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	<title>Appendix-Blog &#187; Leben</title>
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		<title>Appendix-Blog</title>
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		<title>Zu viele Ausländer!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 15:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit fast 20 Jahren lebe ich mit einer Unterbrechung von 2 Jahren, in der ich &#8220;im Ausland&#8221; war in Köln. Ich lebe sehr bewusst hier. Ich mach diese Stadt. Wegen ihrer Weltoffenheit, wegen ihrer Provinzialität. Ich mag das Viel-Völker-Gemisch, das sich hier im Laufe von zwei Jahrtausenden zusammengebrodelt hat und zu dem auch in den letzten Jahrzehnten immer wieder neue Facetten hinzugekommen sind. Ich mag Köln trotz Pro Köln und weil die Stadt gelassen, aber klar mit dem Phänomen umgeht.<span id="more-475"></span>Meine Kinder gehen zwar auf eine katholische Grundschule. Das katholische zeigt sich vor allem im Namen. Im Schulalltag und dankenswerterweise auch im Religionsunterricht sind viele Nationen und Religionen vertreten. Eben genau die Mischung, wegen der ich eben nicht in Bonn oder Bergisch Gladbach wohne.</p>
<p>Doch zur Sache:</p>
<p>Meine älteste Tochter wechselt im Sommer auf die weiterführende Schule. Ende letzter Woche lernten sie an einem Nachmittag ihre neue Klasse und die Klassenlehrerin kennen. Während die Kinder sich schon ein wenig miteinander vertraut machten, gab es für die Eltern Kaffee und Kuchen. Ich unterhielt mich nett mit dem Vater eines Jungen, der mit meiner Tochter von der Grundschule auf das gleiche Gymnasium wechselt. Ihn traf ich heute auf dem Markt am Gemüsestand und es kam zu folgendem Dialog:</p>
<p>Er: War schön letzten in der Schule. Oder? Gut das die jetzt wissen, mit wem sie in eine Schule gehen. Da können sie besser Ferien machen, im Sommer.</p>
<p>Ich: J, stimmt. Ich finde, die haben aber auch beide sehr nette Klassen erwischt. Wenn man das so nach einer Stunde sagen kann.</p>
<p>Er: Ja schön, aber findest du nicht, dass da auch zu viele Ausländer drin sind?</p>
<p>Ich: ???</p>
<p>Ich: ???</p>
<p>Ich: Nicht wirklich. Oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karim" target="_blank">Karim</a>, was meinst DU mit &#8220;Ausländern&#8221;?</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 20 Jahren lebe ich mit einer Unterbrechung von 2 Jahren, in der ich &#8220;im Ausland&#8221; war in Köln. Ich lebe sehr bewusst hier. Ich mach diese Stadt. Wegen ihrer Weltoffenheit, wegen ihrer Provinzialität. Ich mag das Viel-Völker-Gemisch, das sich hier im Laufe von zwei Jahrtausenden zusammengebrodelt hat und zu dem auch in den letzten Jahrzehnten immer wieder neue Facetten hinzugekommen sind. Ich mag Köln trotz Pro Köln und weil die Stadt gelassen, aber klar mit dem Phänomen umgeht.<span id="more-475"></span>Meine Kinder gehen zwar auf eine katholische Grundschule. Das katholische zeigt sich vor allem im Namen. Im Schulalltag und dankenswerterweise auch im Religionsunterricht sind viele Nationen und Religionen vertreten. Eben genau die Mischung, wegen der ich eben nicht in Bonn oder Bergisch Gladbach wohne.</p>
<p>Doch zur Sache:</p>
<p>Meine älteste Tochter wechselt im Sommer auf die weiterführende Schule. Ende letzter Woche lernten sie an einem Nachmittag ihre neue Klasse und die Klassenlehrerin kennen. Während die Kinder sich schon ein wenig miteinander vertraut machten, gab es für die Eltern Kaffee und Kuchen. Ich unterhielt mich nett mit dem Vater eines Jungen, der mit meiner Tochter von der Grundschule auf das gleiche Gymnasium wechselt. Ihn traf ich heute auf dem Markt am Gemüsestand und es kam zu folgendem Dialog:</p>
<p>Er: War schön letzten in der Schule. Oder? Gut das die jetzt wissen, mit wem sie in eine Schule gehen. Da können sie besser Ferien machen, im Sommer.</p>
<p>Ich: J, stimmt. Ich finde, die haben aber auch beide sehr nette Klassen erwischt. Wenn man das so nach einer Stunde sagen kann.</p>
<p>Er: Ja schön, aber findest du nicht, dass da auch zu viele Ausländer drin sind?</p>
<p>Ich: ???</p>
<p>Ich: ???</p>
<p>Ich: Nicht wirklich. Oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karim" target="_blank">Karim</a>, was meinst DU mit &#8220;Ausländern&#8221;?</p>
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		<title>Girls`Day</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 20:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Girls' Day]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nun denn, die Mädels in den Beruf, in die &#8220;klassischen&#8221; Männerberufe, in die Technik-Berufe. Da müssen wir Chancen aufzeigen und Familie und Beruf kompatibel machen. &#8220;Emol im Johr!&#8221; &#8211; wie der Kölner singt.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen fallen aber ein paar Ungereimtheiten auf:<span id="more-464"></span></p>
