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Unboxing – Schreibschrift und bunte Klinger

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Keine Sorge: Hier folgt eine Geschichte „Wie ich mein neustest Spielzeug aus dem Karton hole“. Aber es geht schon um ein neues Geräte, das mich vor einigen Tagen per Post erreichte. Der neue Classmate PC. Die 3. Generation ist als TablettPC realisiert. Die Frage nun: Hilft das beim Lernen? Und wem?

Von Schulversuchen kann ich noch nicht berichten, aber ich habe „den Kleinen“ einfach mal in der Küche liegen lassen, wo er sogleich von meiner Tochter entdeckt wurde. „Papa, ist das ein neuer Computer? Darf ich den mal ausprobieren?“ Schnell war die Stifteingabe entdeckt und als cool bewertet. „Papa, kann man da auch was mit machen? Malen, oder so?“ Malen geht, auch spielerische Experimente mit dem vorinstallierten Algodoo. Aber das motivierte nicht lange. „Papa, was sollten denn die Kinder damit in der Schule machen?“ „Was macht ihr denn gerade?““Schreibschrift und bunte Klinger.“ „Ok! Dann schreibt mir doch mal auf, was du heute gemacht hast – in Schreibschrift. Und dann machst du die bunten Klinger bunt, so wie im Heft.“

Die Handschrifterkennung ist intuitiv bedienbar. Ihr wird der wortlose Vorwurf , nicht deutlich geschrieben zu haben, nicht nur verziehen, er weckt den Ehrgeiz leserlich zu schreiben. Die wenigen Klicks zum farblichen Markieren der bunten Klinger (Vokale!) sind schnell erklärt. Nach einer Viertelstunde schauen wir uns das Ergebnis gemeinsam an. Das berichtigen von Fehler erfordert jetzt aber doch das Öffnen der Tastatur und die Arbeit mit dem Touchpad. Frage zum Schluß: „Papa, darf ich den auch mal mit in die Schule nehmen?“ „Mal gucken!“

Spannend ist das schon und ich kann mir vorstellen, dass sich hier tatsächlich sinnvolle Einsatzszenarien besonders in der Grundschule umsetzen lassen.

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