullehrenden verbreiteter als unter Lehrern an Schulen. Zumindest finde ich da deutlich mehr Seiten, die sich im weitesten Sinne mit dem Internet und seinen didaktischen Möglichkeiten beschäftigen.

Nach und nach werde ich hier auf den einen oder anderen Lehrerblog verweisen. Als erstes: Lehrerzimmer – Herr Rau kommentiert. Ein Lehrerblog.

Da kommt viel Zusammen. Privates und schulisches. Unterhaltsames und ernstes. Einzelne Beiträge werde ich demnächst wohl kommentieren. Heute kam ein Hinweis auf einen kleinen Beitrag in einem Blog eines Herrn Spannagel, dessen Hintergrund ich noch nicht ganz ergründen konnte. Der Hinweis aber war lohnend. Danke!

Schulblog

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Da fährt ein Journalist an eine Hauptschule und ist nach zwei Wochen erstaunt, dass er die meisten seiner Klischees nicht bestätigt findet. Er trifft auf engagierte Lehrer, auf eine Schulleitung, die sich für ihre Schule einsetzt, auf Schüler die lernen wollen und können. Die sozialen Probleme stehen nicht so im Vordergrund, wie er es erwartet hat und auch die Migranten fallen nicht so sehr auf.Wahrscheinlich ist er an einer relativ normalen Hauptschule gelandet. Nicht besser und nicht schlechter als viele andere auch. Aber das will er nicht glauben. Vielmehr sucht er nach Erklärungen, warum diese so gut laufende Schule eben nicht typisch ist, wieso er doch wahrscheinlich an einer Vorzeigeschule, an einem Leuchtturm, an einem potemkinschen Dorf gelandet ist.

Schade eigentlich, denn so, wie er die Lehrer, die Schüler, die Schule beschreibt, so lerne ich sie auch immer wieder kennen. Vor allem begegnen mir immer wieder Lehrerinnen und Lehrer, die sich am schlechten Bild in der Öffentlichkeit nicht stören, sondern die einfach auf ihre Schüler schauen und schauen, wie sie ihnen helfen können zu lernen, die einfach ihren Jobs gut machen. Sie wissen dabei auch, dass vieles besser laufen könnte. Sie wissen aber auch, das Gejammere nichts viel hilft.

Immerhin: Nach zwei Wochen zollt er den Lehrern Respekt. Das wenigste.

Ein Tag in der Villa Kunterbunt

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Eine einfache Frage an eine Gruppe von Kindern, gestellt von ihrer Lehrerin abends um 22 Uhr während einer Lesenacht. Und die Antwort ein kleines schillerndes Kaleidoskop. Die Kinder, alle aus einer 2. Klassen, hatten sich in einer Leserunde gegenseitig aus Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf vorgelesen. Im anschließenden Gespräch fragt die Lehrerin, was die Kinder den machen würden, wären sie nur einen Tag ein Kinder in der Villa Kunterbunt, dass tun und lassen darf, was es will.

Eine Junge mit sich uns seiner Welt im Reinen und noch ganz im deutschen Sommermärchen gibt die erste Antwort: Fußball spielen!

Ein türkischer Junge mit Heldenmut schließt sich an: Ich würde eine Stadt retten!

Ein Mädchen, der elterlichen Obhut und Kontrolle entwichen: Ich würde den ganzen Tag nur Süßigkeiten essen.

Darauf ein Mädchen, das sichtlich unter zu gutem oder zu schlechtem Essen und zu wenig Bewegung leidet mit glänzenden Augen: Auja, aber nur wenn man dann nicht dicker wird!

Ein Mädchen schließt sich an, das in seiner Kleidung bereits das Modebewusstsein der Mutter spiegelt: Nein! Man sollte von den Süßigkeiten sogar immer dünner werden.

Der Fußballspieler verdreht die Augen und beendet das Thema: Nein! Wenn man immer dünner wird, dann wird man magersüchtigt.

Mehr ist nicht zu sagen…