<ul>
<li>Es ist immer wieder Frau von der Leyen, die als Beispiel angeführt wird, dafür wie sich eine glänzend Karriere mit einer Familie verbinden lassen. Gestern am Girls&#8217; Day hatte ich mehrere Gespräche mit Frauen, die erfolgreich im Beruf waren und Frau von der Leyen erwähnten. Sie erzählten auch von ihren Patenkindern, Nichten, Neffen, den Kindern von Freundinnen. Nicht aber von ihren eigenen Kinden.</li>
<li>Manager fordern den Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem den Kleinsten, damit Frauen bruchlos ihre Karriere fortsetzen können.</li>
<li>Erzieherinnen aus diesen Gruppen berichten, dass sie in personell unterbesetzten Gruppen mit Unter-2-Jährigen mit nichts anderem mehr beschäftiget sind, als mit Windelnwechseln. Sie berichten auch, dass es viele gute Angebote für Betreuungseinrichtung gibt. Aber dazu kommen sie erst, wenn die Windeln sauber sind.</li>
<li>Ganztägige Kinderbetreuung wird angeboten. Von 8 bis 16 Uhr. Dienstbeginn im Beruf: sagen wir 8 Uhr. Wegstrecke Wohnung-Kindergarten 10 Minuten, Wegstrecke Kindergarten-Büro 30 Minuten. Tägliche Arbeitsteit 7,5 h. Mintagspause 30 min., wöchentliche Überstunden 3. Irgendjemand im Raum, der rechnen kann.</li>
<li>Oder anders herum: Irgendjemand im Raum, der denken kann? Fragen wir mal Herrn Spitzer, über die Bedeutung von Familienleben in der frühkindlichen Entwicklung.</li>
<li>Der Anteil der Väter, die Verantwortung übernehmen, soll gesteigert werden. Also: 2 Monate Erziehungsurlaub. Ups, nein, Elternzeit. Danach ist die Mutter froh, den Störenfried aus dem häuslichen Alltag wieder los zu sein und das Unternehmen, freut sich über die zurückgewonnene Arbeitskraft.</li>
</ul>
<p>Kann es sein, dass es hier nicht darum geht, Familie und Beruf kompatibel zu machen, sondern darum, Familie so zu gestalten, dass sie das Arbeitsleben möglichst wenig stört?</p>
<p>Bevor ich mich jetzt hier in Rage schreibe: Das Grundgesetz sieht in der Familie ein schutzwürdiges Gut. Wir sollten sie schützen und würdigen. Ich weiß, dass ich mich mit solch einem Satz der Gefahr aussetze, in eine Ecke gestellt zu werden, in der ich mich ganz und gar nicht wiederfinden möchte, denn ich bin der Meinung, Familie und Beruf lassen sich verbinden, Für Männer und Frauen. Väter können Verantwortung in der Familie übernehmen und gute Arbeit leisten. Familien sind darin geübt, sich täglich neuen Betreuungsherausforderungen zu stellen, sie zu meistern und sich darüber auch gemeinsam zu freuen.</p>
<p>Wir reden so wunderbar viel von Nachhaltigkeit. Könnte es sein, dass eine nachhaltige Familienpolitik dem Wohlstand kommender Generationen dienlicher wäre, als die Verwaltung des Mangels?</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun denn, die Mädels in den Beruf, in die &#8220;klassischen&#8221; Männerberufe, in die Technik-Berufe. Da müssen wir Chancen aufzeigen und Familie und Beruf kompatibel machen. &#8220;Emol im Johr!&#8221; &#8211; wie der Kölner singt.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen fallen aber ein paar Ungereimtheiten auf:<span id="more-464"></span></p>
<ul>
<li>Es ist immer wieder Frau von der Leyen, die als Beispiel angeführt wird, dafür wie sich eine glänzend Karriere mit einer Familie verbinden lassen. Gestern am Girls&#8217; Day hatte ich mehrere Gespräche mit Frauen, die erfolgreich im Beruf waren und Frau von der Leyen erwähnten. Sie erzählten auch von ihren Patenkindern, Nichten, Neffen, den Kindern von Freundinnen. Nicht aber von ihren eigenen Kinden.</li>
<li>Manager fordern den Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem den Kleinsten, damit Frauen bruchlos ihre Karriere fortsetzen können.</li>
<li>Erzieherinnen aus diesen Gruppen berichten, dass sie in personell unterbesetzten Gruppen mit Unter-2-Jährigen mit nichts anderem mehr beschäftiget sind, als mit Windelnwechseln. Sie berichten auch, dass es viele gute Angebote für Betreuungseinrichtung gibt. Aber dazu kommen sie erst, wenn die Windeln sauber sind.</li>
<li>Ganztägige Kinderbetreuung wird angeboten. Von 8 bis 16 Uhr. Dienstbeginn im Beruf: sagen wir 8 Uhr. Wegstrecke Wohnung-Kindergarten 10 Minuten, Wegstrecke Kindergarten-Büro 30 Minuten. Tägliche Arbeitsteit 7,5 h. Mintagspause 30 min., wöchentliche Überstunden 3. Irgendjemand im Raum, der rechnen kann.</li>
