Monats-Archive: März 2007

moodle07

Es ging nicht um Moodle, auch wenn Moodle drauf stand. Nicht nur. Oder anders: Moodle war nur das Beispiel. Herr Heinemann brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: Er nannte eine Reihe von Lernplattformen, die alle in Schulen im Einsatz sind, dabei Open Source neben kommerziellen und staatlich geförderten. Und er sieht gerade in der Vielfalt eine Chance und natürlich auch ein Problem, denn ohne Inhalt bleibt jede Plattform leer. Und Herr Kerres hatte am Ende seiner Einführung zwei Folien, die Herrn Wedekind viel Freude bereitet hätten.

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Aus gegebenem Anlass…

… verweise ich auf einen Text von Robert Gernhardt und bedanke mich bei Lutz Görner.

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Ich fahr nur so rum

Manchmal fahre ich ganz viel mit dem Zug. Dann sitze ich morgens ganz früh im Zug, fahre quer durch Deutschland, um irgendwo vor oder mit Leuten zu reden. Und dann fahre ich wieder quer durch Deutschland, um spät abends wieder in Köln zu sein.

Ich mag diese Tage, weil ich gerne Zug fahre. Weil ich Aufgaben habe, die ich mir genau für diese Fahrten aufhebe, um sie dann ungestört zu erledigen. Weil ich an diesen Tagen – angefangen bei der Tasse Kaffee auf dem Bahnhof bis zum Bier im Zug-Bistro kurz vor der Ankunft wieder in Köln – meine festen Rituale habe.

Ich mag sie nicht, weil es unmöglich ist, an einem Tag zweimal weiter als 100 km mit der DB zu fahren, ohne einmal eine dicke Verspätung einzufahren.

Heute ist aber etwas passiert …

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Radio 103,1

Ich mag meinen Job ja. Was ich nicht daran mag: Ich fahre, um ihn zu tun, täglich 90 Kilometer mit dem Auto. Das dauert je nach Jahreszeit, Tageszeit, Wetterlage täglich zwischen 60 und 200 Minuten. Manchmal auch länger. Ich fahre nicht gerne Auto, bin noch nie gerne Auto gefahren. Weil man beim Fahren eigentlich nur fährt, aber seit heute habe ich einen neuen Radiosender.

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Der Traum vom 100-EUR-Laptop

Vor zwei Wochen -und ich schüttele noch heute mein sicher nicht weises Haupt- verwunderte mich der Traum von Steve Wozniak. Den nimmt nun auch Joachim Wedekind, der auch den amüsanten Text von Isaac Asimov mit dem Titel „The Fun they had“ kennt, auf den mich Jochenenglisch erst dankenswerterweise aufmerksam gemacht hat, zum Anlass von einem eigen Traum zu berichten, dem Traum von 100-EURO-Laptop.

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lit.COLOGNE – Familienwahn

Stellt dir vor, deine Mutter denkt, du könntest deinen Vater umbringen. Deinen Vater der im Wachkoma liegt und offensichtlich noch eine Filiale unterhielt.
Stell dir vor, deine Schwester, die du jahrelang verdrängt und nicht gesehen hast, drängt sich mit Macht wieder in dein Leben und auch in die Betten, in denen du sonst liegst.
Stell dir vor, das Osterfest rückt wieder einmal näher und wieder einmal machen sich alle auf zur gemeinsamen Weihnachtsfeier, wissend alle peinlichst genau darauf achten werden, nicht, aber auch gar nichts zu sagen, was eines der unter eine nur brüchigen, dünnen Decke versteckten Familiengeheimnis an die Oberfläche schnellen lassen könnten. Daher wird kaum einer überhaupt etwas sagen und zu ertragen ist das alles nur unter starkem Alkoholeinfluss.

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lit.COLOGNE – gebadet wird samstags

Mein Gott was muss das gestunken haben! Damals! In den siebzigern. Geraucht haben die da wie die Schlote und gesoffen wie die Stiere. Bier immer und Schnaps dazu. Und Zwiebeln wurden immer angebraten zum Fleisch und dann noch Kohl und Bohnen. Das windet. Und all die Ausdünstungen. Und gebadet wurde samstags. Der Sauberste zuerst. Erinnern kann ich mich ja nicht an den Geruch. Nur wenn der Bauer drei Straßen weiter bei Ostwind die Fenster am Schweinestall aufmachte… Puh! Und was hat das nun mit Literatur zu tun?

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Nachhaltigkeit von Fortbildungen

Das ist eine kleine Anekdote, die ich gerne wiedergebe. Sie beginnt in der Zeit als die .com-Blase noch ein Bläschen war – irgendwann Ende der 90-er. Ich war wieder in Deutschland und für’s Goethe-Institut und andere als “Handlungsreisender” in Sachen “Computer und Unterricht” landauf-landab unterwegs. Eines Tages lief mir -ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr woher- ein Privatschüler zu. Und der Stand auf der didacta auf einmal und nach mehr oder weniger zehn Jahren wieder vor.

Aber der Reihe nach:

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Schüler bloggen

Ein kleiner Nachtrag zur Bildungsmesse: norberto42 kam vorbei und wir haben uns kurz über die Schülerblogs unterhalten. Im Gepäck hatte er auch eine Liste mit Schülerblogs, die er ab und an liest.

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Virtuelle Lehrer

1996 habe ich zum ersten Mal meine Schüler auf einer Reise durch das Internet geschickt. 1997 habe ich mein erstes E-Mail-Projekt vor die Wand gefahren und im selben Jahr auch eins zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Ende 1997 hat an der UL ein Mensch von der Open University in England gesprochen und ich habe die ersten Artikel von Helmut Brammerts und David Little gelesen. So fing das an mit den digitalen Medien im Unterricht. Begleitet wurde das ganze immer von der bangen Frage mancher Kollegen: Wird uns der Computer denn ersetzen?

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