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moodle07

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Es ging nicht um Moodle, auch wenn Moodle drauf stand. Nicht nur. Oder anders: Moodle war nur das Beispiel. Herr Heinemann brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: Er nannte eine Reihe von Lernplattformen, die alle in Schulen im Einsatz sind, dabei Open Source neben kommerziellen und staatlich geförderten. Und er sieht gerade in der Vielfalt eine Chance und natürlich auch ein Problem, denn ohne Inhalt bleibt jede Plattform leer. Und Herr Kerres hatte am Ende seiner Einführung zwei Folien, die Herrn Wedekind viel Freude bereitet hätten.

Lernkultur 1.0 stand auf der einen, Lernkultur 2.0 auf der anderen. Damit war dann auch das Thema der Tagung viel treffender beschrieben. Es gab in der Tat Workshops, die sich ganz dem praktischen Umgang mit Moodle widmeten. In den Vorträgen, die ich gehört habe, stand aber das Arbeiten mit einem LMS in der Klasse im Vordergrund und vor allem im Interesse der Zuhörer. Was tun die Schüler? Was machen die Lehrer? Welche Konzepte werden von wem, für wen entwickelt? Und wie helfen sie, Unterricht „besser“ zu machen. Und vor allem: Wa passiert inhaltlich. Moodle macht zunächst nichts besser. Aber überlegt eine Lernplattform einsetzen, da kann vielleicht ein Versionssprung im Unterrict stattfinden. Schön fand ich, dass sogar überzeugende Beispiele aus der Grundschule gezeigt wurden.

Unter diesen Gesichtspunkten konnte mir die Tagung sehr gefallen, die -abgesehen von einer kurz geschlossenen Kaffeemaschine- hervorragend organisiert und sehr gut besucht war. Dann darf auch ein Software-Produkt als Aufhänger genommen werden, um über Unterricht 2.0 zu reden. 😉

Ein Gedanke zu „moodle07

  1. Leider sind die Folien nur für Tagungsteilnehmer zugänglich. So entgeht mir leider, was mich an Kerres Folien gefreut hätte … 😉

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