<li>Oder anders herum: Irgendjemand im Raum, der denken kann? Fragen wir mal Herrn Spitzer, über die Bedeutung von Familienleben in der frühkindlichen Entwicklung.</li>
<li>Der Anteil der Väter, die Verantwortung übernehmen, soll gesteigert werden. Also: 2 Monate Erziehungsurlaub. Ups, nein, Elternzeit. Danach ist die Mutter froh, den Störenfried aus dem häuslichen Alltag wieder los zu sein und das Unternehmen, freut sich über die zurückgewonnene Arbeitskraft.</li>
</ul>
<p>Kann es sein, dass es hier nicht darum geht, Familie und Beruf kompatibel zu machen, sondern darum, Familie so zu gestalten, dass sie das Arbeitsleben möglichst wenig stört?</p>
<p>Bevor ich mich jetzt hier in Rage schreibe: Das Grundgesetz sieht in der Familie ein schutzwürdiges Gut. Wir sollten sie schützen und würdigen. Ich weiß, dass ich mich mit solch einem Satz der Gefahr aussetze, in eine Ecke gestellt zu werden, in der ich mich ganz und gar nicht wiederfinden möchte, denn ich bin der Meinung, Familie und Beruf lassen sich verbinden, Für Männer und Frauen. Väter können Verantwortung in der Familie übernehmen und gute Arbeit leisten. Familien sind darin geübt, sich täglich neuen Betreuungsherausforderungen zu stellen, sie zu meistern und sich darüber auch gemeinsam zu freuen.</p>
<p>Wir reden so wunderbar viel von Nachhaltigkeit. Könnte es sein, dass eine nachhaltige Familienpolitik dem Wohlstand kommender Generationen dienlicher wäre, als die Verwaltung des Mangels?</p>
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		<title>Geschichte wiederholt sich</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg/120px-Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg/120px-Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg" alt="" width="120" height="72" /></a>1815 brennt das <a href="http://www.altenbergerdom.de/ad/geschichte/zeitleiste.html" target="_blank">Kloster Alternberg und das Dach des Domes</a>. Ausgelöst wurde der Brand durch eine Explosion. Das Gelände gehörte nach der der Säkularisation einem Kölner Weinhändler, der es an wei Chemiker verpachtete, die vor allem ihr wirtschaftliches Fortkommen im Blick hatten. In der Nacht vom 6. zum 7.11.1815 kommt es in der Chemifabrik zu einer Explosion.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Und was hat das alles mit uns zu tun?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-397"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Nun in der Zeit nach dem Brand treten Schäden an der Domfassade auf. Diese werden vom Inventar beschrieben.</p>
<ul>
<li>Im ersten Jahr berichtet er von einem Spalt im südlichen Querhaus, der einen Meter hoch und daumenbreit ist. Man solle den Schaden beobachten., empfiehlt der Beamte.</li>
<li>Im zweiten Jahr berichtet er, der Spalt sei nun zwei Meter hoch und so breit, dass die Hand eines Kindes hinein passe. Er rät, über bauliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Gebäudes nachzudenken.</li>
<li>Wieder ein Jahr später, ist der Spalt breit wie eine Männerfaust und fünf Meter hoch. Der Inventar hält bauliche Maßnahmen für unbedingt erforderlich.</li>
<li>Im vierten Jahr berichtet er, der Spalt sei nun klafterbreit und erstrecke sich über die gesamte Fassade. Wenn nicht schleunigst gehandelt werde, müsse mit dem Einsturz des Gebäudes gerechnet werden.</li>
<li>Als er im Jahre 1821 wieder in Altenberg ist, kann er nur noch den Einsturz des südlichen Querhausarmes feststellen.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nachzulesen war dies bis <a href="http://ocs.zgk.de/mdsocs/mod_movies_archiv/movie/archiv0303/ocs_ausgabe/ksta" target="_blank">gestern</a> wahrscheinlich im Kölner Stadtarchiv. Ich schau mal, ob ich noch irgendwo ´ne Abschrift finde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Fußnote: Dieser Beitrag soll weder die menschliche Tragödie noch die kulturhistorische Katastrophe verunglimpfen. Das Aufzeigen dieser Analogie ist Ausdruck einer kritisch-liebvollen Auseinandersetzung mit meiner Heimatstadt.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg/120px-Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 4px" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg/120px-Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg" alt="" width="120" height="72" /></a>1815 brennt das <a href="http://www.altenbergerdom.de/ad/geschichte/zeitleiste.html" target="_blank">Kloster Alternberg und das Dach des Domes</a>. Ausgelöst wurde der Brand durch eine Explosion. Das Gelände gehörte nach der der Säkularisation einem Kölner Weinhändler, der es an wei Chemiker verpachtete, die vor allem ihr wirtschaftliches Fortkommen im Blick hatten. In der Nacht vom 6. zum 7.11.1815 kommt es in der Chemifabrik zu einer Explosion.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Und was hat das alles mit uns zu tun?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-397"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Nun in der Zeit nach dem Brand treten Schäden an der Domfassade auf. Diese werden vom Inventar beschrieben.</p>
