Peinlich: Nur Mittelfeld…

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Schulwelt

Eine neue Vergleichsstudie und Deutschland landet „nur“ um Mittelfeld. Zwei, drei Tage geht nun ein Rauschen durch den Blätterwald und schon ist alles wieder vergessen. Oder?

Werfen wir einen Blick in den Blätterwald. Die Zeit nennt das Ergebnis, dass Deutschland bei der internationalen Vergleichsstudie ICILS erreicht hat, peinlich. Die Studie vergleicht die  computer- und informationsbezogenen Kenntnisse von Achtklässlern.  Insgesamt landet Deutschland auf einem mittleren Platz. Was ist daran nun peinlich? Vielleicht die Kluft, die sich auftut, zwischen Gymnasiasten und Lernenden anderer Schulformen? Denn die Jugendlichen am deutschen Gymnasium erzielen bessere Werte als die insgesamt führenden Tschechen. Das deutsche System mal wieder hochgradig ungerecht? Peinlich!

Der Stern sprach davon, dass die Digital Natives Nachhilfe benötigen. Der Titel wurde geändert, in der URL lebt er fort. Ein wenig schwingt da die Häme mit: So dolle ist das mit den Jungen gar nicht, wir Alten können doch noch was. Peinlich!

Reflexartig sind dann auch die berichteten Reaktion:
Digitale Medien müssen in die Lehrpläne. Sind sie schon, wenn man genau liest und es wahr haben will.

Die Ausstattung ist „mittelalterlich“. Da muss dringend was geschehen. Ja! Da hat es in den letzten Jahren im Vergleich zum Ausland an Investitionen und vor allem an Strategie gefehlt. Aber die Rede von der mittelalterlichten Ausstattung ignoriert völlig die vielfältig Technik, die Jugendliche täglich mit in die Schule bringen und nicht nutzen dürfen. Peinlich!

Klar, kommt die Forderung nach einer besseren Lehrerausbildung. Sollten wir unbedingt machen, keine Frage. Also: Studienordnung ändern, Studierende aufnehmen. BA machen. MA machen. Referendariat… und in 10 Jahren haben wir die ersten nach neuen Grundsätzen ausgebildeten Lehrkräfte. Prima! Es sei den, sie werden von denen unterrichtet, die selbst noch nicht wissen (wollen) was man mit digitalen Medien im Unterricht machen kann. Peinlich!

Na, gut, dann werden eben mehr Fortbildungen gefordert. Dumm nur: Wenn man wollte könnte man sich fortbilden. Angebote gibt es. Nur: Es geht keiner hin! Und kam eine Schulleitung fordert es ein! Peinlich!

Was in der aktuelle Lage keine Rolle spielt ist die Frage, was in der Schule passiert. Gefordert werden Aktionen der Politik und der Bildungsbürokratie. OK. Gefordert wird Engagement der Lehrkräfte. Auch OK. Aber das der Ort in dem beides zusammenkommt und Unterricht und Lernen gestaltet werden – müssen, die Schule ist, bleibt außen vor.

Meine Meinung:

  • Die Politik und die Bildungsbürokratie sind gefordert: Über zentrale Prüfungen und das genaue Hinschauen auf das Thema kann man einiges bewirken.
  • Die Schulträger sind gefordert. Sie müssen einen Infrastruktur schaffen, die allen das Lernen mit Medien ermöglicht und dabei private Geräte mitdenkt.
  • Die Unis sind gefordert. Digitale Medien können verbindlicher eingesetzt werden.
  • Vor allem aber sind die Schulen gefordert. Jede einzelne von ihnen muss eine Vision vom Lernen mit digitalen Medien entwicklen und eine Strategie, wie diese Vision erreicht werden kann. Dau braucht es
    • eine Schulleitung, die dies unterstützt, fordert und fördert
    • Lehrkräfte, die bereit sind auszuprobieren und Erkenntnisse zu teilen
    • Freiräume, auch etwas zu tun, dass nicht im ersten Schritt klappt
    • Austausch zwischen Schulen, denn nicht jede Schule muss alles selbst entwickeln, aber auf die eigene Schule anpassen
    •  die Offenheit, die Potentiale zu nutzen, die die Lernenden mitbringen. Das betrifft deren Geräte aber auch ihre Kompetenzen diese zu nutzen.

Oder auf den Punkt gebracht: Es braucht Schulentwicklung. Nicht mehr und nicht weniger!

Dumm nur, dass mir in dieser Woche noch ein Mitarbeiter eines großen Projektes zur Schulentwicklung sagt: Naja, wissen Sie: Wir betreiben Schulentwicklung. Das hat ja mit Medien erstmal nichts zu tun. … Peinlich!

