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Lokalzeit: Notebooks in Bochum

Bereits am Montagabend zeigt die Lokalzeit in Essen einen Bericht über eine neu eingerichtete Notebook-Klasse an der Erich-Kästner-Gesamtschule in Bochum. Der Einblick zeigt eine Klasse, die gerade mit der Arbeit begonnen hat. Erfreulicherweise kommen neben der Lehrerin und der Schulleitung auch die Kinder und vor allem auch die Eltern mit ihren Erwartungen zu Wort.

Anschließend habe ich das Thema mit der Modertorin der Sendung in einem kleinen Interview noch vertieft. Selbstkritisch muss man sagen: Wahrscheinlich hätte das Publikum der Sendung die „Igel“ und“Mr. und Mrs. Universium“ auf die Plätze 1 und 2 gewählt. Wetten daß…? 😉

Update: Der Beitrag (ohne Igel und Bodybuilder) gleich hier:

5 Gedanken zu „Lokalzeit: Notebooks in Bochum

  1. Hallo Sandra, hallo Frank,

    ich weiß nicht, wer das den Kinder eingeflüstert hat, wahrscheinlich ein wenig auch die Eltern. Ihr habt natürlich recht: Wirtschaftsorientierung ist bei weitem nicht alles. Aber ich denke, die muss ich akzeptieren, damit ich für „neues Lernen“ Akzeptanz finde. Will sagen: Das ist schon OK, dass die Kinder auch ihre Zukunftsperspektiven im Blick haben und Schule überlegt, wie sie darauf vorbereiten kann. Vor der Folie kann man dann Lernen gestalten. Oder?

  2. Ein schöner Film, weil einige wichtige Aspekte drin sind, aber auch dieser Film traut sich (wie so oft) nicht an die wirklichen Veränderungen im Lernen. Skurril finde ich, dass mit dem letzten Satz der Bogen zum Anfang geschlossen wird… als sei das erstrebenswert.

  3. Hallo Richard,

    finde auch, dass Du da ein schönes Interview hingelegt hast! 🙂

    In Ergänzung zu Frank: Ich fand einen Hinweis der Lehrerin noch besonders spannend, nämlich dass man durch Computereinsatz Kulturtechniken wie das Schreiben nicht verlernen darf. Das deutet darauf hin, dass Computer einerseits Unterricht erweitern/erleichtern könnten (Mindmapping, Atlanten-Ersatz), aber eben auch neue Herausforderungen auf das Lehrpersonal zukommen, die erst mal bewältigt werden müssen…

    Viele Grüße,

    Sandra

  4. Hallo Richard, du sagst: „selbstkritisch muss man sagen“? Das war doch ein gutes Beispiel + deine Nachrede. Mir ist nur aufgefallen, dass die Kinder das Mantra der Arbeitswelt vorbeten. Computer ist für Arbeitswelt gut, „dann weiß man schon wie das geht“. Hat da Papa und Mamma zugeflüstert? Ich fände es gut, wenn man seitens der Schule selbstbewusster den Werkzeugencharakter für seine eigene Lernbiographie ins Zentrum stellt. Also: Ich kann damit mehr, anders, erweitert denken, kommunizieren, organisieren etc. Wir müssen doch weg kommen von dieser „für die Wirtschaft-Devot-Haltung“, damit liefern wir „der“ Wirtschaft keinen Dienst. Grüße in den Ruhrpott 🙂 Frank

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