<ul>
<li>Im ersten Jahr berichtet er von einem Spalt im südlichen Querhaus, der einen Meter hoch und daumenbreit ist. Man solle den Schaden beobachten., empfiehlt der Beamte.</li>
<li>Im zweiten Jahr berichtet er, der Spalt sei nun zwei Meter hoch und so breit, dass die Hand eines Kindes hinein passe. Er rät, über bauliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Gebäudes nachzudenken.</li>
<li>Wieder ein Jahr später, ist der Spalt breit wie eine Männerfaust und fünf Meter hoch. Der Inventar hält bauliche Maßnahmen für unbedingt erforderlich.</li>
<li>Im vierten Jahr berichtet er, der Spalt sei nun klafterbreit und erstrecke sich über die gesamte Fassade. Wenn nicht schleunigst gehandelt werde, müsse mit dem Einsturz des Gebäudes gerechnet werden.</li>
<li>Als er im Jahre 1821 wieder in Altenberg ist, kann er nur noch den Einsturz des südlichen Querhausarmes feststellen.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nachzulesen war dies bis <a href="http://ocs.zgk.de/mdsocs/mod_movies_archiv/movie/archiv0303/ocs_ausgabe/ksta" target="_blank">gestern</a> wahrscheinlich im Kölner Stadtarchiv. Ich schau mal, ob ich noch irgendwo ´ne Abschrift finde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em>Fußnote: Dieser Beitrag soll weder die menschliche Tragödie noch die kulturhistorische Katastrophe verunglimpfen. Das Aufzeigen dieser Analogie ist Ausdruck einer kritisch-liebvollen Auseinandersetzung mit meiner Heimatstadt.</em></p>
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		<item>
		<title>no comment</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2009/01/29/no-comment/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=no-comment</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 20:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-356" style="margin: 4px" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2009/01/40.jpg" alt="" width="200" height="133" /><em>Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.</em> (A. Schopenhauer)</p>
<p><span id="more-355"></span></p>
<p>Was sich so in zehn Jahren verändert:</p>
<ul>
<li>Vor zehn Jahren bekam ich keine SMS und kaum eine E-Mail</li>
<li>Vor zehn Jahren erinnerte mich kaum eine Plattform, Community oder ähnliches mit einem Glückwunsch an meine Mtgliedschaft</li>
<li>Vor zehn Jahren schenkte die Bahn mir keine Bonus-Punkte und Xing keine Tage als Premium-Mitglied</li>
<li>Vor zehn Jahren schrieb ich keinen Blog</li>
<li>Vor zehn Jahren kam ich gerade wieder nach Deutschland</li>
<li>Vor zehn Jahren hatte ich gerade meine erste Website gebaut</li>
<li>Vor zehn Jahren habe ich fast jeden Tag unterrichtet</li>
<li>Vor zehn Jahren wohnte ich linksrheinisch</li>
<li>Vor zehn Jahren &#8230;</li>
</ul>
<p>Nachdenklich bin ich nach wie vor.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-356" style="margin: 4px" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2009/01/40.jpg" alt="" width="200" height="133" /><em>Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.</em> (A. Schopenhauer)</p>
<p><span id="more-355"></span></p>
<p>Was sich so in zehn Jahren verändert:</p>
<ul>
<li>Vor zehn Jahren bekam ich keine SMS und kaum eine E-Mail</li>
<li>Vor zehn Jahren erinnerte mich kaum eine Plattform, Community oder ähnliches mit einem Glückwunsch an meine Mtgliedschaft</li>
<li>Vor zehn Jahren schenkte die Bahn mir keine Bonus-Punkte und Xing keine Tage als Premium-Mitglied</li>
<li>Vor zehn Jahren schrieb ich keinen Blog</li>
<li>Vor zehn Jahren kam ich gerade wieder nach Deutschland</li>
<li>Vor zehn Jahren hatte ich gerade meine erste Website gebaut</li>
<li>Vor zehn Jahren habe ich fast jeden Tag unterrichtet</li>
<li>Vor zehn Jahren wohnte ich linksrheinisch</li>
<li>Vor zehn Jahren &#8230;</li>
</ul>
<p>Nachdenklich bin ich nach wie vor.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Knacks</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2008/10/18/der-knacks/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-knacks</link>