Achso: Noch ein Wort zum Qualitätsjournalismus. Die Zeit zitiert aus der Studie, dass sich in Deutschland immer noch 11 Schüler einen Rechner teilen… und bebildert dies mit einem Foto in dem jeder Schüler ein Notebook hat. Von daher die Empfehlung: Die Studie im Original lesen.

http://icils2013.de/

Die Macht der Bilder

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Schulwelt

Irgendwas ist ja immer. Mal ist die Webseite unübersichtlich und die Registrierung eine Tortur. Mal ist das Catering mässig oder die Räumlichkeiten zu klein, zu groß, zu unübersichtlich. Am schlimmsten aber ist es, wenn das Programmkommitee die falschen Leute ausgesucht hat oder die Abstracts mehr versprachen als die Vorträge halten können. Um so erfreulicher, dass von alledem auf die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE nichts von alledem zutraf. Ich saß Freitagabend im Zug und war auf dem Weg nach Hause und hatte eine rundum gelungene Tagung hinter mir. Angefangen von der ersten Keynote bis zur Postersession und den letzten Vorträgen. Dem Kerstin Mayerberger und ihrem Team dafür ein großes Lob und herzliches Dankeschön.
Was mich gefreut hat, das die Zuhörer meinen Gedanken zur Verbindung von Medienintegration und Schulentwicklung gefolgt sind und sich entlang dieser Überlegungen eine angeregte Diskussion entwickelt hat, wie Schwerpunktsetzungen bei zukünftigen Ansätzen zur Medieninteration in Schule erfolgen sollten… könnten… müssten.
Im Zug nach Hause kam mir aber noch ein anderer Gedanke, der in den letzten Tagen und Wochen beim Lesen oder Überfliegen des einen oder anderen Artikels in Zeitung und Online-Magazin schon mal am Rande aufgetaucht war. Michael Kerres hatte sich am Beginn der Tagung in seinem Vortrag Gedanken darüber gemacht, wie die Metaphern, die wir Nutzen, um das Lernen mit digitalen Medien zu beschreiben auf unsere Wahrnehmung eben dieses Lernens zurückwirken. Viel Aufmerksamkeit widmete er dabei der Raum-Metapher und zeigte an Bildern, wie die Gestaltung von Räumen Rückschlüsse auf die Didaktik erlaubt, die dem Lernen in diesen Räumen zugrunde liegt. Und hier schließen sich nun meine Gedanken an.
Im Rahmen der „digitalen Agenda“ wird in letzte Zeit auch immer öfter die Digitalisierung der Schule thematisiert – und die entsprechenden Artikel werden bebildert. Das Foto in der Frankfurter Neuen Presse zeigt offentlicht ein altes Archivbild. Aber wir sehen hier Lernen eingekeilt zwischen großen Bildschirmen und Rechnern. Offensichtlich ist jeder einzelne Schüler mit einer ähnliche Aufgabe befasst. In der Augsburger Allgemeinen findet sich ein Bild von zwei Grundschüler mit Tabletts. Die Tabletts dominieren die Bücher, auf denen sie abgestellt sind und die vereinzelt Lerner verschwinden hinter den Bildschirmen. Ein Beitrag in der Welt zeigt Schüler ebenfalls alleine hinter Notebook-Deckeln. Das leuchtenden Logo der Geräte und der abgedunkelte Raum verbreiten eine bedrückende Atmosphäre. Diese wird noch durch den Titel des Artikels betont. Es geht nicht nur um Digitalisierung, sondern um die totale (sic!) Computerisierung. Da scheint dann doch deutlich der Luhmannsche Technologie-Verdacht durch, denke ich.
Anders zwei Artikel (Heise und Spektrum), die eine BYOD-Situation zeigen. Hier sehen wir jeweils Lernende, die gemeinsam auf Smartphones und Tabletts blicken. Mit im Bild in beiden Fällen auch ein Desktop-Rechner. Hier ändert sich die Aussage grundlegend: Mobile Endgeräte verbinden, animieren zum gemeinsamen Arbeiten. Die kleinen Geräte ersetzen dabei die Schulischen Rechner aber nicht, sondern ergänzen die schulische Ausstattung. Hier wird auch sichtbar, dass es bei BYOD nicht um die Art Technologisierung geht, die die anderen Bilder suggerieren und die in der Diskussion um den Computer in der Klasse oft mitschwingt. Es geht nicht um das Abarbeiten von Programmen, das Lernen im durch den Computer vorgegebenen – man mög mir verzeihen – Gleichschritt. Es geht um das gemeinsame Entwickeln von Idee, Kommunikation, Kooperation und Konstruktion. Und da dreht sich die Herausforderung vor der wir stehen wieder: Die totale Computerisierung abzulehnen, kann aus bildungstheoretischer Sicht gut argumentiert werden. Das Wahrnehmung von BYOD, wie es sich in den beiden Bilder darstellt, unterstützt aber eben diese bildungstheoretische Sicht  – und stellt diese Position vor die Herausforderung, ihren Technologieverdacht kritisch zu hinterfragen.

