Monats-Archive: November 2008

Adventskalender

Mein letztjähriger Adventskalender beschert mit gerade mal wieder Besucher, die „Weihnachtsstuhlhussen“ suchen und sich für Barbarazweige interessieren. Diesmal daher ein anderer Adventskalender… und zu gewinnen gibt es auch was.

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Zur Sache: Gute Bildung braucht den Dialog

Schaut noch jemand auf PISA? Werden die Ergebnisse, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurden, noch ähnliches bewirken wie vor Jahren?

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Naturverwissenschaftlichung

Die Schöpfung des Begriffs „Naturverwissenschaftlichung“ ist sicherlich der Diskussion geschuldet, in der – wie insgesamt in der politischen Bildungsdiskussion – immer wieder die Förderung der Naturwissenschaften gefordert wurde, um Nachwuchs für unsere Industrie zu schaffen. Ich füllte mich aber auch herausgefordert, auf die Wortschöpfung zu reagieren, da sie ja auch das Projekt NE! betrifft. Die Rede der Ministerin auf dem D21-Kongress war nun ein zweiter Anstoß sich dem Thema hier einmal zu widmen. Ich versuche es einmal von meiner eigenen Biografie her.

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1. Notebook-Klasse in Köln

Köln hat seine erste Notebook-Klasse. Das FWG in der Severinstraße macht sich auf den Weg und der Stadtanzeiger berichtet. Die Herangehensweise des FWG kenne ich (noch) zu wenig. Doch wieder einmal ist es die Berichterstattung, die mich staunen lässt.

Auf zwei Absätze des Artikels will ich kurz eingehen:

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Laptops ja — Lehrer nein

Seit den Sommerferien macht ein Projekt von sich reden, dass sich an vielen Stellen sehr professionell präsentiert: Lemmon in Würselen bei Aachen bringt moderen Technik in die Schulen der Stadt. Die Aachener Zeitung berichtet über den nächsten Schritt im Projekt. Und der Bericht macht mich doch ein wenig stutzig, sowohl was das Projekt angeht, aber auch was die Leichtglaubigkeit des namentlich nicht genannten Journalisten angeht.

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Muschelgeld bei T-Systems

Über der Martinsgans berichtet ein Berater bei der T-System, man plane dort eine neue Community, in der die Mitglieder sich gegenseitig Hilfsleistungen „verkaufen“ können. Und wer soll dran „verdienen“?

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Drumherumreden

Die Arbeit politischer Stiftungen ist ja grundsätzlich sehr zu begrüßen. Schade finde ich es in der Regel, dass man auf den Veranstaltungen dort immer eine sehr homogene Masse mit einheitlicher Meinung vorfindet. Bei der FES gibt es hin- und wieder allerdings attraktive Flügelkämpfe.

Montag war ich erstmal bei der HSS. Und das war eine andere Welt. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung fand nicht statt, die Teilnehmerliste war mit deutlichen Hinweisen als streng vertraulich gekennzeichnet und die Moderation hatte offensichtlich die Aufgabe, eine aktive Beteiligung des erfreulich zahlreichen Publikums zu unterbinden. Zum Vergleich die FES: Hier werden ähnliche Veranstaltungen regelmäßig live im Internet übertragen und sogar Wortmeldungen per E-Mail in die Diskussion einbezogen. Aber das nur am Rande und ohne die einen gegen die anderen ausspielen zu wollen.

Doch zum inhaltlichen. Die Frage war: Wie ökonomisch ist die Ökonomisierung der Bildung? Themenabend Schule. Eingeladen hatte zusammen mit der Stiftung der Verein Ökonomie und Bildung.

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Himmel, Arsch und Zwirn

Ich war zwei Tage in Bayern und nach landläufig stereotyper Meinung im Rheinland flucht man da tagein-tagaus. Da ich aber nicht weiß, wie man „lujasogi“ richtig schreibt, sage ich „Himmel, Arsch und Zwirn“ – und bin gespannt, welche User Google darob zu meinem Blog trägt. Der Grund für diesen Fluch liegt aber nicht in Bayern, sondern in der Bundesstadt Bonn.

Ich habe von dem Phänomen ja schon seit Jahren gehört, glauben wollte ich es nie wirklich und tat es als Mythos ab. Heute nun habe ich es selbst erlebt. Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass ich gerade von eine Veranstaltung kam, in der es um Ökonomiersierung geht…

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Ist die Ökonomisierung der Bildung ökonomisch?

Am späten Nachmittag eine Diskussionsveranstaltung des Vereins Ökonomie und Bildung. Ein spannendes Thema und ein Podium, das versprach interessant zu werden. Im Ergebnis der Kernfrage aber immer wieder ausgewischen ist. Auf dem Heimweg überlegte ich, was ich im Detail dazu schreiben soll, finde aber in meiner Mailbox zwei E-Mails, die das ganze Dilemma wohl wunderbar und beispielhaft veranschaulichen.

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Schaut auf dieses Land

So schnell wendet sich das Blatt. Mit mal schaut das „alte Europa“ auf Amerika, auf Obama. Die Intellektuellen bekommen feuchte Augen und träumen vom Wandel, „the change“.

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