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Geh nicht wählen – es sei denn, du hast Freunde

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Detlev Buck hat  ein viel diskutiertes Remake des US-Wahl-Klassikers „Don’t vote!“ produziert. Das Konzept funktioniert aber nicht. Und das hat mehrere Gründe. Für Köln aber gibt es einen Silberstreif am Horizont. Doch der Reihe nach.Das deutsche Remake ist nett, bemüht und nutzlos, auch wenn es gut und mit Charme gemacht ist. Aber: Das US-Original warb nicht nur dafür überhaupt wählen zu gehen, es war zwischen den Zeilen auch der Aufruf, den Wechsel zu wählen. Der deutsche Wahlaufruf kommt da schon fast verzweifelt daher: Keine Ahnung was man da wählen soll, aber besser irgendwas als nicht und damit „den Falschen“ das Feld überlassen.

Düstert wird es, wenn ich mir dann einfach mal die Gesichter anschauen, die sich mir für die Kommunalwahl hier im Kölner OSten präsentieren. Man mache sich sein Bild: hier, hier, hier und (ein Lichtblick) hier. Zur Erinnerung: Dies ist die Messlatte. Und dabei haben wir jetzt noch gar nicht über Inhalte gesprochen.

Aber es gibt Hoffnung. Eine kleine Schar junger Kölner hat sich auf den Weg gemacht Köln zu verändern und verspricht:

Es besteht also Hoffnung und die Chance auf den Wandel.

Ein Gedanke zu „Geh nicht wählen – es sei denn, du hast Freunde

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