BYOD oder Individuelles Lernen in vielfältigen Lernumgebungen

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Hochschulwelt, Schulwelt, Vor Ort

Lernifra5Unter dem Schlagwort BYOD – Bring your own device hat das Projekt School IT Rhein Waal, an dem ich in den letzten 2 1/2 Jahren intensiv gearbeitet habe, einige Sichtbarkeit erlangt und Interesse hervorgerufen. Dazu gehört auch, dass es in der Transferphase nicht nur Einzelschulen waren, die Interesse gezeigt haben, sondern oft Kommunen, die hier neue Lösungen für Lerninfrastrukturen an ihren Schulen kennen lernen wollten.

Mit der Fachtagung „Individuelles Lernen in vielfältigen Lernumgebungen“ am 25.9.2014 hat nun die Schlussphase des Projektes begonnen. Ca. 170 Interessierte waren in das neuen Audimax am Campus Duisburg gekommen, um erst im Plenumsteil nicht nur in unser Projekt zu schauen, sondern auch Einblicke in anderen Projekte zu nehmen, die sich ebenfalls mit den Möglichkeiten von Tablets und Smartphones im Unterricht beschäftigt haben. Am Nachmittag standen in den Workshops dann die Erfahrungen der Projektschulen in Moers und Xanten und von Transfer-Schulen und -Kommunen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist hier dokumentiert und hier ist ein Teil des Medienechos zusammengefasst.

Wir haben insgesamt versucht deutlich zu machen: Im Projekt ging es zwar auch darum, eine WLAN-Infrastruktur zu schaffen, die das Einbinden privater Geräte erlaubt. Wichtiger aber war es, in den Schulen Strategien zu entwicklen, wie mit einer heterogenen Vielfalt an Geräten im Unterricht gut gearbeitet werden kann. Dabei wurde in den Projektschulen auch deutlich: BYOD ist immer nur eine Ergänzung zur schulischen Ausstattung, kann dabei aber der entscheidende Baustein sein, um digitale Medien im Klassenraum zu verankern. Zudem wurde deutlich: Genauso wie andere technische Konzepte hat auch BYOD das Potential Lehrer zu untersützten einen schülerzentrierteren, projektorientierteren und an individuellen Bedürfnissen ausgerichteten Unterricht zu gestalten. Automatisch passiert das aber nicht. Vielmehr mussten sich die Projektteams in den Schulen zunächst darauf verständigen, wie sie den Unterricht in den Projektklassen gestalten wollen, dann konnten Smartphones und Tablets als Werkzeuge in Schülerhand auch einen Beitrag leisten.

Ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen und Monaten in den beiden deutschen Pilotschulen passiert. Pläne zur Weiterentwicklung haben beide. Noch mehr bin ich aber gespannt, wie sich die Idee weiterverbreitet und verbreiten lässt. Auch hier gilt wohl: Ein Selbstläufer ist das zunächst nicht, sondern erfordert Unterstützung und Vernetzung der Schulen und Kommunen.

Ein sehr erfreulicher Nebeneffekt der Fachtagung: Wir konnten so die vor vier Jahren in Duisburg begonnene Reihe der Workshops „Lerninfrastruktur an Schulen“ vorsetzen. Damals in Duisburg haben wir als Workshop im Rahmen der DeLFI 2010 mit vielleicht 20 Personen zusammengesessen und diskutiert. Weitere Stationen waren dann die DeFLI in Dresden und Hagen und die GMW in Frankfurt. Glücklich waren wir mit der Lösung nie wirklich. Die DeLFI war eine gute Heimat für den Workshop, aber als Konferenz der GI  zog sie vor allem Informatiker an. Die GMW wiederrum ist eher auf den Hochschulbereich ausgerichtet. Dazu kommt: Für Lehrkräfte ist das Format ungewohnt. In diesem Jahr haben wir den Workshop dann als eigenständige Verstaltung im Kontext eines Projektes gemacht. Damit haben wir dann tatsächlich Lehrkräfte in großer Zahl erreicht und auch der Wissenschaft Raum gegeben. Ich bin gespannt, ob wir das so als Format weiteführen können.

 

When the killing’s done – Rückblick auf die OERde14

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Allgemein

Zum zweiten Mal hatte die Wikimedia zur OERde nach Berlin eingeladen. Wieder hat Jöran das Programm zusammengestellt und wurde von Guido und anderen beim Barcamp unterstützt. Ich bin mit immer noch nicht sicher, ob ich die Kombination von Konferenz und Barcamp gut finde – wenn ich drüber nachdenke. Wenn ich da bin und die Vielfalt erlebe, bin ich begeistert und fasziniert.

