Der Briefwechsel zwischen Schiller & Goethe

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Sieben Tage lang bleiben die Briefe unterwegs.

schreibt Schiller am 3. Dezember 1794 an Goethe. Er spricht dabei von Briefen die die Strecke Weimar – Jena zurücklegen mussten, immerhin 23 km.

Dieser Blog hier wurde 2009 bisher von Menschen aus 42 Staaten gelesen angeklickt. Ob er aber für diese Menschen auch nur annähernd die Bedeutung hatte, wie die Briefe die Schiller und Goethe austauschten, wage ich zu bezweifeln.  Ob das Medium und die Geschwindigkeit dabei auch eine Rolle spielen?

Den Breifwechsel zwischen Schiller und Goethe kann man seit einigen Monaten als RSS-Feed nachverfolgen. 215 Jahre nachdem die Briefe geschrieben wurden, erscheinen Sie nunmehr als Blog. Mir sind sie eine liebe Insel der Ruhe in meiner Blogroll geworden.

Gestern gab es wieder Post von Goethe:

Leben Sie recht wohl. Ich hoffe daß es mir so wohl werden soll das neue Jahr mit Ihnen anzufangen.

Google Maps und die Literatur

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Das achte Türchen

Heute gibt es was ganz Dolles: Der Vorverkauf für die LitCologne 2010 hat begonnen. Mit dabei sind Nick Hornby, Wiglaf Droste, Henning Mankell, Fritz Eckenga, Isabell Abedi, Siegfried Lenz, der unvermeidgleichliche Roger Willemsen, Katrin Bauerfeind und und und. Meiner Meinung nach eines der besten Programm der letzten Jahr. Und die vorherigen waren schon gut!

Also: Programm durchstöbern und reservieren, denn viele Veranstaltungen sind schnell ausverkauft. Und die LitCologne ist einfach ein sehr sehr nettes Literaturfestival.

Ganz im Gegensatz zur Webseite. Die kommt zwar modern und elegant daher, ist aber in diesem Jahr mein absoluter Favorit in der Kathegorie „Webseite, auf der man sich beim besten Willen nicht zurecht finden kann“. Es gibt keine Feeds, die mich auf dem Laufenden halten. Das Programm ist nicht ohne Weiteres auffindbar. Und wenn ich es gefunden und einen Tag ausgewählt habe, dann sehe ich nicht eindeutig, welcher Tag gerade angezeigt wird. Sorry, dass muss einfach mal gesagt werden – bei allem Lob, das das Team um Werner Köhler und Rainer Osnowski ansonsten verdient hat.

Der Knaller aber ist die neue Einbindung von Google Maps. Nur ein Beispiel: Nick Hornby liest in der Aula der Uni. Die Kölner Uni befindet sich am Albertus-Magnus-Platz  und der befindet sich hier.

Die Webseite der LitCologne zeigt aber (jetzt, am 8.12.09 um 0:10) diesen Kartenausschnitt. Es reicht offensichtlich nicht aus, bei Google Maps den Straßennamen anzugeben und das erstbeste Ergebnis zu verlinken, man sollte auch z.B. den Namen der Stadt hinzufügen.

Ich hoffe sehr, es verirren sich nicht zu viele Nick Hornby-Fans nach Bozen. 🙂

Druckfrisch

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Das sechste Türchen

Das Internet vergisst nicht? Doch! Wenn es öffentlich rechtlich ist. Verschwunden das Interview mit Jamie Oliver, dessen Bratapfelrezept glücklicherweise erhalten blieb. Verschwunden das Interview mit Harry Rowohlt. Also bleiben die bitter-bösen Kommentare zur Spiegelbestellerliste, damit Sie wissen, was Sie Ihren Lieben da unter den Weihnachtsbaum legen. Zugegeben: Man muss Herrn Scheck nicht bei jedem Urteil zustimmen – aber in der Dezember-Sendung fiel mich das nicht schwer.

Dennis Scheck kommentiert die Spiegel Bestsellerlist:

Soll ich das wirklich hochladen

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Das fünfte Türchen

Heute mal was zu lesen:  Mein persönlicher Lehrerblog Newcomer 2009. Mir gefällt die Mischung aus eigenem Schulerleben, sinnieren über den eigenen Unterricht und das Unterricht mit digitalen Medien sehr. Viel Spaß beim Lesen!

Das Türchen kommt heute etwas (naja) verspätet, aber weite Teile von Dellbrück waren gestern und heute offensichtlich offline.

"Verbrechen"

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Das vierte Türchen

Ob man das überhaupt darf? Ob das erlaubt ist? Wer kennt denn da die Regeln? Darf ich, nachdem der Adventskalender schon lange fertig befüllt ist, schon ordentlich ins Internet gehängt ist und die ersten Türchen schon geöffnet sind, darf ich da noch mal Türchen aufmachen und Süßigkeiten austauschen?

