Cuvee Vaux brut

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Zu Silvester gab es weder ein “billiges Kohlensäuregetränkt deutscher Großkeltereien” noch teuren Champagner. Wir tranken den “Basissekt von Schloss Vaux: Das ist eine harmonische fruchtige Cuvee aus weis weiß gekeltertem Spätburgunder, Weißburgunder und etwas Riesling, der für die frische Säure sorgt.”Das Ganze war in der Tat recht lecker. Soweit ich mich erinnere. Den vorher gab es bereits einen Cremant aus dem Elsaß zur Begrüßung, einen Riesling aus Deidesheim zur Vorspeise, einen Roten aus Venetien und Grappa zum Espresso. Zwischen Essen und Mitternacht dann Roten oder Weißen nach belieben. Es mag also sein, dass unsere gustatorische Wahrnehmung nicht mehr ganz auf der Höhe war. Hinzu kommt, das der Abend mit dem Sekt nicht endete und die Erinnerung getrübt ist. Wie dem auch sei: Wir standen im Regen auf der Dachterasse, hatten die Köpfe eingezogen, waren stolz keine Raketen gekauft zu haben und sahen und das Feuerwerk über der Stadt an, während wir tranken. Und alles war sehr nett. Doch ich würde sagen der Sekt hat geschmeckt. (mehr …)

Visionen

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Seit einigen Wochen lese ich auch eine Reihe von Blogs. Diese zu kommentieren, ist eine neue Rubrik gedacht.

Eine Fundstelle ist schon eine Weile alt.  Martin Hofmann aus der Schweiz hat meinen kleinen Absatz im merz-Heft 50/3 gelesen und stimmt mir grundsätzlich zu.
Er schließt daran die Fragen an, welches Visionen einer Wissensgesellschaft damit verbunden sind, und wie sich das auf die Schule (und Hochschule) und auf Lehrende und Lernende auswirkt.

Erste Erfahrungen sammeln wir bei Lehrer-Online gerade in verschiedenen Gruppen mit Lehrern. Wie sich das ganze bei den Schülern im schulischen Kontext auswirkt, wieweit meine Vision schon in der Schule angekommen ist, ist noch sehr offen. Viel haben wir da noch nicht auf Lehrer-Online. Sich diesem Thema zu widmen ist sicher eine der wichtigen  Aufgaben im kommenden Jahr.

Schulblog

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Da fährt ein Journalist an eine Hauptschule und ist nach zwei Wochen erstaunt, dass er die meisten seiner Klischees nicht bestätigt findet. Er trifft auf engagierte Lehrer, auf eine Schulleitung, die sich für ihre Schule einsetzt, auf Schüler die lernen wollen und können. Die sozialen Probleme stehen nicht so im Vordergrund, wie er es erwartet hat und auch die Migranten fallen nicht so sehr auf.Wahrscheinlich ist er an einer relativ normalen Hauptschule gelandet. Nicht besser und nicht schlechter als viele andere auch. Aber das will er nicht glauben. Vielmehr sucht er nach Erklärungen, warum diese so gut laufende Schule eben nicht typisch ist, wieso er doch wahrscheinlich an einer Vorzeigeschule, an einem Leuchtturm, an einem potemkinschen Dorf gelandet ist.

Schade eigentlich, denn so, wie er die Lehrer, die Schüler, die Schule beschreibt, so lerne ich sie auch immer wieder kennen. Vor allem begegnen mir immer wieder Lehrerinnen und Lehrer, die sich am schlechten Bild in der Öffentlichkeit nicht stören, sondern die einfach auf ihre Schüler schauen und schauen, wie sie ihnen helfen können zu lernen, die einfach ihren Jobs gut machen. Sie wissen dabei auch, dass vieles besser laufen könnte. Sie wissen aber auch, das Gejammere nichts viel hilft.

Immerhin: Nach zwei Wochen zollt er den Lehrern Respekt. Das wenigste.

Evaluation Naturwissenschaften entdecken!

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Heute wurde die Ausschreibung zur Evaluation im Bundesausschreibungsblatt veröffentlicht. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt. Ich denke, wir haben mit den beiden Teilbereichen, die genauer Untersucht werden sollen, ein spannendes Feld eröffnet, das hoffentlich für einige Institutionen interessant sein wird. Auf den Punkt gebraucht geht es uns um die zwei zentralen Fragen: Unter welchen Voraussetzungen beteiligen sich Lehrkräfte an der gemeinsamen Contententwicklung? Und was bewirken die Materialien bei den Lernenden? Wenn wir hier gute Partner finden, können wir sicher ein paar gute Beiträge zur Diskussion um den schulischen Medieneinsatz leisten.

Warum?

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Prima! Fünf Tage online, drei Beiträge und zwei Kommentare. Doch was soll der Blog. Nein, nein, ich will jetzt nicht schreiben, dass ich hier regelmäßig irgendetwas tun will. Und ich werde mich hüten zu behaupten, dass ich hier meine Ideen festhalten will. Für wen auch, außer für mich und warum dann für jeden lesbar.

Also: Warum?