Aber zum Inhaltlichen: Wir haben da ein paar wichtige Schritte nach vorne getan. Immer noch prallen zwei Welten aufeinander. OER-Aktivisten fordern Freiheit für alle Materialien – und wollen dafür staatliche Alimentationen. Verlagspatrone sehen den Untergang der Bildungsverlag und im Gefolge der schulischen Bildung und des christlichen Abendlandes gekommen, wenn OER sich verbreitet und gefördert wird. Und immer noch wird OER als Motor für pädagogischen Wandel gesehen. Das ist das plakativ.

Dazwischen aber werden immer mehr Zwischentöne hörbar. Nicole Allen stellt den Gegensatz von OER und Verlagen auf den Kopf, wenn sie sagt, wir bräuchten OER auf denen dann Verlage ihre Produkte aufbauen und auch Geschäfte machen können und dürfen. Mark Rackles stellte die Idee einer OER-Landesinitiative vor, die nicht versucht, dass Schulbuch zu erfinden, sondern die ER im Land sichtbar zu machen, die schon immer entstanden sind und denen nur das O hinzugefügt werden muss, um sie nicht nur für andere nutzbar zu machen, sondern auch einen Beitrag zu leisten, dass sich eine Kultur der Offenheit und des Teilens überhaupt erst entwickeln können, die für pädagogischen Wandel wichtig wären. Da werden Ansätze erkennbar, da ist nicht mehr die Aufbruchstimmung, die im letzten Jahr spürbar war, sondern da waren viele auf dem Weg.

ScheinkonkurrenzUnd so erklärt sich dann auch der Titel zum Post: Wir habe in unserem Vortrag (man sagt wohl heute: Talk) das Beispiel des Island-Fox gebracht, der scheinbar von ausgewilderten Schweinen aus einem Lebensraum, der Insel Santa Crux im Pazifik vor Los Angels vertreiben wurde. Tatsächlich war es aber der Weißkopfseeadler, der ausstarb, weil er gejagt und mit DDT vergiftet wurde und das Habitat so dem Steinadler überließ. Der wiederum jagte den Fuchs. Die Konkurrenz zwischen Füchsen und Schweinen in einem Ökosystem ist das erste so belegte Beispiel einer Scheinkonkurrenz. Nachzulesen ist das alles bei T.C. Boyle in dessen Roman „When the killing’s done“.

Es gab deutliche Anzeichen, dass eine Scheinkonkurrenz, die die Diskussion in der Vergangenheit wenn nicht bestimmt, so doch überschattet hat, erkennbar wird. Damit öffnet sich mehr und mehr die Tür auf der OERde15 offen und konstruktiv über ein Zusammenspiel der verschiedenen Akteure zu diskutieren. Nicht um OER voranzutreiben oder Verlage zu erhalten, sondern um zu klären, wie in Zeiten der Digitalisierung gelernt werden kann.

Und dann folgen wir Jan Neumanns Idee:

Neumann-OERde14

Die reine Lehre – oder: Ich hab da mal ne Frage

Veröffentlicht 1 KommentarVeröffentlicht in Netzwelt, Schulwelt, Vor Ort

Letzte Woche war ich auch 2x in Sachen Edutags unterwegs. Auf der Moodlemoot habe ich in Münster Edutags vorgestellt und gezeigt, wie wir mit den Schnittstellen, die wir in der letzten Zeit gebaut haben, Ergebnislisten in ein LMS (sprich: Moodle) integrieren kann. Uwe Klemm und Carola Brunnbauer berichten. Auf dem Kölner Educamp kam dann auch eine Session zu Edutags im OER-Slot zustande.

Und da hat dann Torsten Larbig einen Wunsch geäußert, der mit nicht aus dem Kopf will: Er wünscht sich als Lehrer, der selbst Bildungsressourcen frei im Netz veröffentlicht ein Plugin (z.B. für WordPress), das es ihm erlaubt, seine Inhalte direkt auf edutags zu veröffentlichen. Und ich höre den Aufschrei:

„Aber dann ist es kein echtes social bookmarking mehr! Verrat der reinen Lehre! Verfall der Sitten! Untergang des christlichen Abendlandes!“

Und doch verfängt die Idee: Müsste man nicht denen, die etwas anzubieten haben, den Zugang zu einem solchen Verweissystem ermöglichen? Die Abgrenzung zu anderen Plattformen wäre das, was den Bildungsserver schon immer ausgezeichnet hat: Verweis auf Inhalt, nicht die Inhalte selbst. Dann hätten wir einen Marktplatz für freie Produzenten neben den leuchten Shoppingmalls der Konzerne. Oder dürfen die auch auf den Markt…

Wie gesagt: Noch nicht zu Ende gedacht… aber vielleicht Anlass zu Diskussionen.

