Volker Rüddigkeit

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Digitale Medien in der Schule, das ist – und das wissen wir alle, die ihn gehen – ein langer steiniger Weg. Ein Weg, auf dem es wichtig ist, Mitstreiter zu haben, besonders solche, die die Ideen und Anliegen, die uns umtreiben, auch anderen nahe bringen können und dabei die Sorgen, Zweifel und Vorbehalte hören.

Volker Rüddigkeit hat es nicht nur verstanden, andere für einen medialen Unterricht zu gewinnen, er hat auch immer wieder vorausgedacht und neue Entwicklungen an Schule herangetragen. Wenn er z.B. den Begriff des Web 2.0 für die Schule entschlüsselt hat, dann nicht, um sie vor neue Herausforderungen zu stellen, sondern um Möglichkeiten, Chancen und Machbarkeiten zu zeigen. Er war unermüdlich in seinem Engagement für und seiner Geduld mit Schule. Getrieben hat in die Aufgabe, Lernen zu ermöglichen, nicht die Faszination an der Technik, der er für Schule nutzbar gemacht hat.

Den Kampf gegen eine lange Krankheit hat er verloren. Volker Rüddigkeit starb gestern.

Ich nehme Abschied von einem Weggefährten und Wegweiser.

Ein Gedanke zu „Volker Rüddigkeit

  1. Volker Rüddigkeit hat mich geprägt und ich bin dankbar für jede Minute die ich ihm zuhören und von ihm lernen durfte.
    Der Dialog mit den Studierenden und auch das Feedback waren ihm immer sehr wichtig.
    Es war für ihn selbstverständlich bei Problemen oder Fragen auch über die reguläre Unterrichtszeit hinaus für seine Studierenden an der Fachschule für Technik da zu sein.

    Auch ich nehme Abschied von einem großartigen
    Menschen.

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