Weil ich irgendwo Idee sammle und manchmal auch anderen mitteile, die ich auch öffentlich zugänglich machen will, mit dem Ziel sie einer nicht nur zufälligen Öffentlichkeit kund zu tun. Die Frage ist: Wie gelingt es, dass die Öffentlichkeit, die nicht nur eine zufällige ist, auch davon erfährt?

Zu begründen ist noch die Auswahl der Rubriken!

Fangen wir mit den bereits gefüllten -naja- an:

Allgemein: Gedanken zum Sinn und Unsinn dieses Blogs. Der Blick von oben drauf, wenn der denn gelingen kann.

Leben: Nein, keine Sorge, nicht die Rubrik für das Online-Tagebuch. Hier ist Platz für die kleinen Beobachtungen im Alltag vor allem dann, wenn Sie mit den Themen der übrigen Kategorien zu tun haben.

Vor Ort: Nicht ist schöner und wichtiger als immer auf Leute zu treffen und mit ihnen zu reden. Analoge Dialoge. Von Begegnungen der realen Art sei hier berichtet.

Lehrer-Online: Der Kern meiner Arbeit. Hier werde ich Überlegungen zur Ausgestaltung  des Projektes/ der Website notieren.

Ein Tag in der Villa Kunterbunt

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Eine einfache Frage an eine Gruppe von Kindern, gestellt von ihrer Lehrerin abends um 22 Uhr während einer Lesenacht. Und die Antwort ein kleines schillerndes Kaleidoskop. Die Kinder, alle aus einer 2. Klassen, hatten sich in einer Leserunde gegenseitig aus Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf vorgelesen. Im anschließenden Gespräch fragt die Lehrerin, was die Kinder den machen würden, wären sie nur einen Tag ein Kinder in der Villa Kunterbunt, dass tun und lassen darf, was es will.

Eine Junge mit sich uns seiner Welt im Reinen und noch ganz im deutschen Sommermärchen gibt die erste Antwort: Fußball spielen!

Ein türkischer Junge mit Heldenmut schließt sich an: Ich würde eine Stadt retten!

Ein Mädchen, der elterlichen Obhut und Kontrolle entwichen: Ich würde den ganzen Tag nur Süßigkeiten essen.

Darauf ein Mädchen, das sichtlich unter zu gutem oder zu schlechtem Essen und zu wenig Bewegung leidet mit glänzenden Augen: Auja, aber nur wenn man dann nicht dicker wird!

Ein Mädchen schließt sich an, das in seiner Kleidung bereits das Modebewusstsein der Mutter spiegelt: Nein! Man sollte von den Süßigkeiten sogar immer dünner werden.

Der Fußballspieler verdreht die Augen und beendet das Thema: Nein! Wenn man immer dünner wird, dann wird man magersüchtigt.

Mehr ist nicht zu sagen…

Ein Tag Villa Kunterbunt

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Eine einfache Frage an eine Gruppe von Kindern, gestellt von ihrer Lehrerin abends um 22 Uhr während einer Lesenacht. Und die Antwort ein kleines schillerndes Kaleidoskop. Die Kinder, alle aus einer 2. Klassen, hatten sich in einer Leserunde gegenseitig aus Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf vorgelesen. Im anschließenden Gespräch fragt die Lehrerin, was die Kinder den machen würden, wären sie nur einen Tag ein Kinder in der Villa Kunterbunt, dass tun und lassen darf, was es will.

Eine Junge mit sich uns seiner Welt im Reinen und noch ganz im deutschen Sommermärchen gibt die erste Antwort:: Fußball spielen!

Ein türkischer Junge mit Heldenmut schließt sich an: Ich würde eine Stadt retten!

Ein Mädchen, der elterlichen Obhut und Kontrolle entwichen: Ich würde den ganzen Tag nur Süßigkeiten essen.

Darauf ein Mädchen, das sichtlich unter zu gutem oder zu schlechtem Essen und zu wenig Bewegung leidet mit glänzenden Augen: Auja, aber nur wenn man dann nicht dicker wird!

Ein Mädchen schließt sich an, das in seiner Kleidung bereits das Modebewusstsein der Mutter spiegelt: Nein! Man sollte von den Süßigkeiten sogar immer dünner werden.

Der Fußballspieler verdreht die Augen und beendet das Thema: Nein! Wenn man immer dünner wird, dann wird man magersüchtigt.

Mehr ist nicht zu sagen…

In Tübingen

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Auslöser für diesen Weblog war der Workshop „Bildungsportale: Potenziale und Perspektiven“ am 7. und 8. Dezember 2007 in Tübingen. Ich habe lehrer-Online.de vorgestellt und gehörte damit eher in die Kategorie Bildungsportale. Die vorgestellten Web 2.0-Projekte waren sicher mehr für die Perspektiven zuständig. Deutlich wurde jedoch auch, dass Zweifel über das Web 2.0 und seine dauer angebracht sind. Potential ist da, aber aller Enthusiasmus braucht auch den ruhigen Blick.

Sehr gefreut hat ich auch, dass eine ganze Reihe interessanter Leute (zB aus Augsburg) auf mich zukamen und an lehrer-online.de und lo-net2.de interessiert waren. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, was sich daraus noch alles machen lässt.