		<comments>http://appendix-blog.de/2008/10/18/der-knacks/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 16:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.appendix-blog.de/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[<p>Roger Willemsen hat ein neues Buch geschrieben. Kurz nachdem ich darüber gestolpert bin stolperte ich über den Autoren selbst. Beides geschah in Frankfurt auf der Buchmesse. Wenig später geschah noch etwas.<span id="more-143"></span>Im Buch geht es um Folgendes, wenn man dem Klappentext glaubt:</p>
<blockquote><p>Der Knacks&#8221;, das ist der Moment, in dem das Leben die Richtung wechselt und nichts mehr ist wie zuvor. Aber mehr noch als die großen Brüche interessieren Willemsen die fast unmerklichen, namenlosen Veränderungen: die feinen Haarrisse in einer Beziehung, das Altern von Menschen, Städten, Kunstwerken, die Enttäuschung, der Verlust, die Niederlage &#8211; die unaufhaltsame Arbeit der Zeit.<br />
Ein großer literarischer Essay über die Zeit und das, was sie mit uns macht: Mal autobiographisch erzählend, mal beobachtend und reflektierend schreibt Roger Willemsen sein vielleicht persönlichstes Buch.</p></blockquote>
<p>Ich fand, das hört sich verlockend an. In dem Gespräch, das dann mit dem Autor stattfand, hörte sich das Ganze plötzlich deprimierend an, so als ginge es lediglich um den „lang way down“. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Haltung vom Autor kommt oder dem Gespräch von einer Moderatorin über gestülpt wurde, die panische Angst zu haben schien, das sich etwas verändern könne und sich hier oder da ein Riss auftun könnte.</p>
<p>Ich freue mich ja eigentlich immer eher über die Knacks(e)??, denn alles was so glatt poliert gradlinig daherkommt macht mich skeptisch.</p>
<p>Wie dem auch sei, ich werde das Buch selbst lesen müssen, um mir ein Urteil zu bilden.</p>
<p>Kurz darauf durfte ich selbst eine kleine Diskussion moderieren. Dabei ein Mensch, der definitiv in die Kategorie digita native gehört und auch diesem Grund in der Runde saß. Er war aber keiner, obwohl alle Kritierien passten. Und er war mindestens 10 Jahre jünger als ich. Da machte es knacks.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Willemsen hat ein neues Buch geschrieben. Kurz nachdem ich darüber gestolpert bin stolperte ich über den Autoren selbst. Beides geschah in Frankfurt auf der Buchmesse. Wenig später geschah noch etwas.<span id="more-143"></span>Im Buch geht es um Folgendes, wenn man dem Klappentext glaubt:</p>
<blockquote><p>Der Knacks&#8221;, das ist der Moment, in dem das Leben die Richtung wechselt und nichts mehr ist wie zuvor. Aber mehr noch als die großen Brüche interessieren Willemsen die fast unmerklichen, namenlosen Veränderungen: die feinen Haarrisse in einer Beziehung, das Altern von Menschen, Städten, Kunstwerken, die Enttäuschung, der Verlust, die Niederlage &#8211; die unaufhaltsame Arbeit der Zeit.<br />
Ein großer literarischer Essay über die Zeit und das, was sie mit uns macht: Mal autobiographisch erzählend, mal beobachtend und reflektierend schreibt Roger Willemsen sein vielleicht persönlichstes Buch.</p></blockquote>
<p>Ich fand, das hört sich verlockend an. In dem Gespräch, das dann mit dem Autor stattfand, hörte sich das Ganze plötzlich deprimierend an, so als ginge es lediglich um den „lang way down“. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Haltung vom Autor kommt oder dem Gespräch von einer Moderatorin über gestülpt wurde, die panische Angst zu haben schien, das sich etwas verändern könne und sich hier oder da ein Riss auftun könnte.</p>
<p>Ich freue mich ja eigentlich immer eher über die Knacks(e)??, denn alles was so glatt poliert gradlinig daherkommt macht mich skeptisch.</p>
<p>Wie dem auch sei, ich werde das Buch selbst lesen müssen, um mir ein Urteil zu bilden.</p>
<p>Kurz darauf durfte ich selbst eine kleine Diskussion moderieren. Dabei ein Mensch, der definitiv in die Kategorie digita native gehört und auch diesem Grund in der Runde saß. Er war aber keiner, obwohl alle Kritierien passten. Und er war mindestens 10 Jahre jünger als ich. Da machte es knacks.</p>
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		<title>MyFirstSite</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 16:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2008/09/screen1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-126" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2008/09/screen1.jpg" alt="" width="200" height="130" /></a>So, jetzt ist so auch offiziell online: <a href="http://www.karin-kueppers.de" target="_blank">Meine erste</a> richtige <a href="http://www.drupalcenter.de" target="_blank">Drupal-Site</a>. Das hat schon Spaß gemacht, sich dem System ein wenig anzunähern. Genial finde ich nicht nur die Flexibilität, die das System bietet. Es ist – z.B. im Gegensatz zu Joomla- so einfach, dass ich es Karin auch problemlos übergeben konnte, um ihre Inhalte selbst zu pflegen.<span id="more-113"></span> Das noch vielmehr drinsteckt, zeigt die Entwicklung von Techpi und Malibu Version 2 (noch nicht online), die gerade in vollem Gange ist und bei der die Augsburger auch mit Drupal arbeiten.</p>