Mein erstes Mal – oder von revolutionären Sprüngen und permanentem Wandel

Veröffentlicht 1 KommentarVeröffentlicht in Netzwelt, Schulwelt, Vor Ort

So, nun war ich also auch mal auf einem Educamp. Und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal. Spannend war es. Ich habe in zwei Tagen eine Menge Eindrücke gesammelt, die in Ruhe überdacht sein wollen. Ich habe mich gefragt, wieso z.B. Lehrerfortbildung oder auch mal Unterricht nicht so (un-)organisiert werden können. Wenn ich am Ende des Tages in einem Satz zusammenfassen müsste, was das besondere an der Lernsituation „Educamp“ für mich ist, dann würde ich sagen: Da wird den Leuten zugetraut, die Zeit, den Raum zum Lernen zu nutzen. Da wird darauf vertraut, dass da Leute sind, die etwas lernen wollen.

Mandy und ich haben eine Session zum Thema „Bring your own device“ angeboten. Eine ausführliche Auswertung und Dokumentation (auch als Audiomitschnitt – Danke an Tim) folgen. Überrascht war ich, welch großen Anklang die Session gefunden hat. Der Saal war voll, die Diskussion war angeregt und wir haben in einer dreiviertel Stunde viele, viele wichtige Aspekte des Themas angeschnitten. Zu Ende diskutieren ließ sich da leider wenig, aber wir sind optimistisch, dass sich die Diskussion zumindest mit einem Teil der Leute auch online fortsetzen lässt.

Auf einen kleinen Aspekt möchte ich aber im Vorgriff auf die Zusammenfassung hier schon eingehen: Ausgehend von der Aussage eines Teilnehmers, die „alten“ 1:1-Klassen, in denen Schüler mit standardisierten, über die Schule administrierten Endgeräten arbeiten, seien nur eine Zwischenstation, kam die Frage auf, was denn dann das „Ziel“ sei. Oder ob man sich nicht eigentlich eingestehen müsse: Das einzig beständige sei der Wandel. Das wiederum rief Widerspruch hervor: Wenn es nur einen permanenten Wandel gibt, dann gäbe es keine revolutionären Sprünge mehr und die seien für große Entwicklungen nun einmal wichtig.

Und da sind wir mitten drin ein einem Dilemma. Schule sehnt sich nach Kontinuität, nach Stabilität, die sie immer weniger „bekommt“. Allein zu akzeptieren, dass der Wandel konstant und stabil ist, ist das schon eine Herausforderung. An revolutionäre Sprünge scheint da kein Denken zu sein. Andererseits: Die, die Notwendigkeit von Veränderungen sehen, wollen diese auch umgehend und radikal. Und sei es auch nur, um sich selbst mit der eigenen Revolution identifizieren und vom „Alten“ abheben zu können.

Ich selbst hänge ja auch eher an der Idee des langsamen, aber stetigen Wandels, der nicht einfach so und von alleine kommt, sondern auch gestaltet und vorangetrieben werden will. Sehr versöhnlich fand ich aber den sehr berechtigten Hinweis: Ob etwas eine Revolution war oder nicht. Das lässt sich wohl immer erst im historisch einordnenden Rückblick sagen.

In diesem Sinne: Die Session war für uns ein wichtiger Ansporn, dass wir (z.B. mit School IT Rhein Waal) den richten Weg eingeschlagen haben. Sie hat uns sehr lebhaft gezeigt, dass da Leute sind, die die Idee zu einer Bewegung machen können – vor allem, wenn es gelingt, sie über die einzelnen Schulen hinaus in Dialog zu bringen. Der Rest ist dann irgendwann Geschichte.

Und nochmals: Vielen Dank an alle für’s Mitdiskutieren. Es hat mich sehr gefreut ein paar alte Bekannte wieder zu sehn und zu so manchem Namen nun auch eine Stimme und ein Gesicht und ein begeistertes Leuchten in den Augen zu haben.

Nachtrag: Mandys ausführliche Zusammenfassung zur Session und der Audiomitschnitt der Session von Tim. (Danke!)

Polynesisches Segeln

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Netzwelt, Schulwelt, Vor Ort

Während die Weltöffentlichkeit – zumindest der Teil, der sich für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien interessiert – am vergangenen Donnerstag nach New York schaute, ging ein anderes Ereignis eher unbemerkt vonstatten. Doch für die, die dabei waren, war am Ende des Tages klar: Wir haben uns da auf eine spannende Reise gemacht. Und die Ereignisse in New York werden dabei sicher eine Rolle spielen.

