Google Maps und die Literatur

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Das achte Türchen

Heute gibt es was ganz Dolles: Der Vorverkauf für die LitCologne 2010 hat begonnen. Mit dabei sind Nick Hornby, Wiglaf Droste, Henning Mankell, Fritz Eckenga, Isabell Abedi, Siegfried Lenz, der unvermeidgleichliche Roger Willemsen, Katrin Bauerfeind und und und. Meiner Meinung nach eines der besten Programm der letzten Jahr. Und die vorherigen waren schon gut!

Also: Programm durchstöbern und reservieren, denn viele Veranstaltungen sind schnell ausverkauft. Und die LitCologne ist einfach ein sehr sehr nettes Literaturfestival.

Ganz im Gegensatz zur Webseite. Die kommt zwar modern und elegant daher, ist aber in diesem Jahr mein absoluter Favorit in der Kathegorie „Webseite, auf der man sich beim besten Willen nicht zurecht finden kann“. Es gibt keine Feeds, die mich auf dem Laufenden halten. Das Programm ist nicht ohne Weiteres auffindbar. Und wenn ich es gefunden und einen Tag ausgewählt habe, dann sehe ich nicht eindeutig, welcher Tag gerade angezeigt wird. Sorry, dass muss einfach mal gesagt werden – bei allem Lob, das das Team um Werner Köhler und Rainer Osnowski ansonsten verdient hat.

Der Knaller aber ist die neue Einbindung von Google Maps. Nur ein Beispiel: Nick Hornby liest in der Aula der Uni. Die Kölner Uni befindet sich am Albertus-Magnus-Platz  und der befindet sich hier.

Die Webseite der LitCologne zeigt aber (jetzt, am 8.12.09 um 0:10) diesen Kartenausschnitt. Es reicht offensichtlich nicht aus, bei Google Maps den Straßennamen anzugeben und das erstbeste Ergebnis zu verlinken, man sollte auch z.B. den Namen der Stadt hinzufügen.

Ich hoffe sehr, es verirren sich nicht zu viele Nick Hornby-Fans nach Bozen. 🙂

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