<p>Jetzt müssen nur noch genug Leute die Seite finden und die Angebote nutzen, damit <a href="http://www.karin-kueppers.de" target="_blank">Karins Praxis</a> als Systemische Familientherapeutin auch richtig in Gang kommt. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2008/09/screen1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-126" src="http://www.richard-heinen.de/appendix-blog/files/2008/09/screen1.jpg" alt="" width="200" height="130" /></a>So, jetzt ist so auch offiziell online: <a href="http://www.karin-kueppers.de" target="_blank">Meine erste</a> richtige <a href="http://www.drupalcenter.de" target="_blank">Drupal-Site</a>. Das hat schon Spaß gemacht, sich dem System ein wenig anzunähern. Genial finde ich nicht nur die Flexibilität, die das System bietet. Es ist – z.B. im Gegensatz zu Joomla- so einfach, dass ich es Karin auch problemlos übergeben konnte, um ihre Inhalte selbst zu pflegen.<span id="more-113"></span> Das noch vielmehr drinsteckt, zeigt die Entwicklung von Techpi und Malibu Version 2 (noch nicht online), die gerade in vollem Gange ist und bei der die Augsburger auch mit Drupal arbeiten.</p>
<p>Jetzt müssen nur noch genug Leute die Seite finden und die Angebote nutzen, damit <a href="http://www.karin-kueppers.de" target="_blank">Karins Praxis</a> als Systemische Familientherapeutin auch richtig in Gang kommt. <img src='http://appendix-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
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		<title>Deutschland macht sich fit</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 20:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8230; für die EM. Und das sieht schon lustig aus!<span id="more-111"></span></p>
<p>Ich weiß wirklich nicht warum, aber im Wald waren heute mindestens doppelt so viele Läufer unterwegs wie normalerweise an einem lauen Dienstagabend. Und ich würde mal sagen zwei Drittel sind im Trikot der Nationalelf unterwegs. Schön ist das nicht, aber vielleicht hilft es ja. Gegönnt sei es allen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; für die EM. Und das sieht schon lustig aus!<span id="more-111"></span></p>
<p>Ich weiß wirklich nicht warum, aber im Wald waren heute mindestens doppelt so viele Läufer unterwegs wie normalerweise an einem lauen Dienstagabend. Und ich würde mal sagen zwei Drittel sind im Trikot der Nationalelf unterwegs. Schön ist das nicht, aber vielleicht hilft es ja. Gegönnt sei es allen.</p>
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		<title>Tonnen wollt ihr ewig leben?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 20:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mal was ganz ganz anderes: Mülltrennung!<span id="more-63"></span></p>
<p>Anfang März hat die Stadt Köln neue zusätzliche Mülltonnen verteilt. Vor jedem Einfamilienhaus stehen jetzt drei bis vier Tonnen, vor größeren Häusern entsprechend viele Container. Besonders dämlich sieht das auch, wenn sich  die Eigenheimbesitzer in den sechzigern oder siebzigern Waschbetoneigenheime für EINE Tonne gebaut haben.</p>
<p>Meine <a href="http://www.kupilas.de/" target="_blank">Nachbar</a> begleitet das Tonnenunwesen aufmerksam: <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=146" target="_blank">Hier</a>, <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=137" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=135" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Und was passiert nun, einen Monat nachdem die Tonnen verteilt wurden, bringt der WDR folgende <a href="http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=885456" target="_blank">Sendung:</a></p>
<p><strong>Requiem für eine Tonne -<br />
Über das Ende der Mülltrennung</strong></p>
<p>Sorry, aber bei irgendwem muss doch da ganz gewaltig eine Sicherung durchgebrannt sein! In einem Jahr kommen dann alle Tonnen in die überdimensionierte Kölner Müllverbrennung.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal was ganz ganz anderes: Mülltrennung!<span id="more-63"></span></p>
<p>Anfang März hat die Stadt Köln neue zusätzliche Mülltonnen verteilt. Vor jedem Einfamilienhaus stehen jetzt drei bis vier Tonnen, vor größeren Häusern entsprechend viele Container. Besonders dämlich sieht das auch, wenn sich  die Eigenheimbesitzer in den sechzigern oder siebzigern Waschbetoneigenheime für EINE Tonne gebaut haben.</p>
