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Nervt das!?

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Was wird denn in Zeiten von Web 2.0 aus dem „guten alten Journalismus“? Wozu braucht man denn noch sauber recherchierte Reportagen und aktuelle Nachrichten, wenn jeder sein eigener Newscreator sein kann? Eine berechtigte Sorge? Daniel Weber sieht -darauf weist ein lesenswerter Blog aus der Schweiz hin- mit Sorge in die Zukunft und ist genervt von Web 2.0, von Youtube und Blogs. Denn er fühlt sich in die Enge getrieben, verdrängt. Seine düstere Zukunft hat er sich bei… Youtube (sic!) angeschaut. EPIC 2015 heißt der Film, der eine Fusion von Google und Amazon prognostiziert und den Untergang der heute etablierten Presse. Darf/muss er so trübe in seine Zukunft sehen? Oder wird nicht wie schon so oft, neben zahlreiche „alte“ Medien ein „neues“ treten? Und werden nicht alle ihre Berechtigung und ihre Kundschaft haben?

Herrn Weber sei ein anderer kleiner Film ans Herz gelegt, den ich bei “Adventures in the Tulgey Wood” (auch das ein neuer Blog in meiner Sammlung , denn ich sehr gerne lese, nicht nur aber auch weil er oft englisch ist) gestoßen bin. Sehr bildlich sieht man, was Web 2.0 sein kann – man muss nur schnell lesen. Und ganz am Ende gibt es ein paar bedenkenswerte Fragen. Wenn Herr Weber sich ihnen stellt, wird er sicher optimistischer in die Zukunft blicken. Auch wenn ich die Antworten des Herrn Weber nicht kenne…

Ein Gedanke zu „Nervt das!?

  1. Danke für den Hinweis auf den Text von Daniel Weber und den damit verbundenen Video-Beitrag über die „Googlezon“-Dystopie 😉
    Ich denke auch, dass der Pessimismus ein bisschen übertrieben ist. Guter, fundierter Journalismus wird auf Dauer auch seine Kundschaft haben, da bin ich ziemlich sicher.
    Nebenbei außerdem einen Dank für den Pingback auf „Tulgey Wood“ – freut mich, wenn’s dir gefällt. Für mich ist es wertvoll zu wissen, dass auch die englischsprachigen Beiträge geschätzt werden … ich war schon am Überlegen, ob ich das sein lassen soll, weil es den einen oder anderen eher davon abhält, selbst einen Kommentar zu verfassen.

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