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Easy Peasy – Risi Bisi

Eigentlich (Eigentlich sollte man keine Sätze mit eigentlich beginnen) schreibe ich ja nicht darüber, dass ich irgendeine Software installiert habe, aber was ich gestern auf einem Netbook gemacht hat, hat mich begeistert

Vorbereitung: Ich habe mir nachmittags die Netbook-Edition von Ubuntu und ein kleines Zusatzprogramm runtergeladen. Mit dem Programm habe ich dann Easy Peasy auf einem USB-Stick installiert. Kurz vor dem Abendessen ging es dann los.

Da wir diese Woche alle grippegeplagt waren, hatte ich Hühnerbrühe gekocht, davon war noch übrig. Die habe ich aufgekocht.

In der Zwischenzeit bootet das Netbook von Stick und startet Ubuntu. Da alles sauber zu laufen scheint, starte ich die Installation. Zunächst schafft ein Programm Platz auf der Festplatte und legt eine neue Partition an.

In der Zwischenzeit schneide ich eine Zwiebel in feine Würfel und auch knapp 100g durchwachsenen Speck muss ich würfeln (Ich nehme nie den fertig gewürfelte aus dem Kühlregal). Der Speck wird ausgelassen, Butter dazu und die Zwiebeln anschwitzen.

Jetzt muss ich kurz ein paarmal die Entertaste drücken, die deutsche Sprachunterstützung auswählen und einen ersten Benutzernamen vergeben. Das Programm beginnt mit der Installation.

Zu der Zwiebel-und-Speck-Mischung kommt jetzt noch gehackte Petersiele. Da ich um diese Jahreszeit keine frischen Erbsen habe, kommen jetzt 250g Avorio-Reis in den Topf und ein Liter von der kochenden Brühe. Hitze runtergedreht. Jetzt ist der Topf mit dem Reis beschäftigt, der Rechner installiert.

Ich schaue im Keller nach und finden noch eine feine Flasche Riesling Auslese vom Heiligenberg in Maikammer. Die hat mein Lieblingswinzer (wenn es um deutschen Riesling geht) schon 2003 abgefüllt und mein Weinhändler am Markt hat kurz vor Weihnachten noch 1-2 Kisten davon im Lager gefunden und empfohlen – und was der empfiehlt, schmeckt. Wer sich erinnert 2003 hatten wir mächtig viel Sonne und die paar Jahre haben dem Wein sehr gut getan.

Ich rühre kurz im Topf und gebe 450g TK-Erbsen dazu. Der Rechner bootet zum ersten mal und fragt, ob ich einige Aktualisierungen installieren will. Will ich und er tut es für mich.

Parmesan reiben, mit Butter unter das Risotto rühren und kurz stehen lassen.

Ich decke den Tisch, gieße Wein und Wasser in entsprechende Gläser. Der Rechner bootet zum zweiten Mal. Während ich das Risotto abschmeckte und in eine Schüssel umfüllt, sucht meine Liebste einen passenden Kanal bei last.fm.

Guten Appetit!

PS: Ich habe dann heute noch GIMP nachinstalliert, damit ich das Bild oben skalieren konnte. Ansonsten läuft alles. Easy!

2 Gedanken zu „Easy Peasy – Risi Bisi

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