<p>Meine <a href="http://www.kupilas.de/" target="_blank">Nachbar</a> begleitet das Tonnenunwesen aufmerksam: <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=146" target="_blank">Hier</a>, <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=137" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.kupilas.de/index.php?itemid=135" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Und was passiert nun, einen Monat nachdem die Tonnen verteilt wurden, bringt der WDR folgende <a href="http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=885456" target="_blank">Sendung:</a></p>
<p><strong>Requiem für eine Tonne -<br />
Über das Ende der Mülltrennung</strong></p>
<p>Sorry, aber bei irgendwem muss doch da ganz gewaltig eine Sicherung durchgebrannt sein! In einem Jahr kommen dann alle Tonnen in die überdimensionierte Kölner Müllverbrennung.</p>
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		<title>Was man so macht</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 16:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>am Karfreitag: Den Rasen mähen, fiel heute aus, weil da noch nix ist, was gemäht werden will. Die Sommerreifen drauf machen. Sagt man so, tat ich auch. Soll ja jetzt Frühling werden. Obwohl: Winter war auch nicht, trotz Winterreifen. Im Keller rumwühlen. Irgendwo muss doch der Wagenheber sein. Und Sachen finden, die man gar nicht gesucht hat.</p>
<p><span id="more-56"></span></p>
<p>Als <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/03/verloren-mein-w30-die-prinzessin-unter-den-wuerfeln.htm">Herr Rau</a> seinen W30 suchte, wurde ich ja schon ein wenig sentimental und dachte an meine letzte Klasse im Goethe-Institut in Düsseldorf. Da war meiner immer im Einsatz, auch die kleinen Brüder und Schwestern. Und dann war er irgendwann weg. Musste in irgendeiner Kiste sein, die immer wieder mit umgezogen wurde, aber nicht mehr wirklich gebraucht wurde. Eben im Keller stand dann eine Moppe vor mir und ich mach eine Schublade auf. Und da liegt er.  Und was ist wohl aus meiner O3 geworden, die sich am Kursende wieder in alle Welt verteilt hat.</p>
<p><img src="http://s180237920.online.de/rhcms/blog/wp-content/uploads/2007/04/w30.jpg" alt="w30.jpg" align="left" /></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>am Karfreitag: Den Rasen mähen, fiel heute aus, weil da noch nix ist, was gemäht werden will. Die Sommerreifen drauf machen. Sagt man so, tat ich auch. Soll ja jetzt Frühling werden. Obwohl: Winter war auch nicht, trotz Winterreifen. Im Keller rumwühlen. Irgendwo muss doch der Wagenheber sein. Und Sachen finden, die man gar nicht gesucht hat.</p>
<p><span id="more-56"></span></p>
<p>Als <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/03/verloren-mein-w30-die-prinzessin-unter-den-wuerfeln.htm">Herr Rau</a> seinen W30 suchte, wurde ich ja schon ein wenig sentimental und dachte an meine letzte Klasse im Goethe-Institut in Düsseldorf. Da war meiner immer im Einsatz, auch die kleinen Brüder und Schwestern. Und dann war er irgendwann weg. Musste in irgendeiner Kiste sein, die immer wieder mit umgezogen wurde, aber nicht mehr wirklich gebraucht wurde. Eben im Keller stand dann eine Moppe vor mir und ich mach eine Schublade auf. Und da liegt er.  Und was ist wohl aus meiner O3 geworden, die sich am Kursende wieder in alle Welt verteilt hat.</p>
<p><img src="http://s180237920.online.de/rhcms/blog/wp-content/uploads/2007/04/w30.jpg" alt="w30.jpg" align="left" /></p>
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		<title>Ich fahr nur so rum</title>
		<link>http://appendix-blog.de/2007/03/21/ich-fahr-nur-so-rum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ich-fahr-nur-so-rum</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 22:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Manchmal fahre ich ganz viel mit dem Zug. Dann sitze ich morgens ganz früh im Zug, fahre quer durch Deutschland, um irgendwo vor oder mit Leuten zu reden. Und dann fahre ich wieder quer durch Deutschland, um spät abends wieder in Köln zu sein.</p>
<p>Ich mag diese Tage, weil ich gerne Zug fahre. Weil ich Aufgaben habe, die ich mir genau für diese Fahrten aufhebe, um sie dann ungestört zu erledigen. Weil ich an diesen Tagen &#8211; angefangen bei der Tasse Kaffee auf dem Bahnhof bis zum Bier im Zug-Bistro kurz vor der Ankunft wieder in Köln &#8211; meine festen Rituale habe.</p>
<p>Ich mag sie nicht, weil es unmöglich ist, an einem Tag zweimal weiter als 100 km mit der DB  zu fahren, ohne einmal eine dicke Verspätung einzufahren.</p>
