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Wenn ihr es nicht kennt, ist es von uns

Wenn ich immer wieder behaupte, in Köln zu wohnen, dann ist das aus Sicht mancher Leute ja nicht ganz richtig. Sie nennen die Gegend hier eher despektierlich Westsauerland, Kölsches Outback oder Dellbronx. Richtig ist: Die Häuser der Bergisch Gladbacher Straße tragen hier bereits Nummer weit im vierstelligen Bereich und die Straßen sind staubig. Und wenn man im Staub sucht, findet man Diamanten: Die BetterbandKeine Sorge, ich werde mich hier nun nicht als Konzertkritiker versuchen, aber es muss einfach gesagt sein, nach dem Konzert in der Bluebar gestern abend: Dellbrück ist noch einmal liebens- und lebenswerter geworden. Achim Bettermann und seine Band standen auf  der Bühne und begeisterten zwei Stunden lang ihr Publikum.  Michael Laschat an der Gitarre mit der kühlen Gelassenheit eines Bassisten, David Jones mit Rhythmus, Phantasie und einem setzt verschmitzten Lächeln an den Drums und natürlich Susanne Maiworm „am Gesang“, die mit der souligsten Stimme der Schääl Sick diesem Stadtteil den Ehrentitel „Dellbrück, Tennesse“ ersungen hat. Manchmal gab sie das Mikro ab an das Herz der Band, Achim Bettermann und was der brachte, das war schon verdammt nah an Jonny Cash.

Ganz bescheiden sagte er auch immer: „Wenn ihr ein Stück, das wir spielen nicht kennt, dann ist es von uns!“ Das muss sich ändern! Deshalb gibt es hier eine Hörprobe, eine CD zum bestellen und bestimmt bald auch den ersten Tourplan.

Ein Gedanke zu „Wenn ihr es nicht kennt, ist es von uns

  1. Hallo Richard,
    ich war auch an diesem Abend in der Blue Bar und fand das Konzert ebenfalls großartig, insbesondere Susanne Maiworm mit ihrer unverwechselbaren Stimme…
    Es war ein gelungener Abend und ich freue mich schon auf den nächsten Auftritt der „Betterband“, den ich nicht verpassen möchte!

    Viele Grüße von der anderen Rheinseite
    Berni

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