Da muss man nur ein Teleskop auf die Bühne stellen und schon bleiben die Leute stehen. Ich muss ja zugeben, am Wochenende hätte ich ja auch gerne eins, um mir die Mondfinsternis zu sehen. Aber zurück zu Messe.
Monthly Archives: Februar 2007
didacta – der 1. Tag: Leseförderung
Nach drei Jahren wieder in Köln. Aber alles ist anders. Und doch alles wie gewohnt. Continue reading
Auf zur Bildungsmesse
Die kommende Woche werde ich zu großen Teilen auf der Bildungsmesse verteilen. Das ist schon immer sehr angenehm, wenn die in Köln ist und ich mal ein paar Tage in wenigen Straßenbahnminuten bei der Arbeit bin.
Neben dieser Annehmlichkeit haben wir mit Lehrer-Online.de aber wieder ein ganz gutes Programm zusamenbekommen, dass einen guten Einblick in unsere Arbeit gibt. Noch umfangreicher ist natürlich das gesamte Programm von Schulen ans Netz e.V.
schuelerVZ – Bloggen Schueler?
Dann versuch ich mal ein paar lose Fäden zusammenzufassen und schau mal, ob sich ein Strick draus drehen lässt.
Daniel Weber machte sich letzthin Sorge um den Berufsstand des Journalisten.
Jan Schmidt hat in seiner Studie “Wie ich blogge!?” 2005 “nur” 17,7 Prozent bloggende Teenager gefunden. Nur? Und wie sieht es 2007 aus?
Herr Rau -und nicht nur er- macht sich Gedanken, wie er seine Klassen über die Gefahren des Internets aufklärt. Dafür bekommt er zurecht Lob gespendet.
Und dann erscheint plötzlich und unerwartet (?) der kleine Bruder von studiVZ unter dem Namen schuelerVZ als Alpha-Version.
Und jetzt?
Bonjour tristesse
Was ist da nun in den letzten fün Tagen passiert? Vielleicht lässt es sich mit der Beschreibung einer einfachen Verkaufstheke einer regional tätigen Backwarenkette in einem nahegelegenen Supermarkt, an der ich regelmäßig mein Brot, meine Brötchen und auf dem Weg zur Arbeit auch schonmal ein belegtes Sandwich kaufe erklären.
Abschied
Schluß? Aus? Ende?
Nach gut zwei Monaten, nach 27 Beiträgen, nach 14 Kommentaren, nach 487 Besuchern soll nun plötzlich und unerwartet Ende sein? Wie kann das?
Zu wenig Zeit?
Zu wenig Themen?
Zu wenig Kommentare? Oder die falschen?
Nervt das!?
Was wird denn in Zeiten von Web 2.0 aus dem “guten alten Journalismus”? Wozu braucht man denn noch sauber recherchierte Reportagen und aktuelle Nachrichten, wenn jeder sein eigener Newscreator sein kann? Eine berechtigte Sorge? Daniel Weber sieht -darauf weist ein lesenswerter Blog aus der Schweiz hin- mit Sorge in die Zukunft und ist genervt von Web 2.0, von Youtube und Blogs. Denn er fühlt sich in die Enge getrieben, verdrängt. Seine düstere Zukunft hat er sich bei… Youtube (sic!) angeschaut. EPIC 2015 heißt der Film, der eine Fusion von Google und Amazon prognostiziert und den Untergang der heute etablierten Presse. Darf/muss er so trübe in seine Zukunft sehen? Oder wird nicht wie schon so oft, neben zahlreiche “alte” Medien ein “neues” treten? Und werden nicht alle ihre Berechtigung und ihre Kundschaft haben? Continue reading
Ende einer Dienstzeit
Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mag, diese Anleihen bei Romantiteln – besonders dann nicht, wenn der Artikel, der dann folgt so ganz und gar nicht mit dem Roman zu tun hat. Stimmt eigentlich der Eindruck, dass Heinrich Böll recht häufig herhalten muss, wenn mal wieder kein Titel zum Artikel gefunden werden will.
In diesem Fall geht es in der Zeit um den Tod einer Lehrerin, die -so sieht es aus- an ihrem Beruf, nein, am Wandel ihres Berufes, nein, auch so stimmt das nicht, zerbrochen ist. In der Zeit wird es dann Zweidimensiona: Da sind die Bösen und die Guten. Die Vorschrittlichen und die Konservativen. Die Reformer und die Bremser. Aber ganz so einfach ist das wohl alles nicht. Sehr empfehlenswert ist daher der Kommentar von .shift, in dem die Vielschichtigkeit der Problematik deutlich wird.
Bilder im Kopf
Heute mal was zum hören. Auf WDR5 ist derzeit die weltweit erste Fotoausstellung im Radio nicht zu sehen, sondern zu hören. Und das ist irrsinnig gut. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Steibrück, Willemsen, Pleitgen, Künast, Niedecken u.a.) beschreiben jeweils ein Foto und ihre persönliche Beziehung zu diesem Foto. Beim Lesen der Bildertitel hat man viele Bilder gleich im Kopf, weil sie so bekannt sind (Flucht aus Ost-Berlin – Marily Monroe auf einem Lüftungs-Schacht), bei manchen, zu denen es den Hörtext noch nicht gibt, bin ich mir nicht sicher, ob ich das richtige Bild im Kopf habe. Aber auch bei den bekannten werden durch die Hörtexte manche Details in Erinnerung gerufen oder erst “sichtbar”. Und die persönlichen Kommentaren erwecken fast den Eindruck, als würde man gemeinsam durch eine Ausstellung schlendern.
Noch bis zum 9.2. wird täglich um 12.05 in WDR5 – Scala ein weiteres Bild enthüllt. Wer nun aber um die Zeit nicht vor dem Radio sitzen kann, der finden im Internet zwar keinen Podcast aber immerhin die Hörtexte as downloadbare mp3s. Dazu gibt es noch Erläterungen zur Entstehung der Bilder und den Fotografen.
“Ganz großes Radio. Das!”