<p>Heute ist aber etwas passiert &#8230;</p>
<p><span id="more-50"></span></p>
<p>&#8230; und zwar schon auf dem Weg zum Bahnhof. Die Linie 18 kam nicht. Also habe ich die 3 genommen. Da muss ich dann an der Herler Straße umsteigen. Ich bin ausgestiegen und in die nächste Bahn eingestiegen. Das war aber &#8211; und darauf hatte ich nicht geachtet &#8211; unplanmässig wieder eine 3. Also bin ich mit der bis Stegerwaldsiedlung und da dann in die 4 zum Wiener Platz, um dort die 19 zu bekommen, mit der ich eigentlich schon ab Herler Straße zum Bahnhof wollte. Mit anderen Worten ich war ein wenig verpennt und bin ein kleines Dreieeck gefahren.</p>
<p>Als ich nun aber am Wiener Platz aussteigen will, steht auf einmal N. neben mit. N. und ich haben vor Ewigkeiten zusammen studiert, haben viel Zeit miteinander und mit anderen verbracht, haben Prüfungen gemeinsam bestanden und vile Bier zusammen getrunken. Irgendwann -N. wusste gestern: es war sein 30. Geburtstag 1997- trennten sich unsere Weg, weil wir beide aus Köln weggingen. Vor 7 oder 8 Jahren sind wir uns zum letzten Mal nicht ganz zufällig begegnet. Und dann an einem Morgen im Märtz in der falschen Bahn.</p>
<p>Ich sage: &#8220;Nee, was machst du denn hier?&#8221; Und er sagt:</p>
<p><strong>&#8220;Ach, ich fahr nur so rum!&#8221;</strong></p>
<p>Das tat er, weil er heute seinen letzten Urlaubstag hatte. Er ist dann mit mir zum Bahnhof gefahren und  haben 10 Minuten über das Leben, die Kinder, die Frauen, die Freunde von früher und die Jobs von heute und das Älterwerden  geschwätzt. Dann ist er weitergefahren und ich bin in den Bahnhof gegangen.</p>
<p>Zum Abschied sagt er: &#8220;Jetzt weiß ich, warum ich heute morgen Lust hatte, mal durch die Gegend zu fahren!&#8221;</p>
<p>Paul Auster lässt grüßen.</p>
<p>In Hannover war ich pünktlich. Der Zug zurück kam mit 45 Minuten Verspätung in Köln an.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal fahre ich ganz viel mit dem Zug. Dann sitze ich morgens ganz früh im Zug, fahre quer durch Deutschland, um irgendwo vor oder mit Leuten zu reden. Und dann fahre ich wieder quer durch Deutschland, um spät abends wieder in Köln zu sein.</p>
<p>Ich mag diese Tage, weil ich gerne Zug fahre. Weil ich Aufgaben habe, die ich mir genau für diese Fahrten aufhebe, um sie dann ungestört zu erledigen. Weil ich an diesen Tagen &#8211; angefangen bei der Tasse Kaffee auf dem Bahnhof bis zum Bier im Zug-Bistro kurz vor der Ankunft wieder in Köln &#8211; meine festen Rituale habe.</p>
<p>Ich mag sie nicht, weil es unmöglich ist, an einem Tag zweimal weiter als 100 km mit der DB  zu fahren, ohne einmal eine dicke Verspätung einzufahren.</p>
<p>Heute ist aber etwas passiert &#8230;</p>
<p><span id="more-50"></span></p>
<p>&#8230; und zwar schon auf dem Weg zum Bahnhof. Die Linie 18 kam nicht. Also habe ich die 3 genommen. Da muss ich dann an der Herler Straße umsteigen. Ich bin ausgestiegen und in die nächste Bahn eingestiegen. Das war aber &#8211; und darauf hatte ich nicht geachtet &#8211; unplanmässig wieder eine 3. Also bin ich mit der bis Stegerwaldsiedlung und da dann in die 4 zum Wiener Platz, um dort die 19 zu bekommen, mit der ich eigentlich schon ab Herler Straße zum Bahnhof wollte. Mit anderen Worten ich war ein wenig verpennt und bin ein kleines Dreieeck gefahren.</p>
<p>Als ich nun aber am Wiener Platz aussteigen will, steht auf einmal N. neben mit. N. und ich haben vor Ewigkeiten zusammen studiert, haben viel Zeit miteinander und mit anderen verbracht, haben Prüfungen gemeinsam bestanden und vile Bier zusammen getrunken. Irgendwann -N. wusste gestern: es war sein 30. Geburtstag 1997- trennten sich unsere Weg, weil wir beide aus Köln weggingen. Vor 7 oder 8 Jahren sind wir uns zum letzten Mal nicht ganz zufällig begegnet. Und dann an einem Morgen im Märtz in der falschen Bahn.</p>
<p>Ich sage: &#8220;Nee, was machst du denn hier?&#8221; Und er sagt:</p>
<p><strong>&#8220;Ach, ich fahr nur so rum!&#8221;</strong></p>
<p>Das tat er, weil er heute seinen letzten Urlaubstag hatte. Er ist dann mit mir zum Bahnhof gefahren und  haben 10 Minuten über das Leben, die Kinder, die Frauen, die Freunde von früher und die Jobs von heute und das Älterwerden  geschwätzt. Dann ist er weitergefahren und ich bin in den Bahnhof gegangen.</p>
<p>Zum Abschied sagt er: &#8220;Jetzt weiß ich, warum ich heute morgen Lust hatte, mal durch die Gegend zu fahren!&#8221;</p>
<p>Paul Auster lässt grüßen.</p>
<p>In Hannover war ich pünktlich. Der Zug zurück kam mit 45 Minuten Verspätung in Köln an.</p>
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