In dem Alter sind wir raus!

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Mein lokaler Energielieferant tapeziert meine Stadt (also die, in der ich wohne) gerade mal wieder mit Plakaten, auf denen Bücher zu Domen getürmt werden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wieder litcologne (diesmal sogar mit Blog) ist.

Ich mag ja sehr die Atmosphäre,  die sich in diesen Tagen über die Stadt legt – und auch die interkulturellen Erfahrungen, die man machen kann. Z.B. bei der Veranstaltung „Kulturwunder Ruhrgebiet“. Ob es nun wirklich nötig ist, Krimis über Tote auf dem Klo vorzulesen, weiß ich nicht, aber was Selbastian 23, Fritz Eckenga, Eva Kurowski und schließlich Helge Schneider boten, waren drei Stunden feinster Unterhaltung, die einem zuerst richtig auf die Lachmuskeln ging und einen dann ratlos mit der Frage alleine ließ, was das da für ein Volk ist, das sich da irgendwo hinter Düsseldorf versteckt.

Naja, ganz alleine gelassen war man ja nicht, zeigten doch fast alle Vortragenden bei aller Heimatverliebtheit oder Heimatliebe einen gehörige Portion Distanz zu der überwiegenden Masse der Einwohner ihrer Heimt.

Eingerahmt wurde der Abend durch die Moderation von Jochen Malmsheimer und die Musik des Spardosenterzetts.

Und das bestem zum Schluss: Wer nicht da wahr, kriegt den Abend dennoch auf die Ohren -als Podcast. Nach einer Stunde und 3 Minuten klärt sich da dann auch der Titel dieses Beitrags.

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