Über Apples Initiative haben bereits Viele geschrieben. Besonders gefallen hat mit die Zusammenfassung von Beat. In der Tat könnte die Initiative dem Lehren und Lernen mit digitalen Medien einen Schub geben. Aber es gibt auch ein paar Fragen, die mir bisher wenig beantwortet wurden:

  1. Es ist ja toll, dass mit ibook Author jetzt multimediale Lerninhalte „ganz einfach“ erstellt werden können. Aber Lerneinheiten mit eingebundenen Videos, Animationen, Simulationen, die gibt es schon. Hier oder hier, etwa. Es mag ja einfacher sein, die Elemente zu einem Buch zusammenzustellen. Aber die Arbeit, die Animation zu planen und zu gestalten bleibt… und sie bleibt aufwendig.
  2. Aus Apples Sicht mag es ausreichen, das Schulbuch zu digitalisieren und den Verkauf über den eigenen Shop zu kanalisieren. Betriebswirtschaftlich kann das wahrscheinlich ein guter Wurf sein. Aber ist die Vision vom neuen Lernen mit Medien wirklich die, dass Schüler in multimedialen Büchern blättern? Die kommunizierte Idee: Der Lehrer (am MacBook) produziert Lehrinhalte, die der Schüler am ipad konsumiert. OK… aber da geht mehr, oder? Dann braucht aber auch der Schüler in MacBook. Das wird teuer.

Beim Kick off zum Projekt School IT Rhein Waal, über das Mandy bereits berichtet hat, haben wir etwas anderes beschlossen –  und mich hat es sehr gefreut, dass die vier im Projekt versammelten Schulen gemeinsam diesen, wie ich finde, radikalen Schritt gewagt haben. Wir werden in den Schulen Pilotklassen einrichten, in denen jedes Kind sein eigenes privates Gerät mitbringen darf und soll. Egal, ob das ein Netbook ist, ein Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone. So, werden in diesen Klassen Geräte vorhanden sein, mit denen man Filme drehen kann, andere eigenen sich gut für das Erstellen von Texten und Grafiken, wieder andere sind als schnelle Zugänge zum Internet für kurze Recherchen geeignet und mit allen kann man auf online kommunizieren.

Die Frage war einen kleinen Moment, ob es im Projekt heißen würde: Bring your own tablet  der Marke x. Oder: Bring your own netbook with min. 10 Zoll-Screen und einem Betreibssystem, das in der Lage ist eine Officesoftware aus dem Hause Y zu starten.

Aber, so war dann doch der Konsens: Spannend wird es erst, wenn wir in die Rücksäcke der Schüler schauen, wenn wir schauen, welche Geräte dort sind und wie sie im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Einsatz kommen können. Sicher werden sich da manche Geräte als geeigneter erweisen als andere. Manche werden eine Nische finden, für die sie genutzt werden können. Aber dieses Vorgehen, so die einhellige Meinung, bringt auch die Offenheit, neue technische Innovationen nicht als „Gegner“ des bisher erreichten zu sehen, sondern als weitere Bereicherung und Möglichkeit. Und wenn sich Lehrer und Schüler auf die Heterogenität einlassen können, dann lassen sie sich auch einfach auf die Entwicklungen ein, die wir im Alltag erleben.

Die Reise ist spannend, denn wir kennen das Ziel nicht. Jedes Ziel, dass wir als konkreten Fixpunkt jetzt definieren könnten, wäre nur ein Ziel, das sich aus dem in der Vergangenheit erreichten definieren lässt. Die Klassen im Projekt werden sich auf den Weg machen, neue Ziele zu entdecken. So, wie einst in Polynesien gesegelt wurde.

 

Brustimplantate

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Schulwelt, Vor Ort

Zugegeben: Die Überschrift steht nur da, um Aufmerksamkeit zu erheischen. Aber sie hat auch eine kleine Berechtigung (s.u.). Ich kann ja schlecht schreiben: Guckt mal! Ich war im Fernsehen… könnte ich schon, wäre aber eitel.

Worum geht es: Gestern hat die WDR Lokalzeit Ruhr einen Bericht über unser Projekt, die Medienscouts NRW, gebracht und ich war als Studiogast zum anschließenden Interview da. Man kennt das ja: Was passt schon in einen Drei-Minuten-Beitrag von einem monatelangen Projekt? Und was kann man in 3 Minuten Interview sagen, bei dem das Vorgespräch schon um ein Vielfaches länger gedauert hat? Aber in diesem Fall muss ich beide loben: Toni Antoniou, den Journalisten, der den Beitrag gemacht und Lars Tottmann, der die Sendung moderiert hat. Denn beide haben eine Haltung eingenommen, die mir sehr gefallen hat und die mir in vielen Medienberichten zum Thema Jugendliche und Soziale Netze oft fehlt. Da wird immer über die Gefahren berichtet, über die Opfer von Cybermobbing, über Datenklau und Anmache im Internet, über Strafanzeigen wegen ungewollter Parties und verbauter Karrieren wegen Sauffotos im Internet. Je schlimmer der Fall, je auswegloser die Situation, je böser „DAS INTERNET“, umso besser.

