SchulweltVor Ort

Du sollst dich für dein Kind interessieren! – Ein Wutausbruch

Veröffentlicht

„Wir“ machen uns Gedanken um individuelle Förderung. „Wir“ machen uns Gedanken um besseren Unterricht. „Wir“ machen uns Gedanken um Medien gestütztes Lernen, auch um Lernschwächere zu unterstützen.

In keinem Land ist entscheidet die soziale Herkunft so sehr über den schulischen Erfolg von Kindern.

Und dann das: Ein Elternabend in der „flexibeln Schuleingangsstufe“ einer Grundschule im Kölner Osten. Der erste im neuen Schuljahr, der erste überhaupt für die Eltern der 14 Schulanfänger in der Klasse. Anwesend sind die Eltern von 5 dieser Kinder. Das ist wenig mehr als ein Drittel. Der Rest bringt nach einer Woche Schulzeit nicht genügend Interesse für die Schullaufbahn seiner Kinder auf, um die Klassenlehrerin und die anderen Eltern kennen zu lernen und sich über den Unterricht und das Lernen seiner Kinder zu informieren.

Die Bibel fordert: Du sollst Vater und Mutter ehren!

Wie wäre es mit der Ergänzung: Du sollst dich für dein Kind und seine Bildung interessieren!

Ist das zu viel verlangt?

Kommentar verfassen