Vor Ort

didacta – der 1. Tag: Leseförderung

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Nach drei Jahren wieder in Köln. Aber alles ist anders. Und doch alles wie gewohnt.

Die Messe findet in diesem Jahr überwiegend in den neuen Messehallen statt. Und die sind gigantisch. Du bist froh, dass du die Halle erreicht hast, in die du willst und dann bist du nochmal ne Ewigkeit bis zum anderen Ende unterwegs.

Das Standkonzept hat sich in den letzten Jahren richtig gut entwickelt. Ich hatte den Eindruck, als wäre ich gestern aus der Messe gekommen und heute wieder da, so gut kannte ich mich gleich aus. So ungefähr muss sich Herbert GRönemeyer fühlen, wenn ihm in jeder Stadt die gleiche Garderobe aufgebaut wird. Nur wer legt mir die Zeitung „auf Anschluss“?

Irgendwie hat die Messe auch was von Klassentreffen. Zumal „wir Medienleute für die Schule“ diesmal wirklich alle in der gleichen Halle stehen. Überall Stände zum Händeschütteln. Und du weißt: Den einen oder anderen wirst du in den kommenden Tagen drei und vier und fünfmal treffen und dir jedesmal was zu sagen haben. Manchen wirst du auch in fünf Messetagen nicht erreichen. Und wieder andere werden auf einmal vor dir stehen und du bist baff und denkst: Damit hätte ich ja nu gar nicht gerechnet.

Und dann gibt es noch ein, zwei Leute, die jedes Jahr am Stand vorbeikommen, hallo sagen, versprechen, sich die Tage zu melden. Das dann nicht tun, was nicht schlimm ist und im nächsten Jahr wieder…

Ich war zweimal auf der Bühne. Einmal mit dem Leselilli-Onlinekurs und einmal für ne erkrankte Kollegin als Vertretung zusammen mit Karin Plötz für den Lehrerkongreß auf der Buchmesse. Der Leselill-Kurs läuft richtig gut und fand auch großes Interesse beim Publikum. Wir werden ihn wohl nach Ostern noch einmal anbieten können.

Die Präsentation mit der Buchmesse ist auch gut gelaufen. Für viel Inhalt war die Zeit zu kurz. Aber es war wichtig, dass die Zusammenarbeit deutlich wurde. Und vielleicht schafft ja auch der eine oder andere didacta-Besucher den Weg nach Frankfurt. Für uns ist es jedenfalls auch wichtig ein zweites Messestandbein im Herbst zu haben.

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