Ganz anders gestern: Faszination Facebook ist für Jugendliche Alltag und für Erwachsene fremd und damit bedrohlich. Jugendliche können anderen Jugendlichen helfen einen sicheren Weg durch das Internet zu weisen und dabei selbst aktiv und kreativ die Möglichkeiten digitaler Medien nutzen. Schulen können ihren Schülern helfen, einfach schon indem sie sich dem Thema annehmen, darüber sprechen, es zum Thema machen, und bei Eltern geht es gar nicht so sehr darum, zu kontrollieren, sondern im Kontakt mit ihren Kindern zu bleiben – und ihnen dann die Freiheit zu gehen, sich zu erproben und ihre Freiräume zu erobern. Ich fand Bericht und Interview sehr konstruktiv und ressourcenorientiert.

Das als Sender so rüber zu bringen, ist nicht so reißerisch, wie das weinende Mobbingopfer und die Mutter mit dem entsetzend Blick, aber es hilft auch bei der Zielgruppe der Lokalzeit, um Verständnis zu werben, für die Medienerfahrung und die Mediennutzung der Jugendlichen heute. So stelle ich mir guten Journalismus vor. Und das muss einfach mal anerkennend gesagt werden.

Aufklären muss ich jetzt noch die Überschrift: 3x wurde unser Beitrag verschoben, weil aktuelleres sich in den Vordergrund drängte – oder wie die Redakteurin formulierte: „Ihr Thema ist ja dauerhaft aktuell…“ Zuerst wurden wir verschoben, weil tote Fische im Baldeneysee in Essen umhertrieben. Danach gab es eine Trittbrettfahrer zum Amoklauf in Lüttich, der einen Tag lang eine Schule in Aufruhr brachte und letzte Woche flogen wir zum dritten Mal aus dem Programm: Wegen Brustimplantaten…

Bring deinen eigenen Computer mit

Veröffentlicht 5 KommentareVeröffentlicht in Netzwelt, Schulwelt

Mit Jahresbeginn startet offiziell das Projekt „School IT Rhein Waal“. Dazu gab es schon ein paar Meldungen (hier von der Euregio, hier und hier von der Uni). Das Projekt hat ein paar spannenden Aspekte.

1) IT-Assistenten
Immer wieder wird betont, dass Schülerinnen und Schüler ihren Lehrkräften im Umgang mit digitalen Medien um Längen voraus sind. Häufig wird dies aber als Hemmnis für den unterrichtlichen Einsatz gesehen, weil es die Lehrkräfte verunsichert. Wir wollen im Projekt aber das Potential Nutzen, das darin steckt und ausgewählte Jugendlichen bewusst als IT-Assistenten einsetzen, die sowohl ihre Lehrer als auch ihre Mitschüler vor allem bei technischen Fragen zum Einsatz digitaler Medien behilflich sein können. Damit sie diesen Aufgaben gewachsen sind, erhalten die Schüler eine Ausbildung, die auch Aspekte des Jugendmedienschutzes berücksichtigt und die die Schulen in Zusammenarbeit mit regionalen IT-Unternehmen gestalten.

2) Projektseminare
Eine wichtige Motivation der euregio das Projekt zu unterstützen, ist der Bedarf der Unternehmen in der Region an jungen Nachwuchskräften, die das nötige Rüstzeug mitbringen, in einem von IT durchdrungenen Arbeitsalltag zu bestehen. Daher werden im Projekt „Projektseminare“ durchgeführt, in denen ganze Klasse Projektaufgaben bewältigen, die die Lehrer zusammen mit Mitarbeitern aus IT-Unternehmen entwickeln. Die Schüler können dann bei der Bearbeitung auch auf die Unterstützung der Mitarbeiter bauen.

3) Niederländisch-deutscher Austausch
In einem ersten Schritt arbeiten im Projekt 2 niederländische und 2 deutsche Schulen mit. Schon in der Phase der Projektentwicklung hat sich gezeigt, wie unterschiedliche die Stand der Medienintegration in beiden Ländern ist und wie hoch das Potential ist, voneinander lernen zu können.

4) Bring deinen eigenen Computer mit (BYOD: Bring your own device)
Der letzte Aspekt ist derjenige, der mir persönlich besonders wichtig ist. Wir verzichten im Projekt bewusst auf eine technische Ausstattung der Schüler mit Endgeräten. Projektmaßnahmen beziehen sich auf die Entwicklung einer technischen Infrastruktur, die es den Schüler erlaubt, ihre eigenen Geräte mitzubringen, d.h. die Geräte, über die schon heute verfügen.