Also, das Schokostückchen, das eigentlich heute dran war, vernascht zu werden, kommt nun später. Stattdessen wieder etwas zum Hören. Diesmal der WDR2-Montalk. Ursprünglich geplant und deshalb auch verlinkt: Der Montalk vom 12.10.2009 als die Sendung mit vielen Hörstücken ihren 18. Geburtstag feierte und zeigte, wie da in vielen Jahren und vielen, vielen Sendungen richtig großes Kino Radio gemacht wurde. Oder einfdach deshalb, weil Elke Heidenreich und Harald Schmidt wunderbar frotzelig zeigen, wie liebenswert provinziell Köln doch sein kann.

Zusätzlich aber auch noch der Montalk von dieser Woche. Da war Ferdinand von Schirach mit seinem Buch „Verbrechen“ zu Gast. Das Buch habe ich bisher zwr nicht gelesen, aber wie gestern Hermann Mensing, so erfüllt auch Herr von Schirach alle Erwartungen, die man an einen deutschen Schriftsteller haben kann, diesmal die Variante schreibender, von Jesuiten erzogener Jurist. Die beiden in ein Buch gesteckt, da wird ein Roman draus!

Das Gespräch mit Herrn von Schirach führt Gisela Steinhauer und ich bin mir manchmal nicht sicher, ob sie das was sie da alles sagt und fragt ernst meint, oder ob es feinsinnig ironisch ist; und ob Herr von Schirach die Ironie bemerkt oder nicht; und wenn er sie bemerkt… aber hört selbst.

Podcast zum 18. Geburtstag des Montalks (Quelle: www.wdr.de)
[podcast]http://medien.wdr.de/radio/montalk/wdr2_montalk_20091012.mp3[/podcast]

Podcast mit Ferdinand von Schirach (Quelle: www.wdr.de)
[podcast]http://medien.wdr.de/radio/montalk/wdr2_montalk_20091130.mp3[/podcast]

"Das Internet ist ein…"

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Das dritte Türchen

Heute gibt es was auf die Ohren: Einen Literaturpodcast. Das Literaturcafé habe ich ja schon das eine oder andere mal erwähnt, deshalb darf es auch hier nicht fehlen – und einen Adventkalender haben die auch. Auch in der verlinkten Sonderfolge mit Hermann Mensing zeigt Wolfgang Tischer wieder einmal, dass er sachkundige und interessante Interviews führen kann. Herr Mensing bedient wunderbar jede Erwartung, die man an ein Interview mit einem engagierten deutschen Schriftsteller haben kann. Das Ganze ist fast schon eine Vorlage für einen eignen Roman. Oder wenigsten der Ausgangspunkt dafür, so wie die drei Männer auf dem Luganer See in Pop Life. (Achtung: Versteckter Lesetipp!)

»Das Internet ist ein Windfurz« – Hermann Mensing im Gespräch

Und hier gibt es das Interview zum direkt hören
(Quelle: literaturcafe.de)
[podcast]http://literaturcafe.podspot.de/files/literaturcafe_mensing.mp3[/podcast]

2. Türchen – Kalender, Kalender

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Nagut, hier gibt es nix zu gewinnen. Und tolle Ideen auch nicht, weder für den Unterricht noch für’s Weihnachtsfest. Wahrscheinlich ist das also ein ganz langweiliger Kalender. (Vielleicht auch nicht, wer weiß!?) Dennoch heute gleich drei Links auf andere Kalender (werden das eigentlich von Jahr zu Jahr mehr? Wie gut das nicht in allen virtuelle Schokolade steckt.)

  • Die E.M.A – Der Adventkalender vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn, weil soviel mediale Schüleraktivität einfach in die Welt posaunt werden muss.
  • Educational Media, weil hinter jedem Türchen eine nette Kollegin oder ein netter Kollege steckt.
  • Lehrer-Online, aus alter Verbundenheit … und weil es was zu gewinnen gibt – auch dem Kommerz sei ein Tribut gezollt.

1. Türchen – Weihnachtsstuhlhussen

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Google sei’s gedankt. Obwohl in den letzten Tagen keine Beiträge in diesem Blog erschienen sind, strömen die Leser auf diesen Blog – nachdem sie bei Google das Suchwort „Weihnachtsstuhlhussen“ eingegeben haben. Ich hätte ja nie gedacht, dass das einer eingibt, aber so verschiedenen sind halt die Leute. Immerhin könnte ich dies zum Anlass nehmen, hier einen kleinen Adventkalender zu installieren. Passt so schön zur Jahreszeit. Diesmal: Der Jahresrückblick als Adventskalender. In den nächsten 24. Tagen gibt es jeden Tag einen oder zwei Links auf einen Blogeintrag, Podcast oder Webartikel, der mir in Erinnerung geblieben ist. Machen wir den Anfang mit dem Adventkalender aus dem Jahr 2006, in dem irgendwo die Weihnachtsstuhlhussen versteckt sind.

1. Türchen 2006 – Der Schreck