Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mag, diese Anleihen bei Romantiteln – besonders dann nicht, wenn der Artikel, der dann folgt so ganz und gar nicht mit dem Roman zu tun hat. Stimmt eigentlich der Eindruck, dass Heinrich Böll recht häufig herhalten muss, wenn mal wieder kein Titel zum Artikel gefunden werden will.
In diesem Fall geht es in der Zeit um den Tod einer Lehrerin, die -so sieht es aus- an ihrem Beruf, nein, am Wandel ihres Berufes, nein, auch so stimmt das nicht, zerbrochen ist. In der Zeit wird es dann Zweidimensiona: Da sind die Bösen und die Guten. Die Vorschrittlichen und die Konservativen. Die Reformer und die Bremser. Aber ganz so einfach ist das wohl alles nicht. Sehr empfehlenswert ist daher der Kommentar von .shift, in dem die Vielschichtigkeit der Problematik deutlich wird.