Die Chancen, die wir darin sehen:

  • Jede Schülergeneration wird auch ihre eigenen Geräte mitbringen. Die Schulen finden einen Weg aus der „Ausstattungsfalle“.
  • Die Schüler arbeiten mit den Geräte, die sie auch privat Nutzen, d.h. die ihnen vertraut sind und für die sie sich verantwortlich fühlen.
  • Schüler und Lehrer erleben ein Vielfalt von Geräten und Plattformen und lernen mit dieser Vielfalt umzugehen.
  • Letztlich: Wenn jeder Schüler sein eigenes Geräte mitbringen und nutzen kann, können die Geräte auch wirklich immer dann eingesetzt werden, wenn es sinnvoll und gewünscht ist.

Aber auch Herausforderungen sind mit diesem Ansatz verbunden:

  • Überfordert die Heterogenität der Ausstattung die Lehrkräfte?
  • Überfordert die Heterogenität der Technik, die Infrastruktur in der Schule?
  • Haben wirklich alle Schüler eigene Geräte und wie werden soziale Ungleichheiten ausgeglichen?

Zum Teil gilt in den Projektschulen jetzt noch ein Handyverbot. Der Schritt von diesem Verbot zur Aufforderung, Handys, Smartphones, Netbooks, Tablets und Notebooks mitzubringen und zu nutzen ist ein großer. Aber ob die Schulen, das wollen oder nicht: Diese Geräte werden sich immer mehr in den Schultaschen der Jugendlichen finden. Wir wollen im Projekt aktiv gestalten, damit umzugehen und die Chancen zu nutzen.

Ich bin gespannt und werde hier berichten.

 

Eigentlich nichts Neues

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Netzwelt, Schulwelt

Vor zwei Wochen erschien das neue Heft „Computer und Unterricht“ mit dem Titel 1:1-Ausstattungen, dass ich mit Ute Bienengräber-Killmann und Jörg Stratmann zusammenstellen durfte. Worum geht es? Darum, das jedes Kind ein eigenes mobiles Endgerät zur Verfügung hat und es immer dann nutzt, wenn es sinnvoll erscheint.

Hatten wir doch schon! Alter Hut! Mag nun mancher einwerfen. Gibt es doch schon seit 10 Jahren! Was Neues muss her: Lernen mit dem Smartphone, dem ipad, noch mehr. Und das ist dann der Paradigmenwechsel, der das Lernen revolutioniert.

Ob 1:1-Ausstattung ein guter Titel ist? Notebooks im Unterricht spricht von einer Geräteklasse. Mobiles Lernen wird zu sehr mit einer anderen verbunden. 1:1-Computing? Sehr Englisch und zu technisch. 1:1-Lernen auch wieder nicht klar? Geht es um Tandems von zwei Leuten. Also doch die Ausstattung, die die technische Basis ist für Lernszenarien, didaktische Konzepte und der Kristallisationspunkt für viele andere Aktivitäten: Die Planung von LMS und WLAN, den Einsatz von Whiteboards. Die Arbeit an Medienkonzept und interner Lehrerfortbildung. 1:1 setzt aber auch Prioritäten: Nicht der Übergang will gestaltet werden, nicht der Mangel verwaltet. Es geht darum alle Technik dadurch letztlich in den Hintergrund zu drängen, aus dem Fokus zu nehmen, das man ihr den Status des Besonderen nimmt.

Im Heft sind einige Beispiele dokumentiert, die dies anschaulich machen. Dies sind Schulen, die seit Jahren (z.T. seit einem Jahrzehnt) eine solche Medienwirklichkeit in ihren Klassen realisieren.

Ein ideales Publikum fand das Heft bereits auf der Tagung One to One Computing in der Schule: Wie viele Computer braucht ein Schulkind? am 11.02.  in Goldau in der Schweiz. Hier waren über 150 Lehrerinnen und Lehrer der Einladung gefolgt, um sich zu informieren, ob und wie 1:1 an ihren Schulen eingeführt werden könnte… und warum.

Tagung und Heft stehen an einer wichtigen Gelenkstelle in der Entwicklung: Denn die Ausstattung von Kindern und Jugendlichen zu Hause ist zu umfassend wie nie zuvor. Das bietet Schulen die Möglichkeit auf diese Ausstattung „einfach“ zuzugreifen und stellt sie gleichzeitig vor die Herausforderung sie integrieren zu müssen und den Nutzenden einen verantwortungsbewussten Umgangen beizubringen.

Das ist sicher für viele Schulen ein neuer Weg. Aber es muss nichts grundsätzlich Neues sein und vor allem muss es nicht immer wieder etwas anderes sein. Eigentlich geht es drum die Versprechen einzulösen, mit denen der Computer einst in die Schulen getragen wurde. Jetzt und in der Breite. Nichts Neues.