Vor Ort

In Poppelsdorf

Veröffentlicht

Schneller als du gucken kannst ist so eine Fachtagung auch schon wieder vorbei. Die diejährige hat mit sehr gefallen. Das hatte mit den sehr angenehmen Räumlichkeiten zu tun, aber auch mit einem Konzept, das voll aufgegangen ist.

Der erste Tag war mit knapp 180 Teilnehmer komplett ausgebucht. Die Idee Workshopblöcke anzubieten, in denen die Teilnehmer in Gruppen den zusammenblieben, hat im Laufe des Tages eine sehr schöne Arbeitsatmosphäre gegeben. Jetzt könnte ich noch eine Menge Lob loswerden: An die Partner am Geographischen Institut, an die Referenten, an die Teilnehmer, an die anderen Partner, die sich in die Tagung eingebracht haben, an mein Team… aber das ist wohl wichtiger, dass ich denen das alles persönlich sage und gesagt habe.

Was mich aber im Laufe der Tagung wieder mal aufgefallen ist: Wir erreichen immer wieder die, die wir schon haben… oder manchmal auch die, die nicht wollen. Was ich sagen will: Wir haben eine Menge Ideen entwickelt, wie man einen medial angereichterten naturwissenschaftlichen Unterricht gestalten kann. Diejenigen, die zu uns kommen, sind bereits mit Internet und Computer im Unterricht bestens vertraut. Wir tragen also Eulen nach Athen. Manche sitzen da, finden alles prima, jammern dann aber über „die Rahmenbedingungen“, die es ihnen nicht erlauben, das Gesehene auch in die Schule zu tragen…

Die Frage also: Wie kommen wir an die anderen? Der Weg auch über die Fachgesellschaften zu gehen, ist eingeschlagen und die die ersten Resonanzen sind ja auch (mal von der Grundschule abgesehen…sorry Frank) positiv.

Aber der große Wurf ist das auch noch nicht.

Doch jetzt will ich nicht auch noch zum Jammernden werden. Die Tagung war prima, am Ende des Tages hatten wir viele zufriedene Gesichter und die Aufgabe liegt vor uns, da im kommenden Jahr noch einen drauf zusetzen.

Über den zweiten Tag mit Arbeitstreffen der Fachcommunities schreibe ich am Wochenende.

Kommentar verfassen